Rheinmetall erwirbt 40 Prozent des Digitalisierungsspezialisten blackned

Düsseldorf, 05.01.2023 - Rheinmetall baut seine strategische Partnerschaft mit dem Hightech-Software-Hersteller blackned GmbH, Heimertingen, aus. So hat die Rheinmetall Electronics GmbH aus Bremen die bisherige Zusammenarbeitsvereinbarung mit blackned ausgeweitet und eine 40-prozentige Beteiligung an dem Unternehmen erworben. Der Partner blackned bleibt dabei weiterhin unabhängig und kann durch diesen wichtigen Schritt seinen Wachstumskurs weiter vorantreiben. Rheinmetall unterstreicht durch den Einstieg bei dem namhaften Software-Hersteller sein Bestreben, seine führende Rolle als Partner für die Digitalisierung von Streitkräften weiter auszubauen. Rheinmetall wird durch diese strategische Partnerschaft in Zukunft noch besser in der Lage sein, die Durchgängigkeit des taktischen Informations- und Kommunikationsverbunds sowie die Wirkungsketten innerhalb des Systemverbundes zu realisieren.
Das inhabergeführte deutsche Unternehmen blackned ist Spezialist für missionskritische Kommunikationssysteme und hat eine Informations- und Kommunikationsmiddleware der nächsten Generation namens TacticalCore entwickelt. Das TacticalCore-Framework soll jetzt in Rheinmetalls Gesamtarchitektur zur Vernetzung der vorhandenen Systeme integriert werden und ist bereits als „Tactical Platform Service“ integraler Bestandteil der Architektur „Digitalisierung landbasierter Operationen“ (D-LBO). Ziel dieses Programms des Deutschen Heeres ist die Digitalisierung der Landstreitkräfte sowie im ersten Schritt die Sicherung der Führungsfähigkeit des Vorhabens „Division 2025“ – ein Großverband der Bundeswehr, welcher bis zum Jahr 2025 voll ausgestattet und einsatzbereit sein soll.
Auch international schreitet die Digitalisierung von Streitkräften voran. Rheinmetall engagiert sich derzeit in entsprechenden Projekten in Australien, Großbritannien, Ungarn und weiteren Staaten.
„Wir sind wirklich begeistert von der strategischen Verschmelzung mit blackned“, so Christoph Müller, Leiter der Rheinmetall-Division Electronic Solutions. „Mit dem neuen Setup bieten wir unseren militärischen Kunden gemeinsam eine technologisch überzeugende Antwort zur Digitalisierung von Landstreitkräften. Rheinmetalls führendes Sensorportfolio kann jetzt Dank des Tactical Cores von blackned mit seinen Fahrzeugen, UAVs, Soldatensystemen und unbemannten Plattformen in einem digitalen vernetzen Ökosystem etabliert werden.“
„Mit dem strategischen Investor Rheinmetall können wir unseren eingeschlagenen Wachstumspfad konsequent weiterverfolgen, unsere technologischen Weiterentwicklungen vorantreiben und somit unseren Kunden die bestmögliche Technologie bereitstellen“, so blackned-Firmengründer und CEO Timo Haas. „Gleichzeitig können wir den Partner Rheinmetall bei seiner zukünftigen Systementwicklung mit einer high tech State of the Art Middleware Lösung versorgen – eine wahre Win-Win Situation.“

www.rheinmetall.com  und https://blackned.de/ 

 

(Bilder: Rheinmetall und blackned)


Irische Polizei erweitert ihre Testkapazitäten - DrugWipe® 6 S jetzt auch in Irland im Einsatz

  

Neubiberg, 23. Dezember 2022 – Seit dem 1. Dezember 2022 hat die irische Polizei im Bereich Drogenkontrollen aufgerüstet: Sie testet jetzt verdächtige Verkehrsteilnehmer mit dem Speicheltest DrugWipe 6 S des deutschen Herstellers Securetec Detektions-Systeme AG.
   
Aus Sicht der irischen Polizei (An Garda Síochána na hÉireann) und des Medical Bureau of Road Safety (MBRS) zeichnet sich der DrugWipe 6 S durch mehrere Pluspunkte aus: er ist klein, leicht zu transportieren und zu handhaben, ideal für den Einsatz bei Verkehrskontrollen, die Testlaufzeit ist sehr kurz (maximal 8 Minuten) und der Test detektiert Cannabis, Kokain, Benzodiazepine und Opiate sowie im Gegensatz zu seinem Vorgänger auch Amphetamin und Methamphetamin.
Im Jahr 2016 wurden in Irland im MBRS 1.113 Proben auf andere Drogen als Alkohol getestet. Bis 2021 hat sich diese Zahl auf 4321 erhöht. Zum 1. Dezember 2022 startete die An Gardai Síochána eine sechswöchige Kampagne zur Verkehrssicherheit, dabei setzt sie jetzt auch den DrugWipe 6 S ein. Professor Denis Cusack, Direktor MBRS: „(…) Der verbesserte mobile Drogentest, der ab heute (01.12.2022) von der An Garda Síóchána eingesetzt wird, kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, da die Zahl der Drogentests bei Autofahrern weiter steigt. (…)“.
Der DrugWipe 6 S liefert ein vorläufiges Ergebnis. Wird der Speichel des Verkehrsteilnehmers positiv auf Drogen getestet, folgt auf einer Polizeiwache eine Blutentnahme. Die Blutprobe wird zum MBRS geschickt und dort noch einmal überprüft. Alle Drogenverstöße am Steuer bedeuten in Irland einen Entzug der Fahrerlaubnis, dessen Dauer sich nach der Art der Droge entscheidet.
Mehr Informationen unter www.securetec.net / www.garda.ie 


Rheinmetall setzt Lieferung von Gefechtshelmen an die Bundeswehr fort – Güteprüfung erfolgreich abgeschlossen

   

