Seit 1956 die Fachzeitschrift für Innere Sicherheit.

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Aus Bund & Ländern

  • Einsatzkommunikation: Handlungsfähigkeit nicht nur in Extremlagen sicherstellen

  • Schnell. Sicher. Smart: Mobile IT für die Polizei Frankfurt am Main

  • Satellitenkommunikation, E-Autos, ballistische Schutzhelme und Splitterschutzwesten: Polizei Niedersachsen stellte neue Einsatzmittel vor

  • Polizei in Sachsen und Bayern mit neuem Infotainment-System im interaktiven Funkstreifenwagen

  • Andreas Gegenfurtner als BDBOS-Präsident bestätigt

  • Neue E-Motorräder für die Polizei Sachsen-Anhalt

  • Gewalterfahrungen im Dienst – Das Forschungsprojekt AMBOSafe sucht dazu Teilnehmende

  • 75 Jahre Bayerische Polizei

  • Armin Schuster ist neuer Präsident des BBK

  • Neue modulare Körperschutzausstattung für die BePol Sachsen-Anhalt

  • Bundespolizei See „Potsdam-Klasse“: Einführung der Distanzwaffe

  • Innenminister eröffnet modernisierten Freiluftschießstand in Lorch

  • Neue "Radl-Uniform" für die Bayerische Polizei

  • Staatssekretär Dr. Markus Richter zu Gast in der BDBOS

  • BKA: Extremismusprävention - BMI und BKA veröffentlichen erstes Handbuch

  • Innen- und Verkehrsministerium Baden-Württemberg: Übergabe Enforcement Trailer

19.08.2021

Alternative Wege der Einsatzkommunikation von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz

Wie wichtig eine verlässliche und gleichermaßen redundante Kommunikation unter Nutzung unterschiedlicher Kanäle und Technologien ist, die auch in Katastrophen-fällen funktioniert, hat nicht zuletzt das Hochwasser in Rheinland-Pfalz und Nord-rhein-Westfalen gezeigt. Um die Kommunikation von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) gerade in Ausnahmesituationen effektiv zu unter-stützen, testet die Zentrale Polizeidirektion Niedersachsen (ZPD) bereits seit Jahren moderne Anwendungsmöglichkeiten der Satellitenkommunikationstechnik. Die ZPD hat diese Technologien seit August 2019 im Rahmen des Entwicklungsprojekts „BOS@Satcom“ gemeinsam mit der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Partnern aus der Industrie vorange-trieben.

Im Fokus der partnerschaftlichen Betrachtung: Möglichkeiten einer zusätzlichen satellitengestützten Infrastruktur sowohl aus technischer als auch fachlicher Sicht. Im Rahmen einer Abschlusspräsentation (offizielles Projektende) am 19. August 2021 in Hannover stellten die Projektpartnerinnen und –partner eindrucksvoll unter Beweis, dass sich in Ergänzung zu den heute genutzten Kommunikationsinfrastrukturen auch mithilfe von satellitengestützten ad hoc-Netzen eine wertvolle Redundanz zu den bestehenden Netzen des Digitalfunks BOS und kommerzieller Mobilfunknetze für die BOS schaffen lässt. Dieser Ansatz ist bislang bundesweit einmalig.


„Die ZPD verfügt bereits über eine langjährige Erfahrung in Einsätzen unter Nutzung von Satellitentechnik. So verfügt die Autorisierte Stelle Digitalfunk Niedersachsen (ASDN) als Fachdienststelle aktuell über eine Satellitenkopfstelle zum Empfang von Videobildern. Hierzu wurde bereits 2020 ein Anhänger mit Satellitentechnik ausge-stattet, um mobil Daten in die ZPD übertragen zu können. Darüber hinaus betreibt die ASDN eine mobile Basisstation mit Satellitenanbindung (bundesweit verfügbar: 10 Anlagen), die ad hoc einsatzfähig ist und beispielsweise bei Störungen oder Ausfällen in das Digitalfunknetz der BOS integriert werden kann und dadurch etwaige Kommunikationslücken schließt. Ebenso kann das Netz bei einem großen Bedarf um weitere Kapazitäten ergänzt werden“, sagte Polizeipräsidentin Christiana Berg heute in Hannover.
Der Digitalfunk BOS gewährleistet seit Jahren verlässlich eine hochverfügbare Sprachkommunikation für die Nutzerinnen und Nutzer in den BOS. Zunehmend spielt aber auch in diesem Bereich die flexible Nutzung breitbandiger Kommunikation, z. B. über Tablet oder Smartphone, eine immer größere Rolle.
Die heute genutzte mobile Breitbandkommunikation greift dabei ausschließlich auf die öffentlich verfügbare Infrastruktur (Mobilfunknetze) kommerzieller Netzbetreiber zurück. Der Ausbau hinsichtlich der Flächenabdeckung und der verfügbaren Band-breite weist in einem Flächenland wie Niedersachsen zum Teil gravierende Lücken auf, die auch durch den 5G-Ausbau nicht geschlossen werden können. Damit kann die Einsatzfähigkeit, die zunehmend auch von der Nutzbarkeit der mobilen Kommunikationsmittel abhängt, nicht immer und nicht überall gewährleistet werden.
Auch um Abhängigkeiten von kommerziell betriebenen Netzen zu reduzieren, kann die Satellitenkommunikationstechnik für die Polizei und damit auch analog für die BOS eine wichtige Unterstützung zu jeder Zeit und an jedem Ort im Flächenland Niedersachsen bieten. Durch die Ausstattung von „Mobilen Wachen“ und Einsatz-containern sowie von ausgewählten Kraftfahrzeugen (z. B. mobile Einsatzleitstellen-Kfz) mit Satellitentechnik lässt sich so innerhalb kurzer Zeit ein vollfunktionsfähiges breitbandiges Kommunikationsnetz (Sprach- und Datenkommunikation) errichten und nutzen.

Die vielversprechenden ersten Ergebnisse des Projekts „BOS@Satcom“ bieten schon jetzt Anknüpfungspunkte an das Projekt „Katastrophenschutz Notfallnetz Niedersachsen“, das mit Hochdruck im Niedersächsischen Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) vorangetrieben wird: den Aufbau eines funktionierenden Notfallnetzes auf Basis von Satellitentechnik zur Notfallkommunikation für die Katastrophenschutzstäbe des Landes und der Kommunen. Dazu sagte der Nieder-sächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, im Vorfeld: „Sowohl die Polizei als auch der Katastrophenschutz müssen in Extremlagen handlungsfähig bleiben, eine funktionierende Kommunikation ist dafür die Grundvoraussetzung. Dass nun beide Institutionen ihre Expertisen in die intensive Prüfung zur Möglichkeit eines stufenförmigen Ausbaus der technischen Infrastruktur zur Satellitenkommunikation in Niedersachsen einbringen, freut mich daher sehr. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit dieser geballten Expertise einen großen Schritt vorankommen, um die neuen Her-ausforderungen im Krisenmanagement meistern zu können. Da wir künftig mit zunehmenden Extremwetterlagen rechnen müssen, ist dieses Projekt elementar für unsere Krisenbewältigung. Daher bedanke ich mich jetzt schon einmal bei allen Beteiligten, die das Projekt und dessen Vorbereitungen bereits seit 2019 so vorausschauend vorantreiben.“


„In Krisensituationen, bei Großschadensereignissen und für die ‚Wahrung der inneren Sicherheit kann die Satellitenkommunikation eine wichtige logistische Funktion erfüllen“, betonte Dr. Walther Pelzer, Vorstand der Deutschen Raum-fahrtagentur im DLR. „Dies gilt insbesondere in Situationen, wo ad-hoc keine ausreichende terrestrische Infrastruktur besteht oder diese zerstört wurde, wie zum Beispiel bei der verheerenden Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und NRW vor einem Monat. Ein wichtiger nächster Schritt wäre daher, diese neuartige Kommunikationsinfrastruktur auf weitere BOS-Einsatzkräfte und andere Bundes-länder auszuweiten. Insofern freue ich mich über die enge Kooperation in diesem Projekt und die Aussicht auf eine künftig noch intensivere Zusammenarbeit. Denn neben dem Ausbau von Glasfasernetzen und terrestrischen Mobilfunknetzen sehe ich in der Integration der Satellitenkommunikation in die terrestrische Infrastruktur einen wesentlichen Baustein, um quantitativ und qualitativ einen Schritt nach vorne zu gehen und mehr Kommunikationsverbindungen zu ermöglichen.“

Die Satellitenkommunikation liefert bereits heute Rundfunk- und Fernsehprogramme sowie multimediale Dienste – inklusive Internet – über Satellit in alle Welt. Dabei werden die herkömmlichen geostationären Satelliten, die sich kontinuierlich über einem festen Punkt auf der Erde befinden, immer häufiger durch neuartige Mega-konstellationen ergänzt. Diese Konstellationen, wie beispielsweise Starlink oder One Web, bestehen aus mehreren tausend umlaufenden Satelliten und erhöhen damit die derzeitigen Kommunikationskapazitäten um ein Vielfaches. Daher wird die Satelliten-kommunikation in Zukunft zusätzlich zum Ausbau von Glasfaserverbindungen und terrestrischen Mobilfunknetzen in terrestrische Infrastruktur integriert sein. So wird diese Technologie einen wachsenden Anteil an Kommunikationsverbindungen ins-gesamt übernehmen.
„In den niedersächsischen Projekten der ZPD und des NLBK geht es unter dem Strich also nicht darum, die heute von den BOS genutzten Kommunikations-infrastrukturen zu ersetzen, sondern um eine sinnvolle und satellitengestützt-breitbandtaugliche Alternative zu ergänzen. Mit anderen Worten: Die Erfahrungen aus polizeilichen Großeinsätzen und Katastrophen haben uns gelehrt, dass be-lastbare Kommunikationsstrukturen das A und O für eine erfolgreiche Einsatz-bewältigung darstellen. Um auch künftigen Herausforderungen wirkungsvoll begegnen zu können, werden wir im Schulterschluss BOS-übergreifend weiter intensiv an den wichtigen Aspekten der Krisenvorsorge und des -managements arbeiten“, so Christiana Berg abschließend.


(Foto: Uwe Wehrstedt)








19.08.2021

 

Im Rahmen einer Ausstattungsoffensive erhält das 4. Polizeirevier Frankfurt am Main 99 Smartphones und Tablets.

Nachdem erst Ende Juli der Hessische Innenminister Peter Beuth eine hessenweite Ausstattungsoffensive der Polizei mit Smartphones oder Tablets verkündet hat, beginnt nun in den ersten fünf Polizeirevieren/-stationen bereits die unmittelbare Umsetzung. Hierzu zählt unter anderem das 4. Polizeirevier Frankfurt am Main.

Ziel der Offensive ist es, bis Anfang 2022 alle Streifenbeamten im Wach- und Wechseldienst mit persönlichen Mobiltelefonen (Modell iPhone SE) auszustatten und bis Ende 2022 schließlich allen hessischen Polizistinnen und Polizisten ein mobiles Gerät zur Verfügung zu stellen. Den Anfang machen neben dem 4. Polizeirevier Frankfurt am Main die Polizeistationen und -reviere in Hanau, Wiesbaden, Marburg und Darmstadt.

Datenabruf direkt am Einsatzort in Echtzeit

Mit der flächendeckenden Verteilung von Smartphones wird nun zum Beispiel auch der Abruf unmittelbar benötigter Informationen direkt am Einsatzort in Echtzeit möglich. Bei der Aufnahme von Verkehrsunfällen, der Vermisstensuche oder bei der Personen- und Adresskontrolle kann dies für Bürgerinnen und Bürger sowie die Polizei gleichermaßen einen signifikanten Mehrwert stiften. Denn dass die Streifenbeamtinnen und -beamten für all dies nicht mehr eigens in ihre Dienststelle zurückkehren müssen, spart letztlich viel Zeit und erhöht zugleich die Polizeipräsenz im öffentlichen Raum, so dass sich Kriminalität noch erfolgreicher bekämpfen lässt.

Am Donnerstagmorgen überreichte der Präsident des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main, Gerhard Bereswill, im Beisein des Vizepräsidenten des Hessischen Polizeipräsidiums für Technik, Michael Stork, die neuen Geräte offiziell an Rolf Wüstenhagen, den Leiter des 4. Polizeireviers Frankfurt am Main. In einem gemeinsamen Gespräch mit ebenfalls anwesenden Vertretern des INNOVATION HUB 110 und Beamten des 4. Polizeireviers wurden im Anschluss die vielfältigen Funktionen und Vorteile für den täglichen Dienst erörtert.

"Ich freue mich, am heutigen Tag die ersten Smartphones und Tablets an das 4. Polizeirevier übergeben zu können. Die neue Ausstattung wird den Kolleginnen und Kollegen zukünftig dabei helfen, unsere Ressourcen, zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger, noch effizienter einzusetzen", so Bereswill.

Hessenweite Vollausstattung mit 17.600 Geräten

Bislang waren in der hessischen Polizei schon über 4.000 mobile Geräte im Einsatz, die nun auf eine neue Plattform überführt und weiterbetrieben werden können. Innerhalb der nächsten sechs Monate kommen weitere 6.500 Smartphones hinzu. Die Vollausstattung ist bei 17.600 Geräten erreicht.

Die Landesregierung investiert zwischen 2021 und 2025 mindestens 15 Millionen Euro jährlich, also insgesamt rund 75 Millionen Euro, in die mobile IT der hessischen Polizei. Die eigens für die dienstlichen Smartphones entwickelten Apps stammen aus dem INNOVATION HUB 110, eine im vergangenen Jahr eröffnete Softwareschmiede der hessischen Polizei im Frankfurter Westhafen.

Sicherheit und Datenschutz

Im Fokus der Ausstattungsoffensive stehen hohe Sicherheitsstandards sowie der Datenschutz: Für jeden Abruf von Daten müssen sich die Beamtinnen und Beamten biometrisch authentifizieren, zudem wird jede einzelne Abfrage dokumentiert. Die Datenübertragung findet verschlüsselt statt, die Speicherung erfolgt ausschließlich auf speziell geschützten Servern der hessischen Polizei. Die Nutzung der dienstlichen Mobilgeräte und mobilen Anwendungen ist umfassend geregelt und ausschließlich zu dienstlichen Zwecken gestattet sowie konfiguriert. So können beispielsweise keine kommerziellen und für private Zwecke bestimmten Apps zur dienstlichen Kommunikation genutzt werden. Aus dem polizeilichen "App-Store" lassen sich ausschließlich geprüfte Applikationen herunterladen und installieren.

 

(Foto: PP Frankfurt)








Hannover, 16.08.2021
 

Innenminister Pistorius: „Eine gute Ausrüstung ist die Grundvoraussetzung für gute Arbeit. Mit mehr als 40 Millionen Euro machen wir unsere Polizei weiter fit für die Herausforderungen der Zukunft“

 

Die Polizei Niedersachsen wird mit neuen Elektro-Fahrzeugen, Ausrüstungsgegenständen, Uniformteilen und Kommunikationsmitteln ausgestattet. Bei einem Pressetermin in der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen (ZPD) in Hannover hat der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, gemeinsam mit der Polizeipräsidentin der ZPD, Christiana Berg, die neuen Anschaffungen präsentiert. Vorgestellt wurde auch das gemeinschaftliche Vorhaben der ZPD Niedersachsen und dem Niedersächsischen Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK), eine zentrale Satellitenkommunikationsinfrastruktur für die Polizei Niedersachsen und den niedersächsischen Katastrophenschutz aufzubauen.

Minister Pistorius: „Durch erneute Investitionen in Millionenhöhe in die gesamte Ausrüstung können wir unsere Polizistinnen und Polizisten noch besser und vor allem noch sicherer ausstatten. Die Bedrohungslagen werden komplexer, das spiegelt sich auch in der Ausstattung wider. Je sicherer die Polizei unterwegs ist, umso sicherer sind die Bürgerinnen und Bürger. Da dürfen wir nicht am falschen Ende sparen.“

 

Satellitenkommunikation
Wie wichtig ein Kommunikationskanal ist, der auch in Katastrophenfällen funktioniert, hat das Hochwasser in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gezeigt. Die ZPD hat bereits frühzeitig die Möglichkeiten der Satellitenkommunikationstechnik für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) erkannt.
 
So wurde bereits im August 2019 mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Partnern aus der Industrie im Rahmen des Pilotprojektes „BOS@Satcom“ die Möglichkeit einer zusätzlichen satellitengestützten Infrastruktur aus technischer und fachlicher Sicht geprüft. In Ergänzung zu den heute genutzten Kommunikationsmitteln, wie den bestehenden Netzen des Digitalfunks BOS und kommerzieller Mobilfunknetze, lässt sich hierdurch ein weiterer Kanal für die BOS nutzen. So sollen Abhängigkeiten von kommerziellen Mobilfunknetzen auch im Katastrophenfall reduziert werden.

Für die Polizei – und damit auch analog für die BOS – kann die Satellitenkommunikationstechnik eine wichtige Unterstützung zu jeder Zeit und an jedem Ort im Flächenland Niedersachsen bieten. Durch die Ausstattung von „Mobilen Wachen“ und Einsatzcontainern sowie von ausgewählten Kraftfahrzeugen (z.B. mobile Einsatzleitstellen-Kfz) mit Satellitentechnik lässt sich so innerhalb kurzer Zeit ein voll funktionsfähiges, breitbandiges Kommunikationsnetz (Sprach- und Datenkommunikation) errichten und nutzen.

Das NLBK verfolgt mit seinem Projekt „Katastrophenschutz Notfallnetz Niedersachsen“ den Aufbau eines auf Satellitentechnik basierenden Netzes, das die Kommunikation zwischen den Katastrophenschutzstäben des Landes und den Kommunen sicherstellt.

Minister Pistorius: „Die Polizei Niedersachsen und das NLBK prüfen aktuell intensiv die Möglichkeit, die Satellitenkommunikationstechnik gemeinsam auszubauen und zu nutzen. Wir sind also auch für den Katastrophenfall gut aufgestellt. Sowohl die Polizei als auch der Katastrophenschutz müssen besonders in Extremlagen handlungsfähig bleiben, deshalb begrüße ich dieses Vorhaben außerordentlich.“

 

Erneuerung des Fuhrparks durch E-Mobilität und alternative Antriebe
Die Polizei des Landes Niedersachsen setzt bei der sukzessiven Erneuerung des Fuhrparks weiter konsequent auf E-Mobilität und alternative Antriebe. Allein die Zahl der rein elektrisch betriebenen Polizeifahrzeuge wird sich von aktuell etwa 100 auf über 300 mehr als verdreifachen, die Zahl der teilelektrischen (Hybrid-) Fahrzeuge von 165 auf über 340 mehr als verdoppeln. Bei dem Termin in der ZPD wurden sechs Fahrzeuge mit Elektroantrieb präsentiert.