Düsseldorf, 13. Dezember 2022 - Rheinmetall hat einen weiteren Meilenstein bei der Auslieferung des neuen Gefechtshelms der Bundeswehr erreicht. Am 6. Dezember 2022 überzeugte sich die Bundesministerin der Verteidigung, Christine Lambrecht, im Bundeswehr- Bekleidungszentrum Simmern vom Stand der vorgezogenen Beschaffungen der neuen Bekleidung und persönlichen Ausrüstung. Zu den Komponenten gehört auch der neue Gefechtshelm, der von Rheinmetall geliefert wird. Rechtzeitig zuvor hatte Rheinmetall die formelle Qualifikation des taktischen Kopfschutzes sowie die Güteprüfung der ersten drei Lieferlose der Nachbeschaffungen erfolgreich abgeschlossen.
Im November 2020 war Rheinmetall erstmals von der Bundeswehr mit der Lieferung eines modernen Gefechtshelmes beauftragt worden. Der seinerzeit erteilte Rahmenvertrag sah zunächst die Lieferung von bis zu 20.000 Stück des Modells „Gefechtshelm Spezialkräfte schwer“ vor. Ein erster Abruf von 5.000 Helmen erfolgte bereits im November 2020. Die Helme waren zunächst vor allem für die Spezial- und spezialisierten Kräfte mit Erweiterter Grundbefähigung für Spezialoperationen (EGB-Kräfte) sowie für die Ausstattung der NATO-Speerspitze VJTF 2023 vorgesehen. Im März 2022 – im Zuge der sicherheitspolitischen „Zeitenwende“ – entschloss sich die Bundeswehr dann, den Auftrag deutlich auszuweiten. Das neue Helmmodell wird der neue „Gefechtshelm Streitkräfte“. In Summe wurden rund 300.000 Stück nachbestellt, welche in den Jahren 2022-2025 an die Truppe gehen. Rheinmetall arbeitet bei diesem Vorhaben mit zwei strategischen Partnern zusammen. Das Gesamt-Auftragsvolumen ist größer als 200 MioEUR 
Die neuen Gefechtshelme bieten verbesserten Schutz und hohen Tragekomfort – insbesondere mit pegelabhängigem Gehörschutz und Nachtsichtgeräten. Damit steigern sie erheblich die Kampfkraft des infanteristisch kämpfenden Soldaten.
Seit 2020 wurden bereits insgesamt fast 34.000 Exemplare ausgeliefert. Bis Ende 2022 werden noch weitere rund 11.000 Stück geliefert. Den Auftrag gewonnen hat die Rheinmetall Soldier Electronics aus Stockach, die als Spezialfirma für Laser-Licht-Module bestens in der Branche für Soldatenausstattung vernetzt ist. 

www.rheinmetall.com

(Quelle: Rheinmetall AG)


IEA MIL-OPTICS GmbH übernimmt den Vertrieb u. a. für die "Smash" Feuerleitsysteme der Fa. Smart Shooter

 

Nagold, 04. November 2022 - Die im baden-württembergischen Nagold ansässige Firma IEA MIL-OPTICS GmbH, ist der Spezialist für Nachtsichttechnik und Sonderausrüstung für polizeiliche und militärische Spezialkräfte. Um den neuesten Kundenanforderungen im Bereich "Fähigkeit zur Abwehr von Kleinstdrohnen" gerecht zu werden, wird die Produktpalette um die "Smash" Feuerleitsysteme der Fa. Smart Shooter erweitert.

Seit Jahren versteht sich die Fa. IEA MIL-OPTICS als zuverlässiger Partner und Lieferant für Landes- und Bundesbehörden sowie der Bundeswehr.

Neben den Produkten von L3Harris, EOTech, Wilcox und Ops-Core ist die Aufnahme der Smash Feuerleitsysteme die perfekte Ergänzung der Produktpalette aus dem Hause IEA, um dem Kunden auch auf die neuesten Anforderungen im Bereich "Drohnenabwehr" ein hochmodernes Zielhilfsmittel zur Verfügung zu stellen.

Das Smash System kombiniert elektrooptische Hardware mit eingebetteter Bilderkennungssoftware und einem ballistischen Rechner. Das System kann für den Tag- und Nachtkampf genutzt werden und bietet verschiedenen Modi: Drohnenmodus, Zielerkennung, Lock & Track, Aufnahme (Foto, Video) - z. B. für trainingstechnische Nachbesprechungen oder juristische Zwecke. Das System unterstützt bei der Positionsstabilisierung, kann gegen statische und dynamische Ziele eingesetzt werden und hilft dem Schützen, Ziele vor verschiedenen Hintergründen eindeutig zu lokalisieren. Des Weiteren können hiermit Drohnen erkannt und verfolgt werden.

Verfügbar ist das Feuerleitsystem in verschiedenen Ausführungen. Die neueste Ausführung "Smash X4" kombiniert ein optisches Zielfernrohr mit 4-facher Vergrößerung mit den Feuerleitfähigkeiten von Smart Shooter. Dies bietet dem Schützen eine erweiterte Reichweitenerkennung und -identifikation, um Bedrohungen auf größere Entfernungen entgegenzuwirken. Unter anderem ist das Gerät bereits bei der Bundeswehr in Nutzung und weitere in der Beschaffung.

Neben dem Smash X4 sind weitere Varianten wie bspw. das Smash 3000 oder Smash AD in großen Stückzahlen bei NATO Partnern in Europa und den USA als "infanteristische Drohnenabwehr" eingeführt.

Neben dem Vertrieb bietet IEA MIL-OPTICS GmbH nicht nur umfassende auf Behörden und Militär abgestimmte Beratungen, Anpassungen und Schulungen an, sondern auch den After Sales Service für die Geräte. Gerade bei der Wartung und Instandsetzung kann IEA MIL-OPTICS auf eigene Werkstätten mit geschultem und erfahrenem Personal zurückgreifen.

Nähere Informationen unter: 
https://i-e-a.de/news/smart-shooter-fuer-deutschland 

(Quelle: IEA MIL-OPTICS)


Busch PROtective und TACWRK starten strategische Kooperation

 