Minister Pistorius: „Mit diesen modernen, effizienten und umweltfreundlichen Autos setzen wir den Weg der Modernisierung konsequent fort. Ein Streifenwagen muss unter Höchstbelastung funktionieren, er muss schnell und zuverlässig sein, egal ob bei Hitze oder Kälte – die bisherigen E-Autos haben in dieser Hinsicht nicht enttäuscht. Ich bin sehr froh, dass es uns gelungen ist, für dieses Projekt im Nachtragshaushalt Mittel zu gewinnen.“

Im Rahmen des zweiten Nachtragshaushalts für das Jahr 2020 wurden Beschlüsse mit einem Gesamtvolumen von 8,4 Milliarden Euro unter anderem zur ökologischen Erneuerung des Fuhrparks auf den Weg gebracht. Für die Polizei Niedersachsen bedeutet dies, dass unter Ausschöpfung eines zugewiesenen Budgets in Höhe von 37,5 Millionen Euro bereits erste Fahrzeuge an die Behörden übergeben wurden. Dadurch konnten zumeist dieselbetriebene ältere Fahrzeuge der Emissionsklassen 1 bis 4 des polizeilichen Fuhrparks durch moderne elektrisch betriebene, Plug-in-Hybrid- und Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren der Emissionsklasse Euro 6 ersetzt werden.

 

Ballistische Schutzhelme
Nach ballistischen Plattenträgern der Schutzklasse 4 verfügt die Polizei Niedersachsen nun auch flächendeckend über ballistische Schutzhelme (Stückzahl: rund 7.000 im Wert von etwa 7,2 Millionen Euro). Sie befinden sich griffbereit in den mehr als 1.000 Streifenwagen sowie in der persönlichen Ausstattung der SEK-Angehörigen, der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten sowie den taktischen Zügen der Bereitschaftspolizei.

Minister Pistorius: „Anders als bei der Ausstattung manch anderer Bundesländer und des Bundes sind alle Schutzhelme mit ballistischen Visieren ausgestattet. Mit Blick auf die wichtige Sicherheit unserer Beamtinnen und Beamten dürfen wir nicht am falschen Ende sparen.“

 

Splitterschutzbrillen, LED-Taschenlampen und nachhaltige Uniformen
Zur zeitgemäßen Schutzausstattung der Polizei Niedersachsen gehören nun auch robuste Splitterschutzbrillen und weitere Ergänzungen der persönlichen Ausstattung. Dazu zählen unter anderem deutlich kleinere, dafür aber umso lichtstärkere LED-Taschenlampen sowie moderne Holster für die Dienstwaffe SFP 9. Davon profitieren alle Beamtinnen und Beamten, insbesondere im Einsatz- und Streifendienst.
Technische Innovationen gibt es auch bei der Polizeibekleidung - hier stehen Zweckmäßigkeit, Funktionalität, Tragekomfort, Verschleißanfälligkeit und Praxistauglichkeit im Vordergrund. Bei der Entwicklung und Produktion wird zunehmend Wert auf Nachhaltigkeit gelegt.

Minister Pistorius: „Während in der Vergangenheit die Kaufentscheidung maßgeblich von Trageversuchen bestimmt wurde, setzen wir inzwischen früh auf die Beteiligung von Textilingenieurinnen und -ingenieuren sowie auf die Fachexpertise in der Bekleidungswirtschaft und der Wissenschaft. Mit anderen Worten: Wir kaufen nicht mehr in jedem Fall direkt von der Stange, sondern wirken bereits intensiv in der Phase der Entwicklung mit, wenn es darum geht, Einsatzbekleidung des täglichen Bedarfs weiter zu optimieren.“

Aktuelle Neuerungen sind dabei eine neue Einsatzhose, ein funktionales Langarmshirt sowie ein sogenannter Troyer (Schlupfpullover) als Bestandteile der Oberbekleidung – ergänzend zur bisherigen Uniform der Polizei Niedersachsen.

Minister Pistorius: „Nicht zuletzt die Sicherheit und das Erscheinungsbild unserer Kolleginnen und Kollegen wird mit diesen gezielten Investitionen maßgeblich verbessert. Gleichzeitig sind die Investitionen auch ein bewusstes Zeichen von Wertschätzung für diejenigen, die sich tagtäglich für die Sicherheit der Menschen in Niedersachsen engagieren. Und davon profitieren letztlich alle Bürgerinnen und Bürger.“

(Foto: Uwe Wehrstedt)








09.08.2021
 

Polizei mit Smart System noch schneller am Einsatzort


Täglich gehen rund 1.160 Notrufe bei den Lagezentren der sächsischen Polizei ein – dann zählt meist jede Minute. Um diese entscheidende Minute künftig einzusparen und noch schneller am Einsatzort zu sein, dazu gibt es nun das neue, im Interaktiven Funkstreifenwagen verbaute "Infotainment-System Polizei" (ISP).


Sachsens Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller, der sich heute live das neue System mit seinen Funktionsweisen unter Leitung des sächsischen Landespolizeipräsidenten Horst Kretzschmar zeigen ließ, sagt: »Das neue Infotainment-System Polizei (ISP) ist eine besonders auf die polizeilichen Erfordernisse zugeschnittene Bedieneinheit. In kompakter Form werden technische Funktionen zur Verfügung gestellt, die die Polizistinnen und Polizisten bei der Bewältigung ihrer Einsätze unterstützen. Durch die Verknüpfung zwischen Lagezentrum, Digitalfunk und Navigation, bei Bedarf sogar noch Blaulicht und Sondersignal, sind die Einsatzkräfte künftig noch schneller vor Ort.«


Das Übermitteln der Einsatzaufträge durch das Lagezentrum erfolgt vollständig digital und wird durch das Bediensystem visualisiert. Das ISP navigiert den Funkstreifenwagen zum Einsatzort und stellt die Funkverbindung über den Digitalfunk mit dem Lagezentrum sowie den Einsatzkräften her. Außerdem kann über die Bedienung der Sondersignalanlage das Sonder- und Wegerecht kenntlich gemacht bzw. Hinweise und Aufforderungen in Textform auf der Anzeigetafel auf dem Dach des Polizeifahrzeugs wie z. B. Unfall oder "Bitte Folgen" an die Straßenverkehrsteilnehmer gesendet werden.


»Das System ist ein neuer Standard im Bereich der digitalen Funkstreifenwagenausstattung und auch für ortsunkundige Einsatzkräfte, die unterstützend tätig sind, eine große Unterstützung. Eine optimierte Notrufbearbeitung sichert eine schnellere Hilfeleistung und macht so Polizeiarbeit noch professioneller.«


Das "Infotainment-System Polizei" kann fahrzeugunabhängig integriert werden und die sächsische Polizei erhält im nächsten Jahr 165 neue Interaktive Funkstreifenwagen, die mit dem ISP ausgestattet sind.


Weitere Informationen:

Das "Infotainment-System Polizei" wurde gemeinsam mit der Firma GERMANTRONIC GmbH entwickelt.

Es trägt den Produktnamen "ALEA – Assistentin Leitstelle, Einsatz, Automotive". Dieser neue fahrzeugunabhängige Standard wurde in den vergangenen drei Jahren gemeinsam von den Polizeien Bayerns und Sachsens entwickelt.

Die Kosten für ein "ALEA"-Bediensystem belaufen sich auf circa 4.500 Euro pro Fahrzeug.

Neben dem "Infotainment-System Polizei" verfügt jeder interaktive Funkstreifenwagen über ein Smartphone sowie ein Notebook. Letzteres stellt eine direkte Verbindung zum polizeilichen Datennetz und den Zugriff auf alle Informations- und Auskunftssysteme her. Mit dem Smartphone können darüber hinaus beispielweise mittels der Applikation "Mobile Kurzauskunft" Anfragen zu Personen und Fahrzeugen gestellt werden oder über eine Dokumentenprüf-App Ausweisdokumente gescannt und vor Ort in einer ersten Auswertung auf ihre Echtheit überprüft werden.








21.06.2021

Die Bundesregierung hat Andreas Gegenfurtner mit Kabinettsbeschluss vom 5. Mai 2021 für weitere 5 Jahre als Präsident der BDBOS bestätigt. Am 9. Juni wurde die Urkunde im Rahmen der Frühjahrssitzung des Verwaltungsrates der BDBOS durch den Vorsitzenden, Herrn Staatssekretär Dr. Richter, mit Wirkung vom 21. Juni 2021 überreicht.

Andreas Gegenfurtner war seit Gründung der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben 2007 Vizepräsident und ist seit 2016 Präsident der BDBOS. Unter seiner Leitung wurde der Digitalfunk BOS maßgeblich weiterentwickelt. Seit 2019 treibt er zusätzlich die Konsolidierung und Weiterentwicklung der Netze des Bundes erfolgreich voran. Die Wiederbestellung ist für die BDBOS auch Ausdruck der vertrauensvollen und erfolgreichen Zusammenarbeit mit Bund und Ländern.

Andreas Gegenfurtner wurde 1959 geboren und begann seine Karriere bei der Polizei Baden-Württemberg, wo er zuletzt als Polizeiführer tätig war. 2006 wechselte er ins Innenministerium Baden-Württemberg und war dort Gesamtprojektverantwortlicher für den Aufbau des Digitalfunks BOS in Baden-Württemberg.

 

(Foto: BDBOS/Sebastian Wilke)








Die Landespolizei Sachsen-Anhalt setzt ab sofort moderne Elektromotorräder ein. Die ersten drei E-Kräder im Gesamtwert von 96.000 Euro wurden ausgeliefert. Je ein E-Krad haben die Polizeiinspektionen Halle (Saale), Magdeburg und Dessau-Roßlau erhalten. Perspektivisch sollen alle Polizeimotorräder mit Verbrennermotoren durch E-Kräder ersetzt werden.

Sachsen-Anhalts Innenminister Michael Richter: „Mit der Einführung der neuen Elektromotorräder setzen wir konsequent die Modernisierung des Polizeifuhrparks fort. Erstmals kommen mit den emissionsfreien Krädern bei der Polizei Sachsen-Anhalt auch vollelektrische Fahrzeuge zum Einsatz. Die E-Kräder sind leise, sehr wendig und schnell – ideal für die Polizei.“

Die neuen Elektromotorräder sind für viele polizeiliche Einsatzgeschehen geeignet, zum Beispiel in Staus, zur Begleitung von Veranstaltungen und für geräuscharme und emissionsfreie Streifenfahrten in Innenstädten und Parks.

Technische Daten Elektromotorrad Polizei Sachsen-Anhalt:

- Hersteller: Zero Motorcycles

- Modell: ZERO DS ZF 14.4 ABS

- Leistung: 45 kW (60 PS)

- Drehmoment: 110 Nm

- Vmax: 158 km/h

- Von 0 auf 100 km/h: 4,5 Sek.

- Reichweite: 250 km (mit Zusatz-Akku 328 km)

- Akku: Lithium-Ionen

- Akkukapazität: 14,4 kWh

- Ladedauer: 8 bis 9 Stunden

- Leergewicht: 187 kg


Neben den E-Krädern sollen für die Landespolizei dieses Jahr 86 weitere Fahrzeuge beschafft werden, darunter 44 Funkstreifenwagen und 14 interaktive Funkstreifenwagen. Rund 7,3 Millionen Euro sind dafür vorgesehen. Neu angeschafft werden u. a. weitere Großraumvans des Typs Ford S-Max. 2020 hatte die Landespolizei Sachsen-Anhalt diese neue Streifenwagenklasse eingeführt. Die Großraumvans, die mehr Platz im Inneren bieten und eine deutlich höhere Zuladung ermöglichen, sollen sukzessive die Streifenwagen der Mittelklasse ersetzen.

 

(Foto: Polizei Sachsen-Anhalt)








AMBOSafe ist die Abkürzung für das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte, bundesweite Forschungsprojekt „Angriffe auf Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Bedienstete von Organisationen mit Sicherheitsaufgaben“. Dieses wird in einem Verbund, bestehend aus dem Bayerischen Roten Kreuz, der Kriminologischen Zentralstelle und der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung, durchgeführt und im Rahmen der Förderlinie „Anwender-Innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit II“ des BMBF gefördert.
Für die Sicherheit, die Gesundheit und den Schutz der Bevölkerung setzen sich täglich verschiedenen Berufsgruppen ein. Dazu gehören Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, Zoll, kommunale Ordnungsdienste, Verkehrs- und Sicherheitsunternehmen, Notaufnahmen und Technisches Hilfswerk. Bislang ist nur wenig darüber bekannt, wie häufig Mitarbeitende dieser Berufsgruppen Angriffen ausgesetzt sind und ob es sich dabei um Einzelfälle oder Alltagserscheinungen handelt. Dabei ist einerseits verbale Gewalt (wie Beleidigungen oder Bedrohungen) und andererseits auch körperliche Gewalt, Gewalt gegen Sachgegenstände oder das bewusste Behindern von Maßnahmen von Bedeutung.
Das Projekt umfasst verschiedene Untersuchungsmethoden, die die Häufigkeit, Entwicklung und Einflussfaktoren solcher Angriffe untersuchen. Aus den gewonnen Erkenntnissen des Forschungsprojektes sollen gezielte Präventionsansätze für kritische Situationen abgeleitet und in die in die Praxis transferiert werden, z.B. durch Schulungen oder Handlungsempfehlungen. In drei gemeinsam gestalteten Übungen werden diese ersten Ansätze durchgeführt und erprobt.
Informationen zur Studie gibt es hier: https://ambosafe.de 








München, 22.04.2021
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zu "75 Jahre Bayerische Polizei": Ausgezeichnete Sicherheitslage dank hervorragender Arbeit - Weitere Verstärkung mit Personal und Ausstattung. Innenminister Joachim Herrmann und Landespolizeipräsident Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauer stellten beim 'digitalen Auftakt' ins Jubiläumsjahr die große Bandbreite der polizeilichen Arbeit mit konkreten Einblicken in den Arbeitsalltag der verschiedenen Dienststellen aus allen Regionen Bayerns vor, unter anderem anhand von Filmsequenzen.

Seit April 1946 sorgt die Bayerische Polizei für Sicherheit im Freistaat. "In dieser Zeit hat unsere Polizei eine beeindruckende Erfolgsgeschichte geschrieben, kompetent, hochengagiert und bürgernah", gratulierte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zum 75-jährigen Jubiläum. "Dank niedriger Kriminalitätsraten und hoher Aufklärungsquoten lässt es sich in Bayern seit vielen Jahren deutlich sicherer leben, als anderswo." Herrmann dankte den mehr als 44.000 Polizeibeschäftigten für ihre hervorragende Arbeit. Um den Vorsprung bei der Inneren Sicherheit weiter auszubauen, plant Herrmann, in den kommenden Jahren die Bayerische Polizei mit noch mehr Personal und hochmoderner Ausstattung zu verstärken.

2020 hatte Bayern die niedrigste Kriminalitätsbelastung seit 41 Jahren und gleichzeitig die höchste Aufklärungsquote seit 26 Jahren. Im vergangenen Jahr war die Kriminalitätsbelastung in Bayern mit 4.291 Straftaten pro 100.000 Einwohner (wie auch bei den nachfolgenden Zahlen ohne rein aufenthaltsrechtliche Verstöße wie illegaler Aufenthalt) bundesweit am niedrigsten und lag erheblich unter dem bundesweiten Durchschnitt mit 6.209. Ebenfalls klar lag Bayern bei der Aufklärungsquote auf dem ersten Platz. Die Bayerische Polizei konnte 2020 66,4 Prozent der Straftaten aufklären (bundesweiter Durchschnitt: 57,2 Prozent). Auch im Ranking der deutschen Großstädte über 100.000 Einwohner nahm Bayern 2020 mit Fürth und Erlangen die ersten beiden Plätze in Puncto niedrigste Kriminalitätsbelastung ein. Gleiches gilt für München und Augsburg bei den Großstädten über 200.000 Einwohnern.

Die seit vielen Jahren kontinuierliche Verstärkung der Bayerischen Polizei bezeichnete Herrmann als Erfolgsrezept, das er weiter fortführen wird. Von 2017 bis 2023 erhält die Bayerische Polizei jährlich 500 zusätzliche Stellen, insgesamt also eine Verstärkung um 3.500. "In diesem Jahr haben wir mit mehr als 44.000 Stellen bereits einen neuen Höchststand im Personalbestand der Bayerischen Polizei erreicht", verdeutlichte Herrmann.

Auch die Ausstattung und der Schutz der Polizistinnen und Polizisten ist dem Innenminister ein besonders wichtiges Anliegen. "Das lassen wir uns einiges kosten: Im Sach- und Bauhaushalt der Bayerischen Polizei stehen uns 2021 mehr als 559 Millionen Euro zur Verfügung, gut 60 Prozent mehr als 2013." Herrmann verwies auf eine Vielzahl von kräftigen Investitionen wie in die neue blaue und funktionale Uniform, in die zeitgemäße ballistische Schutzausstattung sowie in die neuen Dienst-Pistolen. Dazu kommen auch viele Investitionen in den technischen Fortschritt und die Digitalisierung. "Mit unserem Programm 'Mobile Police' gehen wir einen wichtigen Schritt in Richtung digitalisierter Streifenwagen und mobiles Einsatzmanagement", erläuterte Herrmann. "Unser Ziel ist, dass in jedem Streifenwagen ein vollwertiger vernetzter Arbeitsplatz zur Verfügung steht und jeder Beschäftigte ein dienstliches Smartphone hat."