Berlin/Gütersloh, 15.10.2022. Der deutsche Helmhersteller Busch PROtective und der Händler für taktischen Polizei- sowie Militärbedarf TACWRK beginnen ab dem 15.10.2022 eine strategische Kooperation auf dem deutschen und österreichischen Markt. Mit der strategischen Allianz gewinnt Busch PROtective einen renommierten Vertriebspartner im deutschsprachigen Raum. Im Rahmen der Kooperation erweitert TACWRK sein eigenes Produktportfolio um eine Reihe von bewährten Kopfschutzsystemen für Polizei und Sondereinheiten.
Mit dem Start der of ziellen Partnerschaft übernimmt TACWRK ebenfalls den Online-Vertrieb der ballistischen, nicht-ballistischen und Trainingshelme der Firma Busch PROtective, als auch der passenden Visiere und des Zubehörs. Die Unternehmen treten bei of ziellen Ausschreibungen in Deutschland und Österreich zukünftig als
Team auf.
„Ich bin sehr enthusiastisch, was diese Kooperation angeht“, so Benno Krewer, Geschäftsführer von TACWRK. „Die Produkte aus dem Haus Busch PROtective passen perfekt zu unserem Konzept: Wir verkaufen nur das, was wir selbst tragen oder nutzen würden. Wir treffen keine Kompromisse, was Qualität angeht. Mit den Kopfschutzsystemen von Busch PROtective bieten wir unseren Polizeikunden ab sofort die beste Qualität, made in Germany.“
Edwin Busch, CEO von Busch PROtective, erläutert: „Als Vertriebspartner hat TACWRK alle Qualitäten, die uns wichtig sind – vor allem das Vertrauen der Kunden. Die Erfahrung und das erstklassige Shopping-Erlebnis von TACWRK machen es Polizeibeamten und Behörden in Zukunft noch einfacher, unsere Helme zu erwerben. Durch die Kooperation mit TACWRK erwarten wir eine wesentliche Steigerung der Bekanntheit und der Verkäufe unserer Produkte im deutschsprachigen Raum.“

Im Portfolio von TACWRK sind ab sofort folgende Produkte von Busch PROtective erhältlich:
• Ballistische Helme und Visiere für Closed Quarter Combat und für Crowd-Control
• Nicht-ballistische Helme und Visiere für Crowd Control
• Trainingshelme
• Gesicht- und Nackenschutz Kits für Farbmarkierungsmunition
• Ersatzteile für das Innenleben der Helme
• Helmcover, Polsterung und vieles mehr

www.tacwrk.com     www.busch-protective.com 

(Quelle: TACWRK & BuschPROTective)


Die MOSOLF Group präsentiert dem Land Sachsen neueste Einsatztechnik für Innere Sicherheit

 

Kirchheim unter Teck / Rackwitz, 6. Oktober 2022 – Die MOSOLF Group hat im Rahmen einer Veranstaltung vergangene Woche mehrere Innovationen im Sonderfahrzeugbau vorgestellt. Bei ihrem Besuch der Niederlassung Rackwitz konnten sich der sächsische Staatsminister für Regionalentwicklung, Thomas Schmidt, sowie der Leipziger Polizeichef, Frank Gurke, persönlich ein Bild von der neuesten Generation Einsatzfahrzeuge machen. Das Team der Business Unit MOSOLF Automotive rüstet die Fahrzeuge speziell für die gestiegenen Anforderungen im Bereich Innere Sicherheit und die damit verbundenen Aufgaben von Behörden und Polizei aus. Der Geschäftsbereich MOSOLF Automotive bündelt die Aktivitäten im Sonderfahrzeugbau mit den beiden Töchtern MOSOLF Special Vehicles GmbH und B&T Solutions GmbH.

Das Aufgabenspektrum von Polizei und Behörden ist vielfältig und reicht von alltäglichen Dienstfahrten bis zu Sondereinsätzen zur Krisenprävention oder -bewältigung, etwa bei Demonstrationen oder auch im Falle von Terrorlagen. So unterschiedlich diese Aufgabengebiete sind, so individuell sind auch die Anforderungen an die benötigten Einsatzfahrzeuge. 
MOSOLF Automotive zeichnet dabei nicht nur für den Ausbau der Sonderfahrzeuge verantwortlich, sondern auch für deren Konzeption und Entwicklung, für die Fertigung von Komponenten, mobilen Services sowie der Rückrüstung ausgedienter Einsatzwagen. Mit einem breiten Portfolio an zivilen und colorierten Funkstreifenwagen, sowie Truppentransportfahrzeugen und mobilen Wachen bietet die MOSOLF Group den Behörden die notwendigen fahrbaren Einsatzmittel, um ihre Arbeit qualitativ zu unterstützen. Auch Spezialfahrzeuge zur Koordination, Überwachung und Dokumentation von Events oder zur Tatort- und Unfallaufnahme gehören dazu. Je nach Einsatzzweck werden die Fahrzeuge mit modernster Technik und entsprechenden Systemen ausgestattet, zum Beispiel mit Sondersignalanlage und Funk, Energieversorgung, Klimatechnik, Schutzkomponenten oder Verlastungssystemen für die Ausrüstung. 
„Der Sonderfahrzeugbau für den polizeilichen und militärischen Einsatz hat innerhalb der MOSOLF Group einen erheblichen Stellenwert. Seit 30 Jahren werden wir den hohen und kontinuierlich steigenden Ansprüchen der unterschiedlichen Behörden gerecht. In Zusammenarbeit mit allen namhaften Herstellern entwickeln wir die Produkte zeitgemäß und zukunftsgerichtet weiter und warten dabei mit vielen Innovationen auf. Als Arbeitgeber schaffen wir mit diesem Aufgabenbereich zudem eine Vielzahl an qualifizierten Ausbildungs- und Arbeitsplätzen“, sagt Dr. Jörg Mosolf, Vorstandsvorsitzender der MOSOLF Group.
Mit aktuell 130 Mitarbeitern verfügt MOSOLF Automotive über eine Kapazität von weit mehr als 2.000 Fahrzeuge pro Jahr. 
www.mosolf.com

(Quelle: MOSOLF Group)


„Ship Detection“-Videoanalyse erkennt Wasserfahrzeuge zuverlässig

 

Regensburg, 15. September 2022 – Dallmeier, ein führender Hersteller von Videosicherheitstechnik, stellt eine KI-basierte Videoanalyse-Anwendung vor, die Wasserfahrzeuge auf offenen Wasserflächen trotz Wellenschlag und Lichtreflexionen zuverlässig erkennt. Die Software-Applikation unterstützt unter anderem Hafenbetreiber und Raffinerien dabei, sich gegen unbefugte Zutritte von Wasserseite und damit verbundene Risiken (z. B. terroristische Anschläge, Piraterie) zu schützen sowie gesetzliche Vorschriften wie etwa den ISPS-Code zu erfüllen.