 

(Foto: Bayerisches Innenministerium)








Armin Schuster ist seit dem 10. November 2020 neuer Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Der Bundespolizist und Diplom-Verwaltungswirt war zuvor Mitglied des Deutschen Bundestages. Bundesinnenminister Horst Seehofer übertrug Armin Schuster am Morgen des 10. November in Berlin formell die Funktion des Präsidenten des BBK.
Dabei sagte Horst Seehofer unter anderem: "„Armin Schuster ist für das BBK eine hervorragende Wahl.“" Wegen seiner umfangreichen Führungserfahrung aus der Bundespolizei könne sich Armin Schuster sofort an die Arbeit machen. "„Er ist nicht nur Experte auf seinem Fachgebiet, sondern verfügt auch über die Fähigkeiten, wichtige Vorhaben strukturiert und zielgerichtet zum Erfolg zu führen. Das BBK ist bei ihm in guten Händen“", sagte der Bundesinnenminister.
Armin Schuster ist 1961 in Andernach am Rhein geboren. Er gehörte 29 Jahre der Bundespolizei an und war deutschlandweit in unterschiedlichen Führungspositionen tätig, zuletzt als Leiter des Bundespolizei-Amtes/Inspektion Weil am Rhein.
Seit 2009 war Armin Schuster direkt gewähltes Mitglied des Deutschen Bundestages für den Wahlkreis Lörrach-Müllheim und Mitglied im Innenausschuss. 2014 wurde er Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Innenausschuss und Mitglied im Parlamentarischen Kontrollgremium der Nachrichtendienste des Bundes. Insgesamt hat Schuster in vier Untersuchungsausschüssen des Bundestages mitgearbeitet, unter anderem als Obmann des zweiten NSU-Untersuchungsausschusses und als Vorsitzender des Untersuchungs-ausschusses zum Anschlag am Breitscheidplatz. Seit 2018 war Armin Schuster Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums.
Im BBK erwartet Schuster eine Vielzahl neuer Aufgaben. "„Gerade jetzt stehen wir vor großen Herausforderungen im Bevölkerungsschutz und dieser Verantwortung bin ich mir sehr bewusst. Ich werde meine ganze Kraft dafür einsetzen, mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, wie mit unseren Partnern die vor uns liegenden Anforderungen zu meistern. Daher freue ich mich sehr auf diese neue Aufgabe im Bereich der öffentlichen Sicherheit und danke dem Minister für das in mich gesetzte Vertrauen“", sagte Schuster am Tag seines Amtsantritts.


(Foto: BMI / Bertrand)








Die Landespolizei Sachsen-Anhalt führt als eines der ersten Bundesländer einen neu entwickelten hochmodernen Körperschutz für die Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei und der Zentralen Einsatzdienste ein. Es wurden 1.267 neue modulare Körperschutzausstattungen („modulare KSA“) im Wert von 2,3 Millionen Euro vom deutschen Hersteller Mehler Vario System beschafft. Die ersten Exemplare, die nunmehr Stich- und Schlagschutz sowie die bislang separate ballistische Schutzweste in einem vereinen, wurden von Innenminister Holger Stahlknecht am 30. September 2020 an die Bereitschaftspolizei Sachsen-Anhalt übergeben.

Innenminister Holger Stahlknecht: „Konsequent neue und moderne Ausstattung für die Polizei – das ist mir wichtig. Nach der Einführung zum Beispiel neuer Dienstpistolen und Streifenwagen sowie der Indienststellung neuer Hubschrauber haben wir modulare Körperschutzausstattungen beschafft. Wir sorgen damit für einen deutlich besseren Schutz der Beamtinnen und Beamten der Bereitschaftspolizei und der Zentralen Einsatzdienste bei ihren Einsätzen.“

Der Schutzausstattung für Polizisten (w/m/d) kommt eine prioritäre Bedeutung zu. Mit Blick auf aktuelle Entwicklungen ist eine Schutzausstattung erforderlich, welche neben dem vorhandenen Schlag- und Stichschutz auch einen ballistischen Schutz bietet. Das gleichzeitige Tragen beider derzeitig im Einsatz befindlichen Schutzkomponenten (KSA und ballistische Unterziehschutzweste) übereinander, stellt für die eingesetzten Kräfte bei lang andauernden Einsatzzeiten eine extreme Belastung dar. Vor diesem Hintergrund wurde auf Initiative des Bundes eine Bund-Länder-Projektgruppe eingerichtet und eine modulare KSA entwickelt, die die Schutzkomponenten Schlag-, Stich- und ballistischen Schutz ineinander vereinen. Mit 10 kg wiegt sie sogar 3 kg weniger als die bisherige Kombination der Schutzkomponenten und bietet höheren Schutz.

 

(Foto: Uwe Wehrstedt)








Nach der Indienststellung der drei neuen Bundespolizei-Einsatzschiffe der „Potsdam-Klasse“ folgt nunmehr die Einführung von Bordgeschützen. Die erste Distanzwaffe des Typs Bofors MK 3 im Kaliber 57 Millimeter wurde am 13. August 2020 auf der BP 83 „Bad Düben“ eingerüstet.

Zusammen mit dem Waffenleitsystem „EOS“ der Firma Saab erfolgten Aufbau und System-Integration bei der Fassmer-Werft in Berne bei Bremen. Die Bewaffnung ist notwendig, um polizeiliche Maßnahmen nach dem Seevölkerrecht durchzusetzen und zum Eigenschutz der Schiffe beizutragen. So sind die Geschütze beispielsweise in der Lage, auch größere Schiffe zum Stoppen zu zwingen.

Zusammen mit dieser neuen Bewaffnung werden die neuen Einsatzschiffe der Bundespolizei die derzeit noch vorhandenen Fähigkeitslücken im Zusammenwirken mit der GSG 9 und dem Flugdienst der Bundespolizei schließen. Maritimen Sonderlagen im originären Aufgabenbereich der Bundespolizei auf See können somit national und international wirksam begegnet werden.

Mit dem Aufbau und der Integration beginnen nun die umfangreichen notwendigen Tests und Abnahmen des Gesamtsystems. Im Oktober 2020 soll die Waffe nach erfolgreichem Seezielschießen einsatzbereit an die Nutzer übergeben werden.

Mit der Integration der Distanzwaffe geht beim Direktionsbereich See auch der umfangreiche Lernprozess im Zusammenhang mit dem Einsatzschiff weiter.
 

Marine Geschützsystem 57 MK 3 DE BP
-    maximale Feuerreichweite 17.000 m
-    6-fach programmierbare 57 mm Munition
-    4 Schuss pro Sekunde / 220 Schuss pro Minute
-    Mündungsgeschwindigkeit: 1 035 m / s
-    Gesamtgewicht der Waffe (ohne Munition): 7.000 kg
-    die Kuppel besteht aus Radar-absorbierendem Material, welches durch die Nutzung von Radarstreuung ein sehr geringes Radarecho zurückwirft
-    es verfügt über eine High-Tech liegende Servo, welche höchste Tracking-Präzision und exzellente, minimale Waffenstreuungsbewegungen bietet
-    das Geschütz wird fernbedient und wird durch die Feuerüberwachungseinheit abgefeuert; es enthält computergestützte Ziel- und Feuerlimit-Systeme
-    das Geschütz ist unbemannt
-    zum Laden der Waffe (max. 120 Schuss) sind nur zwei Mann (in Zweitfunktion) für das Auffüllen der Zwischenmagazine notwendig


Foto: Distanzwaffe montiert

 

(Quelle: BPOLP, Abt. 6 – Polizeitechnik und Materialmanagement, PG Neubau Einsatzschiff Typ P 86)








Moderne Ausstattung und optimale Trainingsmöglichkeiten

Wiesbaden / Lorch, 03.08.2020 - Innenminister Peter Beuth hat den modernisierten Freiluftschießstand in Lorch eröffnet und sich über die Trainingsmöglichkeiten der hessischen Polizei auf der neuen Anlage informiert. Streifenpolizisten, Notinterventionsteams und Spezialeinheiten der hessischen Polizei demonstrierten wie dort an Handfeuerwaffen sowie der neuen Mitteldistanzwaffe der hessischen Polizei geübt und ausgebildet wird.

„Um für vielfältige Bedrohungsszenarien optimal gerüstet zu sein, haben wir im letzten Jahr rund 1.500 neue Mitteldistanzwaffen für die hessische Polizei beschafft. Mit dem für drei Millionen Euro modernisierten Freiluftschießstand in Lorch steht den Beamtinnen und Beamten der hessischen Polizei nun eine moderne Trainingsstätte zur Verfügung, die optimale Voraussetzungen für das polizeiliche Einsatztraining schafft. Realitätsnahe Übungen an den unterschiedlichen Waffengattungen sowie das Trainieren dynamischer Einsatzszenarien, sind für den Erfolg polizeilicher Einsätze entscheidend. In Lorch rüsten sich künftig wieder unsere Polizistinnen und Polizisten dafür, um den Bürgern in sämtlichen Notlagen Hilfe und Schutz zu bieten“, sagte Innenminister Peter Beuth.

Schießstätte umfassend modernisiert
Rund drei Millionen Euro hat die Hessische Landesregierung in die Modernisierung der Freiluftschießanlage in Lorch investiert. Bereits vor den Modernisierungsmaßnahmen diente die Schießstätte im Rheingau der hessischen Polizei für das polizeiliche Schieß- und Einsatztraining. Der nun erfolgte Aus- und Umbau ermöglicht das Befahren der 25-Meter-Anlage für dynamische Übungen mit Fahrzeugen und den realitätsnahen Trainingseinsatz der Mitteldistanzwaffe.

1.500 neue G38-Gewehre für die hessische Polizei
Beim Übungsszenario demonstrierten Notinterventionsteams den Einsatz der neuen Mitteldistanzwaffe der hessischen Polizei: das G38. Um rasch die Reaktionsfähigkeit der hessischen Polizei gegenüber Terroristen und anderen gefährlichen Kriminellen weiter zu erhöhen, wurden bereits 2018 130 G36-Gewehre an die sechs Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten (BFE) ausgeliefert. Nach einem europaweiten Vergabeverfahren wurde die Firma Heckler und Koch mit der Lieferung von rund 1.500 modernen G38-Gewehren beauftragt. Die Auslieferung der Waffen erfolgt seit Frühjahr 2020. Die G38-Gewehre für die hessische Polizei werden so modifiziert, dass nur der gezielte Einzelschuss möglich ist, nicht das sogenannte Dauerfeuer.   

„Mit der modernen Mitteldistanzwaffe geben wir den Kolleginnen und Kollegen landesweit die notwendige Durchschlagskraft im Kampf gegen Schwerverbrecher und gefährliche Fanatiker an die Hand. Anschlags- und Amoktaten mit schwer bewaffneten Tätern haben auf schreckliche Weise verdeutlicht, dass die Polizei auch für solche Szenarien gerüstet sein muss. Darauf haben wir mit unserer Sicherheitsstrategie und den landesweit aufgebauten Notinterventionsteams unmittelbar reagiert und unsere Polizei robuster ausgestattet und intensiv geschult. Wir werden die Ausrüstung der gesamten Polizei auch künftig weiter verbessern. Die kurzfristig verbesserte Standard-Maschinenpistole ersetzen wir jetzt sukzessive durch das leistungsstärkere Gewehr. Der Schießstand in Lorch ermöglicht der Polizei nun optimale Bedingungen für die Aus- und Weiterbildung am G38“, sagte der Innenminister.

Moderne Ausstattung für die hessische Polizei
Die Hessische Landesregierung investiert 2020 so viel Geld wie noch nie in den Bereich der Inneren Sicherheit. Während vor 20 Jahren noch 766 Millionen Euro für die Polizei im Haushalt zur Verfügung standen, liegt der Wert im Jahr 2020 bei 1,8 Milliarden Euro. Die Modernisierung der Dienst- und Schutzbekleidung und die Beschaffung neuer Mitteldistanzwaffen stärken die Reaktionsfähigkeit der hessischen Polizei weiter. Hierfür investiert die Hessische Landesregierung 2020 rund zehn Millionen Euro. Zu den Maßnahmenpaketen zur Verbesserung der Ausstattung der hessischen Polizei zählen neben der neuen Mitteldistanzwaffe auch die Beschaffung von 2.400 ballistischen Schutzpaketen für Notinterventionsteams, weitere 1.000 Körperschutzausstattungen, 10 000 ballistische Schutzwesten mit integriertem Stichschutz sowie 10.000 Schnittschutzschals.
 

Foto
Hessens Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus besuchte am 07.07.2020 das Hessische Polizeipräsidium für Technik (HPT) in Wiesbaden. Im „Technik-Talk“ demonstriert u. a. Polizeihauptkommissar Olaf Allmannsberger (vorne rechts), Leiter des Hauptsachgebietes Waffen und Gerät, das G38, die neue Mitteldistanzwaffe (MDW) der hessischen Polizei. Mit der MDW wird seit letztem Jahr sukzessive die über 50 Jahre alte Maschinenpistole MP5 abgelöst. Das G38 unterstützt die hessische Polizei bei neuen Arten von Bedrohung und erhöht die Reaktionsfähigkeit gegenüber Terroristen und anderen gefährlichen Kriminellen.

(Quelle: HPT)

 








Rund 500 Polizistinnen und Polizisten der Bayerischen Polizei, die als Fahrradstreifen und Verkehrserzieher unterwegs sind, bekommen ab August 2020 schrittweise eine neue Dienstbekleidung. "Die neue Radl-Uniform der Bayerischen Polizei ist hochfunktional und bestens auf den Einsatz abgestimmt", hat heute Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bei der Vorstellung in München erklärt. Vorangegangen war ein mehrmonatiger Trageversuch in Erlangen, München und Passau.  Getestet wurden Trikots, Fahrradhosen, Softshell-Jacken und Helme aus dem Ausrüstungskonzept der österreichischen Polizei sowie die Kollektionen der baden-württembergischen und nordrhein-westfälischen Kollegen. "Anhand der Praxiserfahrungen bei Wind und Wetter haben wir für unsere neue Radl-Uniform die bestmögliche Zusammenstellung gewählt", erläuterte Herrmann. "Die rund 200.000 Euro sind hervorragend investiert."
In einem ersten Schritt erhalten die Polizei-Radler für ihren Einsatz in der wärmeren Jahreszeit Zipp-Off-Hosen, lang- und kurzärmlige Radtrikots, einen Fahrradhelm sowie eine funktionale Unterbekleidung. 2021 folgt dann noch eine Softshelljacke für kühlere Tage. Das Design der neuen Radl-Kleidung ist an das Uniformkonzept der Bayerischen Polizei und die Bekleidung der Motorradstreifen angelehnt.

Nach Herrmanns Worten wird die Arbeit der Fahrradstreifen immer wichtiger. "Unsere Radl-Polizisten haben besonders Radfahrer im Blick, die sich nicht an die Verkehrsregeln halten", so der Innenminister. "Dabei geht es uns um mehr Sicherheit." Nachdem Radfahren gerade in Ballungsräumen immer attraktiver wird, nehmen laut Herrmann auch die Unfallgefahren zu. Mehr als 70 Radler kommen jährlich auf Bayerns Straßen ums Leben. Etwa zwei Drittel der Unfälle haben die Radler selbst verursacht. Kein Verständnis hat der Innenminister deshalb für diejenigen, die beispielsweise rücksichtslos unterwegs sind, Ampeln ignorieren, entgegen der Fahrtrichtung radeln oder fahruntüchtig sind. "Hier haben unsere Radstreifen den klaren Auftrag, konsequent zu kontrollieren", so Herrmann.

Die Vorteile von Fahrradstreifen sieht Herrmann vor allem im städtischen Bereich, wo bei stockendem Verkehr das Fahrrad schneller und wendiger ist als ein Pkw. Auch in Grün- und Parkanlagen sei der Radl-Einsatz sinnvoll. "Natürlich überwachen unsere Fahrradstreifen nicht nur den Straßenverkehr", ergänzte der Minister. "Sie sind auch bei der Bekämpfung von Straßenkriminalität im Einsatz und haben etwa bei Fahndungen ein waches Auge." Für Herrmann ebenfalls wichtig: "Unsere Polizei-Radler sind für Bürgerinnen und Bürger immer ansprechbar."


Video: https://youtu.be/wZS3tA8Bfho


(Foto: Bayerisches StMI, Sammy Minkoff)








Am 14. Juli 2020 stattete Dr. Richter der BDBOS einen Besuch im Dienstgebäude am Fehrbelliner Platz ab.

Dr. Richter ist seit 1. Mai dieses Jahres beamteter Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik, ist Vorsitzender des Verwaltungsrates der BDBOS und zugleich Vorsitzender des Aufsichtsrates der ALDB GmbH.

Zum Auftakt des Besuchs erfolgte ein vertrauensvoller Gedankenaustausch mit BDBOS-Präsident Andreas Gegenfurtner und BDBOS-Vizepräsident Frank Buddrus. Anschließend stellten die Direktorin als Beauftragte für die Netze des Bundes, Ines Fiedler, und die Abteilungsleitungen der BDBOS sich und ihre Aufgaben vor. Bei der darauffolgenden Diskussion wies Dr. Richter darauf hin, dass die Aufgabenwahrnehmung der BDBOS zentral und wesentlich für das Funktionieren der staatlichen Kommunikation in der Bundesrepublik Deutschland sei und für ihn daher besondere Bedeutung habe. Abgerundet wurde der Besuch von Dr. Richter mit einer Besichtigung des Network Management Center für den Digitalfunk BOS in den Räumlichkeiten der ALDB, wo er sich von dem professionellen Wirken im technischen Betrieb überzeugen konnte.

Der Staatssekretär brachte seinen Dank und seine Anerkennung für die Leistungen der BDBOS zum Ausdruck und betonte, dass er sich auf das weitere Zusammenwirken sehr freue.

(Foto: BDBOS/Laske)








Erfolgreiche Extremismusprävention bedarf eines gesamtgesellschaftlichen Ansatzes. Einen Beitrag für diesen Dialog soll das aktuell veröffentlichte Handbuch "Extremismusprävention", kurz HEx, des Bundeskriminalamtes (BKA) leisten. Darin werden erstmals die aktuellen Wissensstände der Präventionslandschaft zum Thema Extremismusprävention zusammengeführt und gemeinsam abgebildet. Die Eindämmung von Extremismus ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Sie kann nicht allein von den Sicherheitsbehörden bewältigt werden, sondern muss durch interdisziplinäre und ressortübergreifende Präventionsmaßnahmen von Wissenschaft und Zivilgesellschaft ergänzt werden. Erklärtes Ziel ist es, Radikalisierungsprozesse zu erkennen, wo immer möglich zu verhindern und denjenigen, die sich bereits in entsprechenden extremistischen oder terroristischen Szenen befinden, Angebote zum Ausstieg und zur Deradikalisierung zu machen.   Die Herausforderung: Das vielschichtige Wissen rund um die Extremismusprävention ist breit verteilt auf eine Vielzahl von Wissensträgern. Deshalb hat die Forschungsstelle Terrorismus/Extremismus im BKA dieses erstmals in einem Gesamtwerk zusammengetragen. Die Herausgeber, Brahim Ben Slama und Dr. Uwe Kemmesies, brachten Vertreter aus Wissenschaft und Praxis, aus Zivilgesellschaft und Behörden zusammen. Das Ergebnis dieses Austausches findet sich nun im HEx wieder und steht künftig allen Akteuren in der Extremismusprävention genauso zur Verfügung wie der interessierten Öffentlichkeit.