Unter Realbedingungen entwickelt
Die speziell entwickelte, KI-basierte Dallmeier Videoanalyse-App „SEDOR® AI Ship Detection“ erkennt große Schiffe und kleine Boote auf offenen Wasserflächen zuverlässig – selbst bei naturgemäß schwierigen Umgebungsbedingungen, wie z. B. Wellengang und Wasserreflexionen. Kern der Lösung ist ein speziell trainiertes neuronales Netz, das eine leistungsfähige KI-Objekterkennung von Schiffen und Booten ermöglicht. Die Lösung wurde in Zusammenarbeit mit einem Hafenkunden entwickelt: Durch eine Vielzahl von Bildern und Videos echter Gegebenheiten konnte das neuronale Netz die spezifischen Anforderungen „auf See“ berücksichtigen und lernen. So ist die Software in der Lage, zuverlässige Ergebnisse zu liefern, indem sie den definierten Überwachungsbereich in einem einstellbaren Zyklus analysiert. Bei Eindringen eines Schiffs oder Boots in diesen Bereich gibt die Software eine Meldung aus. Die Falschalarme-Quote verringert sich im Vergleich zu herkömmlichen Analysesystemen um bis zu 99 Prozent.


Gefahrenabwehr in Echtzeit
„Bei uns als Raffinerie mit Tankschiffhafen besteht die Gefahr, dass kleine Wasserfahrzeuge unerlaubt in den Umschlagbereich eindringen. Die Dallmeier-Lösung benachrichtigt uns, wenn solche Wasserfahrzeuge unsere Hafenbeckeneinfahrt passieren“, so Bernd Birnbacher, Leiter Raffineriesicherheit der HOLBORN Europa Raffinerie. „So können wir auf eine potenzielle Gefahr sofort reagieren und das Sicherheitsniveau zur Wasserseite hin nochmals deutlich erhöhen. Die Dallmeier-Lösung hilft uns zudem, die Anforderungen des ISPS-Codes zu erfüllen.“

„Wir haben die Videoanalyse-App entwickelt, damit am Meer gelegene Unternehmen ihre Gefahrenabwehr und Absicherung zur Wasserseite weiter verbessern können. Denkbar sind jedoch auch Einsatzszenarien, um Geschäftsabläufe zu verbessern“, so André Haack, Geschäftsführer der Dallmeier Systems GmbH in Hamburg, die mit der Umsetzung des Projektes betraut war. „Beispielsweise kann ein Containerterminal-Betreiber seinen Workflow optimieren, indem er automatische Benachrichtigungen erhält, wenn Wasserfahrzeuge in seine Hafenanlage einlaufen. Auch für kommerzielle Hafenbetreiber ist eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten denkbar.“
Die SEDOR® AI Ship Detection App ist für die optimale Nutzung in Verbindung mit Dallmeier Netzwerkkameras und Panomera® Systemen konzipiert. 

www.dallmeier.comwww.panomera.com

(Quelle: Dallmeier electronic GmbH & Co.KG)

 

 


Eurodrohne: Airbus vergibt Großauftrag an Kappa optronics

 

Deutsche Kameraexperten überzeugen mit Kompetenz für luftfahrttaugliche Bildverarbeitungssysteme

Jetzt ist es offiziell: Kappa optronics ist Teil des europäischen MALE RPAS-Programms, der Eurodrohne. Die Vision Experten aus Niedersachsen überzeugten im strengen Auswahlverfahren bei Airbus Defence and Space, die das europäische Industriekonsortium führt. Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland, vertreten durch die europäische Rüstungsorganisation OCCAR, wollen die Eurodrone komplett mit europäischer Technologie entwickeln. 

Johannes Overhues, Gesellschafter und Geschäftsführer von Kappa optronics: "Es ist eine große Ehre und Verpflichtung zugleich, dass Airbus dieses Vertrauen in uns setzt. Wir freuen uns darauf, mit unserer Schlüsselkompetenz im Bereich sicherheitskritischer Vision Systeme für Luftfahrtanwendungen an entscheidender Stelle zum Erfolg der Eurodrohne beizutragen!“ 

Im Bereich der Luftfahrtkameras und Bildverarbeitungssysteme ist Kappa einer der international führenden Anbieter. Mit einem passionierten Entwicklungsteam in Deutschland und Spanien bringt die Firma modernste multispektrale Sensortechnologie in 24/7 Luftfahrtanwendungen wie UAV-Pilotierung oder Luftbetankung. Die Eurodrohne ist bereits das zweite große Luftfahrtprogramm, für das Airbus Kappa ausgewählt hat. Eine enge Partnerschaft verbindet die Firmen, Kappa ist strategischer Lieferant. Seit mehr als 15 Jahren liefert Kappa ein hochentwickeltes Vision System für das weltweit führende Luftbetankungssystem im Transport- und Tankflugzeug Airbus A330 MRTT. Für die herausragenden Leistungen zeichnete Airbus Defence and Space Kappa 2019 mit dem „Best Innovator Overall Award“ als innovativsten Lieferanten aus.

Für Kappa ein Ansporn, so Overhues: „In den letzten beiden Jahren haben wir unsere Luftfahrtsparte noch stärker aufgestellt und kräftig investiert. Dazu gehört zum Beispiel die Gründung unserer neuen Niederlassung in Madrid und ein massiver Ausbau unseres internationalen Entwicklerteams. Unter anderem konnten wir 12 neue FachingenieurInnen im Bereich Aviation für uns gewinnen. Auch das Technologieportfolio haben wir gezielt ausgebaut, zum Beispiel bei der Infrarottechnik.“ Mit dezidierter Process Assurance und modernen agilen Arbeitsmethoden sei man für anspruchsvollste Projekte gerüstet und qualifiziert. Das sieht offenbar auch Airbus so. "Für uns ist Kappa seit jeher ein sehr zuverlässiger und technologisch führender Lieferant, mit dem wir gerne eng zusammenarbeiten. Aufgrund der getätigten Investitionen konnte sich Kappa im Wettbewerb mit anderen Anbietern in diesem wichtigen europäischen Programm erneut durchsetzen", sagt José-Maria Hernandez-Garcia, verantwortlicher Einkäufer von Airbus Defence and Space. Kollege Miguel Ángel Escudero García, Programmkoordinator bei Airbus Defence and Space, fügt hinzu: "Die Erfahrungen aus dem MRTT-Programm waren ein guter Grundstock, aber unsere Qualifikations- und Auswahlverfahren für Zulieferer sind bei jedem neuen Programm sehr streng. Das Kappa-Team musste seine Kompetenz im Detail unter Beweis stellen, um in dieses Programm zu kommen. Sie haben uns überzeugt!" 

Verantwortlich bei Kappa ist der Leiter der Business Unit Aviation, Axel Zimmer: "Unser Team hat sich seit Jahren auf dieses Projekt vorbereitet und eine hervorragende Leistung gebracht. Wir konnten das Auswahlverfahren mit unseren guten und belastbaren Konzepten für uns entscheiden und werden auch in der Umsetzung eine Spitzenleistung bringen. Wie entscheidend eine leistungsfähige Eurodrohne für unsere unabhängige Verteidigungsfähigkeit in Europa ist, ist spätestens in diesem Jahr jedem klar geworden. Wir wissen, wofür wir arbeiten! "   

https://www.kappa-optronics.com/de/aviation/ 

(Quelle: Kappa optronics GmbH)


Elbit Systems fügt Mehrkanal- und Vollduplex- Fähigkeiten bei der E-LynX™-Funkgerätefamilie hinzu

Elbit Systems wurde bereits beauftragt, mehr als zehntausend Mehrkanal-Vollduplex-E-LynX™ Software Defined Radios (SDR) an einen NATO-Kunden, Schweden und Israel zu liefern.

 

Ulm, 14. Oktober 2021 - Elbit Systems erweitert seine E-LynX™-Familie um Mehrkanal- und Vollduplex-Technologien, die den Netzwerkdurchsatz deutlich vergrößern und die SDR-basierte Lösung des Unternehmens für die digitale Transformation in mehreren Bereichen verstärkt. Die SDR-Lösung des Unternehmens wird dadurch eine noch stärkere Säule für die domänenübergreifende digitale Transformation.

Bei der Nutzung von Funksystemen mit einem oder zwei Funkkanälen hängt die Sende- und Empfangsfähigkeit der taktischen Nutzer von der Verfügbarkeit der Kanäle ab. Dies kann die Netzwerkverfügbarkeit, Bandbreite und Reichweite einschränken. Die neue, patentierte Mehrkanaltechnologie von Elbit Systems ermöglicht die gleichzeitige Nutzung mehrerer Funkfrequenzen zum Senden und Empfangen. Dabei können eine oder mehrere Wellenformen gleichzeitig verwendet werden, so ist eine Netzwerkverfügbarkeit jederzeit garantiert. Dies ist ein entscheidender Schlüsselfaktor bei Multi-Domain-Operationen. Die Mehrkanal-Netzfähigkeit optimiert die Nutzung von Frequenzressourcen und erlaubt die simultane Nutzung der Funksysteme in mehreren Missionen mit schnellen, gleichzeitigen Übertragungen. Dabei ist die durchgehende Aufrechterhaltung einer schnellen, robusten, sicheren, interoperablen und störresistenten Kommunikation in jedem noch so anspruchsvollem Gelände gegeben. Die derzeitigen taktischen Funktechnologien ermöglichen den Zugang zum Netz jeweils nur für einen Nutzer zeitgleich. Mit der neuen Vollduplex-Technologie können mehrere taktisch eingesetzte Soldaten simultan Informationen austauschen und dynamische Unterhaltungen führen, wodurch der Informationsfluss im Gefechtsfeld deutlich intuitiver und schneller wird.
Die SDR E-LynX™-Familie ist bereits heute die bevorzugte Wahl mehrerer Nutzerstaaten für die domänenübergreifende digitale Transformation, darunter die Schweiz, Schweden, Spanien, Brasilien und Israel. Elbit Systems wird im Rahmen dieser Programme mehr als zehntausend mehrkanalige Vollduplex-E-LynX™-SDR Funksysteme liefern.

Über Elbit Systems Deutschland
Elbit Systems Deutschland ist ein führender Systemanbieter in den Geschäftsfeldern Sensorik, Funkkommunikation, Führungssysteme, Elektronische Kampfführung, Unbemannte Systeme und Cyber-Sicherheit. Das Unternehmen erfüllt mit seinem Produktportfolio - von der Entwicklung über die Fertigung bis hin zur Betreuung im Einsatz - die gegenwärtigen und zukünftigen Anforderungen der Bundeswehr und der deutschen Sicherheitsbehörden. An den Standorten Ulm, Koblenz und Berlin bietet das Unternehmen eine hervorragende Markt- und Technologieexpertise. Mehr Informationen finden Sie unter www.elbitsystems-de.com

(Quelle: Elbit Systems Deutschland)


Airbus-Konsortium ein Finalist beim europäischen BroadWay-Projekt zu Breitband-Interoperabilität

Elancourt, 07. Oktober 2021

Das Airbus-Konsortium wurde für die dritte Stufe des BroadWay-PCP-Innovation-Projekts zur europaweiten Interoperabilität des mobilen Breitbands für den öffentlichen Schutz und die Katastrophenhilfe ausgewählt. 

Nach dem erfolgreichen Abschluss der zweiten Stufe im vergangenen Juli hat das von Airbus vorgelegte Angebot das Technical Validation Committee (TVC) und den federführenden Beschaffer für die letzte Stufe des Programms voll und ganz überzeugt. Das Konsortium bewegt sich also zügig auf die dritte und letzte Stufe des Innovationsprojekts zu.

„BroadWay ist ein innovationsgetriebenes Programm zur Gewährleistung der Interoperabilität durch den Einsatz von 4G- und 5G-Technologie für die europaweite Zusammenarbeit von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten mit dem Ziel, eine verbesserte Lageerkennung für Organisationen der öffentlichen Sicherheit zu schaffen“, erklärt Eric Davalo, Head of Europe for Secure Land Communications bei Airbus. 
„Wir fühlen uns sehr geehrt, dass wir für die letzte Stufe eines so wichtigen Projekts für europäische missionskritische Breitbandlösungen und grenzüberschreitende Interoperabilität ausgewählt wurden. Die Entscheidung bestätigt die Position von Airbus als europäischer Marktführer für missionskritische Technologien und Lösungen“, erläutert Eric Davalo, Head of Europe for Secure Land Communications bei Airbus 
Zwei Konsortien, Airbus und Frequentis, wurden für die letzte Phase ausgewählt, die Anfang Oktober 2021 beginnen und bis Ende September 2022 dauern soll. Die Ergebnisse des Projekts können sofort auf europäischer oder nationaler Ebene genutzt werden.