Zu den Inhalten gehören unterschiedlichste Phänomenbereiche wie Ausländerfeindlichkeit, Rechts- und Linksextremismus, Salafismus und Islamismus, aber auch die Präventionsarbeit in extremistischen Fußballfanszenen - sowohl in Deutschland wie auch im europäischen Ausland. Die Beiträge stammen von ausgewiesenen Expertinnen und Experten und beleuchten das weite Feld der Präventionspraxis auf der Grundlage des aktuellen Wissens- und Erfahrungsstandes.

Das dreiteilige Handbuch 1. informiert über die Grundlagen der verschiedenen Phänomenbereiche, Radikalisierungsprozesse sowie unterschiedliche Ansätze der Evaluation, 2. bietet einen Praxisteil, das verschiedene Aspekte der Umsetzung von Prävention aufzeigt und 3. setzt Schlaglichter auf ausgewählte Bereiche und Themenfelder, die eine entscheidende Rolle in der Extremismusprävention spielen.

BKA-Präsident Holger Münch: "Extremismus bekämpfen heißt Extremismus verhindern.
Das jetzt vorgelegte 'Handbuch Extremismusprävention' kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten, denn es beinhaltet ein breites Abbild des aktuellen Wissensstandes zu jedweder Form extremistischer Ausprägung. Wir wollen so allen mit der Thematik befassten Akteuren eine thematische Orientierung anbieten, ihre Vernetzung fördern und dem weiteren Diskurs neue Anstöße ermöglichen."

Das Handbuch erscheint in einer ersten Auflage von 4.500 Stück und kann ab sofort auch kostenfrei auf www.bka.de/hex als barrierefreie PDF-Datei heruntergeladen werden. Zusätzlich werden ab 2021 die Inhalte des Handbuchs Extremismusprävention auf www.handbuch-extremismusprävention.de einzeln abrufbar sein.








High-Tech gegen High-Risk: Polizei erhält hochmoderne Instrumente zur Geschwindigkeitskontrolle
 
Stv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl: „Wir retten Menschenleben. High-Tech gegen High-Risk“

Verkehrsminister Winfried Hermann MdL: „Wir nehmen die ‚Vision Zero‘ ernst“


Der Stv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl und Verkehrsminister Winfried Hermann MdL übergaben heute an der A6 in Hockenheim einen Enforcement Trailer – also einen Blitzer, der in einem Anhänger verbaut ist – an das Polizeipräsidium Mannheim. Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg finanziert die durch das Innenministerium initiierte Anschaffung mit 150.000 Euro. Bis ins Jahr 2021 sollen weitere zehn regionale Polizeipräsidien in Baden-Württemberg mit je einem Enforcement Trailer ausgestattet werden.
 
„Nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit ist seit Jahren die Hauptunfallursache bei den tödlichen Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg. Allein im Jahr 2019 starben 179 Menschen, also jeden zweiten Tag ein Toter auf baden-württembergischen Straßen, weil ein Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs war. Auf den Autobahnen in Baden-Württemberg ist mehr als jeder zweite tödliche Verkehrsunfall darauf zurückzuführen. Wir nehmen das nicht hin, die Polizei kontrolliert deshalb konsequent Geschwindigkeitsverstöße. Die Messanhänger erleichtern unseren Polizistinnen und Polizisten die Arbeit und können bis zu zehn Tage autark arbeiten. Damit retten wir am Ende des Tages Menschenleben“, sagte der Stv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl.
 
„Wir nehmen die ‚Vision Zero‘, einen Straßenverkehr ohne Getötete und Schwerverletzte, ernst. Den Wunsch nach einer stärkeren Verkehrsüberwachung fordern wir nicht nur ein, sondern unterstreichen diesen auch mit der Finanzierung des Trailers. Die Einführung der Enforcement Trailer bei der Polizei-Baden Württemberg ist ein weiterer wichtiger Schritt, um Menschenleben im Straßenverkehr zu schützen und den Verkehr für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer noch sicherer zu machen. Verkehrsüberwachung ist kein Selbstzweck; es geht darum schweren Unfällen vorzubeugen“, erklärte Verkehrsminister Winfried Hermann MdL.
 
„Das Motto ist: ‘High-Tech gegen High-Risk!‘ Bei der Bekämpfung der Unfallursache Nummer Eins kann unsere Polizei dann überall in Baden-Württemberg auf eine hochmoderne und flexibel einsetzbare Technik zurückgreifen. Sie ermöglicht eine rasche Reaktion, sobald einzelne Brennpunkte identifiziert werden und ergänzt somit hervorragend die Palette der Einsatzmittel polizeilicher Verkehrsüberwachung“, so Innenminister Thomas Strobl.
 
Um den Kontrolldruck zu steigern und damit die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen, werden nun landesweit sogenannte Enforcement Trailer eingesetzt. Der Enforcement Trailer stellt eine wichtige Ergänzung des Technikmixes aus stationärer sowie mobiler Geschwindigkeitsüberwachung dar. Für den Betrieb des Hängers ist vor Ort kein Personal notwendig, er kann Tempolimits bis zu zehn Tage überwachen und ist so geschützt, dass er nicht von Vandalen zerstört werden kann. Die Enforcement Trailer werden überwiegend auf Bundesautobahnen, aber auch auf Bundes-, Landes- und Kreisstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften, eingesetzt, besonders an Unfallschwerpunkten.
 
Die neue Messtechnik wurde durch das Präsidium Technik, Logistik, Service der Polizei in Stuttgart beschafft. Hierzu wurde 2019 ein europaweites Vergabeverfahren durchgeführt, bei dem die Fa. Vitronic Dr. Ing. Stein GmbH aus Wiesbaden den Zuschlag erhielt. Das Messsystem kann zeitgleich den ankommenden und abfließenden Verkehr von bis zu vier Fahrstreifen erfassen und deren jeweilige Geschwindigkeiten gleichzeitig messen. Das Messsystem kann überdies einzelne Fahrzeugklassen, wie etwa Pkw und Lkw, automatisch voneinander unterscheiden, sodass auch an Stellen mit unterschiedlichen Geschwindigkeitsbegrenzungen gemessen werden kann.


(Foto: Innenministerium Baden-Württemberg)









Aus Wirtschaft & Wissenschaft

Nipson Innovations präsentiert BE. WEAPON - das Mass der Dinge beim Waffenmanagement!

 

BE.WEAPON ist eine speziell entwickelte Hard- und Softwarelösung zur Sicherung und Vereinfachung der Verwaltung von Waffen- und Gerätekammern für die Polizeikräfte.

BE.WEAPON sagt Ihnen jederzeit, WO sich die Ausrüstung befindetund WER sie trägt.
Wenn die Ausrüstung nicht verfügbar ist, wissen Sie WARUM und für WELCHEN ZEITRAUM sie nicht verfügbar ist. ... mehr


Brandneuer Bell 525 Helikopter für Deutschland ist noch bis 25.04.2021 in Berlin zu besichtigen

 

Anlässlich von 85 Jahren innovativer Durchbrüche und revolutionärer Technologie enthüllt Bell seine Pläne für eine innovative Zukunft in Deutschland, beginnend mit dem brandneuen Bell 525 Helikopter, insbesondere für kritische Einsatzsegmente wie Search and Rescue (SAR), Transport von Spezialeinheiten und die Öl- und Gasindustrie.
„Deutschland ist einer der wichtigsten europäischen Märkte für Bell. Der Bell 525 ist ideal für ein breites Spektrum von Einsätzen in Deutschland und es ist unser Ziel, ihn zur bevorzugten Wahl im Super-Medium-Segment zu machen“, sagte Jonathan Castorena, Business Development Director D-A-CH bei Bell. ... mehr


Reallabor für die Erforschung und Erprobung von unbemannten Luftfahrtsystemen UAS in Cochstedt, Sachsen-Anhalt, eröffnet

 

Cochstedt, 31. März 2021

Mit dem Nationalen Erprobungszentrum für unbemannte Luftfahrtsysteme verfolgt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) folgende Ziele:

  •     Treibende Kraft bei der Integration von unbemannten Luftfahrtsystemen (UAS) in den Luftraum sowie bei der Entwicklung neuer Konzepte für unbemannte Luftfahrtsysteme
  •     Unterstützung von Wirtschaft und Wissenschaft in technologischen Fragestellungen sowie in der Nachweisführung
  •     Inkubator- und Enablerfunktion für Start-Ups und KMUs
  •     Unterstützung von Politik und Behörden in Gesetzgebungs- und Regulierungsfragen sowie in Fragestellungen mit öffentlichem Interesse (Sicherheit, Lärm, uvm.)
  •     Validierung innovativer Luftfahrzeugkonzepte mittels skalierter Demonstratoren
  •     Koordination des Netzwerkes bundesweiter Testfelder und Abstimmung der Aktivitäten auf internationaler Ebene

... mehr


Die Innovation für Gefahrstoffdetektion, EOD (Entschärfer) und Polizeibehörden

 