Das Airbus-Konsortium besteht aus Airbus DS SLC (Frankreich), Belgacom International Carrier Services (BICS) (Belgien) und StreamWide Technology (Frankreich). Pentatech (Polen) und Umlaut (Deutschland) sind als Unterauftragnehmer Teil des Konsortiums.

(Quelle: Airbus)


Nipson Innovations präsentiert BE. WEAPON - das Mass der Dinge beim Waffenmanagement!

BE.WEAPON ist eine speziell entwickelte Hard- und Softwarelösung zur Sicherung und Vereinfachung der Verwaltung von Waffen- und Gerätekammern für die Polizeikräfte.

BE.WEAPON sagt Ihnen jederzeit, WO sich die Ausrüstung befindetund WER sie trägt.
Wenn die Ausrüstung nicht verfügbar ist, wissen Sie WARUM und für WELCHEN ZEITRAUM sie nicht verfügbar ist.

BE.WEAPON besteht aus einer Überwachungsanwendung, die mit einem RFID-System (passive RFID-Lesegeräte und -Tags) kombiniert wird. Mit dieser Technologie können auch verlegte Gegenstände, in der Waffenkammer geortet werden. Inventuren werden binnen einer Minute durchgeführt.
BE. Weapon von STid wird bereits bei der französischen Polizei und militärischen Eliteeinheiten erfolgreich eingesetzt.

Nipson Innovations ist der Vertriebs- und Servicepartner von STid für die deutschsprachigen Länder. Stid ist auch bekannt für die sichersten und zerstörungsresistente Zugangssysteme, die dieses Waffenmanagementsystem komplettieren.
Merkmale:
• Einsicht in die technischen Informationen zu jedem Gerät (Historie, Wartungsintervalle …)
• Möglichkeit der Speicherung von Bemerkungen zu den Geräten (bei jedem Eintritt oder Austritt aus dem Lager)
• Generierung von behördlichen Aufzeichnungen (Zuordnung und Inventarisierung)
• Datenexport nach Excel
• Geeignet für alle Größen von Waffenlagern
• Unterstützt Multi-Site-Architekturen
• Überwachung der Ausgabe und Rückgabe von Gegenständen
• Verwaltung des Inventars
• Statusberichte zur Bestandsverwaltung in Echtzeit
• Verwaltung von Benutzern, Zonen und Behältern
• Verwaltung von Berechtigungen / Freigaben / Schulungen
• E-Mail- / SMS-Benachrichtigung bei Nichtrückgabe von Geräten, Buchungen, Munitionsmangel usw.

Weitere Informationen unter:
https://www.nipson.de/kopie-von-homebw


Zieloptiken der Marke Tangent Theta

Mit Armament Technology wird das Sortiment von RUAG Ammotec um hochwertige Zieloptiken der Marke «Tangent Theta» ergänzt. Die Einbindung der Produkte ist der nächste logische Schritt und betont das neue Selbstverständnis von RUAG Ammotec als Anbieter von «Professional Shooter Solutions».

Der zu Beginn des Jahres unterzeichnete Vertrag für die Zusammenarbeit der beiden Parteien stellt einen wichtigen Meilenstein für die Ammotec auf ihrem Weg hin zum Systemanbieter dar. Das bewährte Produktportfolio in der Kategorie Kleinkalibermunition von Ammotec wird zukünftig durch qualitativ hochwertige und technologisch ausgereifte Module, ausgewählter Partner, ergänzt.
Ziel ist es, dem Kunden die perfekte Ausrüstung für seinen Einsatz anbieten zu können und das aus einer Hand. «Der Schütze muss sich in jedem Moment auf sein gesamtes System verlassen können, von der Munition, über Waffe bis hin zu Optik. Mit Tangent Theta konnten wir einen der führenden Optikhersteller für die Zusammenarbeit gewinnen» freut sich René Hauser, Senior Director Business Development & Portfolio bei RUAG Ammotec.
Das Hauptunternehmen Armament Technology wurde in den späten 1980ern in Halifax, Nova Scotia, Kanada, gegründet und ist seit Mitte der 1990er als spezialisierter Partner im Bereich der Optiken und Zielsysteme tätig. Unter anderem ist das Unternehmen auch für den Vertrieb der Zieloptiken der Marke «ELCAN» verantwortlich, welcher bereits 1994 mit dem Verkauf der bewährten C79 Zieloptiken begann. Ausgehend von dieser Basis beschäftigte sich die Firma intensiv mit den Grundlagen und Herausforderungen dieser Produktgruppe und erkannte schnell das Verbesserungspotential in Design und Funktionalität der Zieloptiken. Bekannte Beispiele hierfür sind verbesserte Lösungen zur Nachführung der Waffensysteme oder auch die Weiterentwicklung der sogenannten „Null“-Haltung. Im Jahr 2013 wurde die Marke «Tangent Theta» gegründet, um den besonderen Bedürfnissen und Anforderungen der professionellen Schützen im Bereich der Zieloptiken gerecht zu werden. Die heutige Premium-Marke firmierte zunächst als Tangent Theta Inc und wurde 2019 als Division in die Unternehmensgruppe der Armament Technology Inc integriert. Heute steht «Tangent Theta» für hoch qualitative Lösungen und Systemanwendungen für alle Arten von Zieloptiken. Das Team aus spezialisierten Technikern und Ingenieuren verfügt über ein umfangreiches Fachwissen im Bereich von Schusswaffen und relevantem Zubehör und ist der Garant für kontinuierliche Verbesserung, mit dem Kunden im Mittelpunkt. Bereits im letzten Jahr ist Ammotec eine Vertriebspartnerschaft mit HS Produkt eingegangen und das Produktportfolio wurde um den Bereich Waffe ergänzt, mit Armament Technology werden jetzt auch hochwertige Optiken durch Ammotec exklusiv vertrieben.
Weitere Informationen unter www.ruag.com 

 


Reallabor für die Erforschung und Erprobung von unbemannten Luftfahrtsystemen UAS

Cochstedt / 31. März 2021

•    Das Nationale Erprobungszentrum für Unbemannte Luftfahrtsysteme nimmt Arbeit in Cochstedt, Sachsen-Anhalt, auf.
•    Das Testgelände in Sachsen-Anhalt wird Startups bis hin zur etablierten Luftfahrtindustrie für Forschung und Erprobung zugänglich sein.
•    Für zukünftige Mobilitätslösungen der Urban Air Mobility stehen die Erprobung von Demonstratoren, Antrieben und Energiespeichern, die Einbindung von UAS in den zivilen Luftraum, die Zertifizierung und Zulassung sowie die Akzeptanz insbesondere hinsichtlich Lärm, Sicherheit und Umwelteinflüssen im Mittelpunkt der Forschung.
•    Schwerpunkte: Luftfahrt, unbemanntes Fliegen