Das Agilent Resolve Raman Spektrometer ist das einzige tragbare Ramansystem der Welt, das Gefahrstoffe und Drogen auch durch blickdichte Behältnisse identifizieren kann. Eine umfangreiche Bibliothek mit Sprengstoffen, chemischen Ausgangsstoffen, toxischen Industriechemikalien und Drogen gewährleistet, dass das Resolve sehr viele Stoffe schnell erkennt und identifiziert. ... mehr


Elbit Systems Deutschland liefert XACT nv33 Nachtsichtbrillen an die Bundespolizei

Ulm, 24. März 2021 – Elbit Systems Deutschland wurde vom Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern nach wettbewerblichen Vergabeverfahren zur Lieferung von XACT nv33 Nachsichtbrillen (NVG) an die Bundespolizei ausgewählt.
Die Kräfte der Bundespolizei sehen sich u. A. durch organisierte Kriminalität und internationalen Terrorismus neuen Bedrohungsszenarien gegenübergestellt. Neue Ausrüstung in Form von modernen elektrooptischen Sensoren sollen die Beamten bei der Bekämpfung von Kriminalität in Deutschland unterstützen. Handlungs- und Aufklärungsfähigkeiten bei Nacht sind hierfür eine essenzielle Anforderung. ... mehr


Neuer DESKO Scanner mit forensischer Bildauflösung bremst Fälscher aus

Mit dem ID-1 GO kommt erstmals Laborqualität auf den Schreibtisch

Bayreuth / 15. März 2021 - Weltmarktführer DESKO überrascht die Branche mit einem Ausweis-Scanner, der Bildqualität in einer neuen Dimension liefert. Dem deutschen Technologieunternehmen ist es gelungen, erstmals forensische Bildauflösung in einem kompakten Tischgerät zu realisieren. Bei der Überprüfung von Ausweisdokumenten im Scheckkartenformat liefert DESKO damit ein erstklassiges Instrument, um Fälschungen aufzudecken. Das Gerät ist speziell für den internationalen Einsatz in Behörden und für alle Bereiche von KYC-Anwendungen (Know Your Customer) konzipiert.. ... mehr


Rahmenvertrag: Rheinmetall liefert neuen Gefechtshelm an die Bundeswehr

Düsseldorf / 11. Dezember 2020  – Rheinmetall und sein strategischer Partner, der nordamerikanische Helmhersteller Galvion, sind von der Bundeswehr mit der Lieferung eines modernen Gefechtshelmes beauftragt worden. Der im November 2020 erteilte Rahmenvertrag sieht die Lieferung von bis zu 20.000 Stück des Modells Gefechtshelm Spezialkräfte schwer vor. ... mehr


Elbit Systems stärkt die Aktivitäten in Deutschland – TELEFUNKEN RACOMS firmiert zukünftig als Elbit Systems Deutschland

 

Haifa, Israel und Ulm, Deutschland / 1. Oktober 2020  – Die hundertprozentige deutsche Tochtergesellschaft TELEFUNKEN RACOMS firmiert um zu Elbit Systems Deutschland GmbH & Co. KG („Elbit Systems Deutschland“) und stärkt damit die Geschäftsaktivitäten von Elbit Systems Ltd. in Deutschland. Das Unternehmen wird von Thomas Nützel geleitet, der in den vergangenen zehn Jahren bereits als CEO von TELEFUNKEN RACOMS tätig war. ... mehr

 


Innovation / Weltneuheit: TARGETMASDR™ mobile Schiesstrainingsanlage mit Trefferanzeige und Schussauswertung

Horgen, Schweiz, 29.09.2020 - TARGETMASDR™ ist eine kompakte, preisattraktive Alternative für das professionelle Schiesstraining für Kurzwaffen. Die Anlage bietet dem Benützer optimale Trainingsmöglichkeiten für ein Schiesstraining mit Handfeuerwaffen in den gängigen Kaliber bis maximal 1500 Joule oder 650m/Sekunde. Geschossen soll im Kurzdistanzbereich zwischen 1.5m und ca. 12 Meter erfolgen, welches auch aus ausbildungstechnischer Sicht sinnvoll ist, da weltweit 80% aller gewalttätigen Konfrontationen mit Schusswaffen innerhalb von 0-6 Meter passieren. ...mehr


Mercedes-Benz für Messeauftritt auf der GPEC® 2020 mit dem Red Dot Brands & Communication Award ausgezeichnet

Berlin, 04.08.2020 – Der diesjährige „Red Dot Award“ in der Kategorie „Brands & Communication“ geht an Mercedes-Benz. Ausgezeichnet wurde der diesjährige Messeauftritt auf der internationalen Polizeimesse General Police Equipment Exhibition & Conference® (GPEC®), die im Februar in Frankfurt am Main stattfand. Die Fachjury prämierte die herausragende Designqualität, des 324 Quadratmeter großen Messestandes, der mit einem konsequenten Nachhaltigkeitskonzept vom Transport und Messebau, über die verwendeten Materialien und deren Entsorgung, bis hin zu Beleuchtung und Catering überzeugte. ... mehr


Rheinmetall unterstützt im Kampf gegen Corona: Großauftrag über Schutzmasken


Beitrag zum Bevölkerungsschutz auch in krisenhafter Lage

Düsseldorf, 04.08.2020 - Rheinmetall hat einen weiteren Großauftrag im Bereich der Schutzausrüstung für Personal im medizinischen und im pflegerischen Bereich erhalten. Vom Bund ist der Düsseldorfer Konzern für Mobilität und Sicherheit jetzt (Juli 2020) beauftragt worden, persönliche Schutzausrüstung (PSA) im Wert von rund 16 MioEUR netto zu liefern. ... mehr


PTZ war gestern: Simulator vergleicht Kameratechnologien


Der Panomera® Multifocal-Sensor-Effekt „zum Ausprobieren“

Regensburg, 30. Juli 2020 – Dallmeier electronic, einer der führenden Hersteller von Videosicherheitstechnik, stellt einen interaktiven Simulator zum Vergleich von Megapixel-, PTZ- und Multifocal-Sensortechnologie vor. Endanwender, Errichter und Interessierte können damit verschiedene Kameratechnologien vergleichen und den „Panomera®“-Effekt live am eigenen Bildschirm erleben. ... mehr


Panasonic launcht Kamerareihe für Sicherheitslösungen mit KI-Funktionen


Mit dem neuen i-PRO Software Development Kit für Kameramodelle der X-Serie können Drittanbieter ab sofort  KI-Anwendungen entwickeln.

Wiesbaden, 29. Juli 2020 - Panasonic kündigt mit der i-PRO X-Serie eine Reihe von Netzwerküberwachungskameras mit integrierten KI-Funktionen an. Sie eignen sich ideal für die nächste Generation intelligenter Anwendungen in Wirtschaft und Gesellschaft. ... mehr


Das Cat® S62 Pro mit Wärmebildkamera: Der neue Maßstab für Innovation, funktionelles Design und robuste Haltbarkeit


Ausgestattet mit der fortschrittlichsten Wärmebildkamera, die aktuell in einem Smartphone integriert ist

München, 28. Juli 2020 – Die Bullitt Group, weltweiter Lizenznehmer für Cat® phones, erweitert ihr Produktportfolio und stellt ihr neues Flaggschiff mit integrierter Wärmebildkamera vor, welches mit dem derzeit höchstauflösenden, integrierten Lepton®-Sensor von FLIR Systems ausgestattet ist. ... mehr


Samsung, BSI, Bundesdruckerei und Telekom Security bringen gemeinsam Personalausweis aufs Smartphone


•    Hardware-basierter Schutz für die mobile eID

•    System für BSI-zertifizierte Drittanbieter zugänglich

•    Weitreichende Anwendungsszenarien möglich

Schwalbach/Ts. – 23. Juli 2020 – Samsung Electronics, das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), die Bundesdruckerei (bdr) sowie die Deutsche Telekom Security GmbH bringen den elektronischen Personalausweis auf ausgewählte Samsung Galaxy Smartphones. Geplant ist dies noch im Laufe des Jahres, sobald die mobile eID-Lösung in Deutschland verfügbar ist. ... mehr


Parrot unterstützt aktiv französische Drohnenregulierung


Paris, 22. Juli 2020 - Parrot, eine führende europäische Drohnengruppe, arbeitet eng mit den französischen Behörden zusammen, um die rasch voranschreitenden Regulierungen in Frankreich in Angriff zu nehmen. Mit dem Wachstum der Drohnenindustrie und dem Zugang zu kleineren und effizienteren Drohnen für alle bleibt die Sicherheit weiterhin ein wichtiges Anliegen für alle Beteiligten innerhalb der Branche. ... mehr


Motorola Solutions WAVE PTX™: Breitband Push-to-Talk in neuer Dimension


Cloudbasierte WAVE PTX Breitband-Push-to-Talk (PTT)-Gruppenkommunikation verbindet Teams in Echtzeit und bietet neue Multimediakommunikation einschließlich Live-Video-Streaming
Idstein – 15. Juli 2020 – Rund um den Globus sind Unternehmen darauf angewiesen, dass ihre Teams auf Tastendruck untereinander kommunizieren können, um Abläufe zu optimieren und Kunden einen besseren Service zu bieten. Eine sofortige Push-to-Talk-(PTT)-Gruppenkommunikation ist eine der effizientesten Arten der Kommunikation ... mehr