"Mit der Eröffnung des Nationalen Erprobungszentrums für Unbemannte Luftfahrtsysteme an unserem Standort Cochstedt geht eine europaweit einmalige Einrichtung dieser Art an den Start. Hier werden die Fähigkeiten und Kompetenzen des DLR auf dem Gebiet unbemannter Luftfahrtsysteme konzentriert.", erläutert Prof. Anke Kaysser-Pyzalla, Vorstandsvorsitzende des DLR. "Technologieentwicklung, Zertifizierung und die Arbeit an neuen Regelwerken bestimmen die Zusammenarbeit mit unseren Partnern aus der Industrie und von Behörden. Wissenschaft und Forschung bilden damit die Grundlage für neue Luftfahrttechnologien. Der Bund und das Land Sachsen-Anhalt haben den Entstehungsprozess und die Entwicklung dieser Einrichtung als zentralem Standort der nationalen und internationalen UAS-Forschung maßgeblich unterstützt und gefördert.“

Zukünftige Mobilitätslösungen wie die sogenannte Urban Air Mobility stellt Wissenschaft, Wirtschaft und Politik vor zahlreiche neue Aufgaben und verlangt nach Lösungen. Dabei stehen besonders im Mittelpunkt die Erprobung von Demonstratoren, Antrieben und Energiespeichern, die Einbindung von UAS in den zivilen Luftraum, die Zertifizierung und Zulassung sowie die Akzeptanz insbesondere hinsichtlich Lärm, Sicherheit und Umwelteinflüssen.

Thomas Jarzombek, Koordinator der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt, betonte: „Das Testzentrum Cochstedt ist ein weiterer Baustein zur Stärkung des Innovationsstandorts Deutschland. Gemeinsam im Verbund mit den DLR-Zentrum Aachen-Merzbrück wird die Kompetenz im Unbemannten Fliegen in der deutschen Forschungslandschaft weiter gestärkt. Bereits heute haben zahlreiche hochwertige Drohnenhersteller ihren Sitz in Deutschland, Drohnenökonomie ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor geworden. Neue Innovationen im Bereich der Luftfahrt brauchen Räume sich auszuprobieren. Mit dem Standort Cochstedt haben wir einen solchen Raum eröffnet, der hoffentlich vielen neue Impulse in der Luftfahrt setzen wird. Daher freut es mich, dass die Bundesregierung durch das DLR einen gewichtigen Beitrag zur Verbesserung der Infrastruktur leisten kann.“

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff sagte anlässlich der Eröffnung: „Alle bisherigen Weiternutzungen des traditionsreichen Fluggeländes in Cochstedt haben sich letztlich als nicht zukunftsfähig erwiesen. Nun startet mit dem Nationalen Erprobungszentrum für Unbemannte Luftfahrtsysteme des DLR ein neues Projekt, von dem ich überzeugt bin, dass es langfristig erfolgreich ist. Ich bin mir auch sicher, dass es die Region voranbringt und den Wissenschafts- und Innovationsstandort Sachsen-Anhalt deutlich stärkt.“

Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann erklärte: „Über Jahre hinweg war der Regionalairport Cochstedt mäßig erfolgreich, zwischendurch quasi geschlossen. Ich freue mich sehr, dass es nach ebenso diskreten wie intensiven Verhandlungen – unter maßgeblicher Mitwirkung des Wirtschaftsministeriums – gelungen ist, dass der Airport vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) übernommen wird. Cochstedt wird damit nicht nur Zentrum einer Zukunftstechnologie in Sachsen-Anhalt, der Forschungsflughafen entwickelt sich auch zu einem Anziehungspunkt für Unternehmen aus der Luftfahrt- oder Logistikbranche, die selbst Flugsysteme entwickeln oder nutzen wollen. Das Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt wird in den kommenden Jahren mehr als 15 Millionen Euro im Rahmen institutioneller Förderung bereitstellen, damit sich das Nationale Erprobungszentrum in Cochstedt weiter zu einem Zukunftsort entwickelt, an dem hochwertige Arbeitsplätze entstehen und internationale Forschung und Entwicklung einen besonderen Platz haben wird. Ich bin davon überzeugt, dass Cochstedt ein Leuchtturm auf dem Weg zur Entwicklung Sachsen-Anhalts als Land der Zukunftstechnologien sein wird.“

Breite Partnerschaften

Die Aktivitäten sind in DLR-weite Projekte und Kooperationen integriert mit Partnern aus Forschung und Industrie in Deutschland, Europa und in der Welt. Das DLR arbeitet bereits wissenschaftlich im Bereich UAS-Forschung mit Großforschungseinrichtungen wie NASA (National Aeronautics and Space Administration), NLR (Netherlands Aerospace Centre) und JAXA (Japan Aerospace Exploration Agency) zusammen. Das Testgelände in Sachsen-Anhalt wird Startups bis hin zur etablierten Luftfahrtindustrie für Forschung und Erprobung zugänglich sein und für Startups und KMUs eine Inkubator- und Enablerfunktion einnehmen. Aus Zulassungsgründen ist es notwendig, dass neue unbemannte Luftfahrtsysteme unter realen Bedingungen in einer kontrollierten Umgebung erprobt und qualifiziert werden.

Vorhandene Gebäude und Anlagen werden instandgesetzt und umgebaut. In der Folge wird die wissenschaftliche Infrastruktur entwickelt und aufgebaut. Um wirklich handlungsfähig zu sein, ist die Wiederinbetriebnahme des Verkehrsflughafens im kleineren Umfang voraussichtlich ab 1. August 2021 geplant. Insgesamt sollen bis Ende 2022 rund 15 Millionen Euro für den Aufbau von wissenschaftlichen sowie Betriebs-Infrastrukturen investiert werden. Neueinstellungen von wissenschaftlichem und technischem Personal werden in den kommenden Monaten den Aufbau voranbringen. Das Ziel ist es bis Ende 2022 insgesamt rund 60 Mitarbeitende in Forschung und Betrieb am Standort zu beschäftigen.

 

Weitere Informationen und Kontaktdaten finden Sie auf der Website des Erprobungszentrums.


(Fotos: DLR)


Die Innovation für Gefahrstoffdetektion, EOD (Entschärfer) und Polizeibehörden

Das Agilent Resolve Raman Spektrometer ist das einzige tragbare Ramansystem der Welt, das Gefahrstoffe und Drogen auch durch blickdichte Behältnisse identifizieren kann. Eine umfangreiche Bibliothek mit Sprengstoffen, chemischen Ausgangsstoffen, toxischen Industriechemikalien und Drogen gewährleistet, dass das Resolve sehr viele Stoffe schnell erkennt und identifiziert. Die einzigartige Raman-Spektroskopie Technologie SORS von Agilent, die mit einem Laser-Versatz arbeitet, gewährleistet die fehlerfreie Substanzidentifizierung durch eine breite Palette von verschlossenen Behältern (nicht-metallisch) und Verpackungen hindurch
 

Weitere Informationen finden Sie unter: Agilent Resolve Raman Spektrometer


(Foto: Agilent)


Elbit Systems Deutschland liefert XACT nv33 Nachtsichtbrillen an die Bundespolizei

 

Ulm / 24. März 2021 – Elbit Systems Deutschland wurde vom Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern nach wettbewerblichen Vergabeverfahren zur Lieferung von XACT nv33 Nachsichtbrillen (NVG) an die Bundespolizei ausgewählt.
Die Kräfte der Bundespolizei sehen sich u. A. durch organisierte Kriminalität und internationalen Terrorismus neuen Bedrohungsszenarien gegenübergestellt. Neue Ausrüstung in Form von modernen elektrooptischen Sensoren sollen die Beamten bei der Bekämpfung von Kriminalität in Deutschland unterstützen. Handlungs- und Aufklärungsfähigkeiten bei Nacht sind hierfür eine essenzielle Anforderung.
Die Entscheidung der Bundespolizei folgt weiteren zufriedenen deutschen Kunden - der Bundeswehr - die das XACT nv33 NVG bereits in verschiedenen Missionen einsetzt. Neben Deutschland haben sich bereits mehrere NATO-Länder, darunter die Niederlande, aber auch Länder wie Israel und Australien für die XACT-Produktfamilie entschieden.
Thomas Nützel, CEO von Elbit Systems Deutschland, kommentierte: “Nach der Etablierung unserer Nachtsichtsysteme bei der Bundeswehr sind wir sehr stolz auch die Bundespolizei im Bereich Elektrooptik zu unseren Kunden zählen zu dürfen. Unsere Bildverstärkerbrillen erweitern das Fähigkeitsprofil der Bundesbeamten und unterstützen Sie bei der Kriminalitätsbekämpfung.“
Die XACT nv33 ist eine leichte binokulare Bildverstärkerbrille. Die Systeme können auf unterschiedlichsten Einsatzhelmen montiert, mit einer Kopftragemaske oder handgehalten genutzt werden. Die kompakten Maße und das minimale Gewicht erhöhen die Einsatzdauer für die Bundesbeamten. Das Steuern von Fahrzeugen ist mit der XACT nv33 genauso möglich, wie auch das Handeln in absoluter Dunkelheit. Das Fähigkeitsspektrum der Bundespolizei ist somit noch besser auf zukünftige Sicherheitsanforderungen ausgerichtet.

Über Elbit Systems Deutschland
Elbit Systems Deutschland ist ein führender Systemanbieter in den Geschäftsfeldern Sensorik, Funkkommunikation, Führungssysteme, Elektronische Kampfführung, Unbemannte Systeme und Cyber-Sicherheit. Das Unternehmen erfüllt mit seinem Produktportfolio - von der Entwicklung über die Fertigung bis hin zur Betreuung im Einsatz - die gegenwärtigen und zukünftigen Anforderungen der Bundeswehr und der deutschen Sicherheitsbehörden. An den Standorten Ulm, Koblenz und Berlin bietet das Unternehmen eine hervorragende Markt- und Technologieexpertise. Mehr Informationen finden Sie unter www.elbitsystems-de.com

 

Bild: XACT nv33 Nachsichtbrille (NVG)

(Foto: Elbit Systems Deutschland)


Neuer DESKO Scanner mit forensischer Bildauflösung bremst Fälscher aus

 

 

Mit dem ID-1 GO kommt erstmals Laborqualität auf den Schreibtisch

Bayreuth / 15.03.2021.- Weltmarktführer DESKO überrascht die Branche mit einem Ausweis-Scanner, der Bildqualität in einer neuen Dimension liefert. Dem deutschen Technologieunternehmen ist es gelungen, erstmals forensische Bildauflösung in einem kompakten Tischgerät zu realisieren. Bei der Überprüfung von Ausweisdokumenten im Scheckkartenformat liefert DESKO damit ein erstklassiges Instrument, um Fälschungen aufzudecken. Das Gerät ist speziell für den internationalen Einsatz in Behörden und für alle Bereiche von KYC-Anwendungen (Know Your Customer) konzipiert.
Das revolutionäre Detail des DESKO ID-1 GO steckt in der Bildauflösung: Der neue Scanner stellt Bilder in einer Auflösung von 1300 dpi zur Verfügung und liefert damit eine teilweise doppelt so hohe Qualität wie vergleichbare Geräte.

In der intelligenten Optik steckt das renommierte Ingenieurs-Know-how des Mittelständlers, erläutert DESKO Geschäftsführer Alexander Zahn:
„Optik ist unsere Kernkompetenz. Durch die stetige Entwicklung der einzelnen Komponenten in unserem Innovation-Lab haben wir diese bahnbrechenden Ergebnisse erzielt. Was vorher fast ausschließlich im forensischen Labor möglich war, bringen wir jetzt auf die Schreibtische: Die enorme Bildauflösung ermöglicht sofortige Rückschlüsse auf die Drucktechnologie des Ausweisdokuments – das ist eines der wesentlichen Kriterien, um manipulierte und gefälschte Dokumente zu erkennen. Durch den Zoomfaktor werden selbst extreme Details in der Mikroschrift sichtbar. Das sind exakt die Bereiche, in denen Fälscher an ihre Grenzen stoßen, so dass Auffälligkeiten hier schnell identifiziert werden können.“

Der DESKO ID-1 GO ist ein speziell für sogenannte ID1 Karten entwickelter Scanner. ID1 ist ein von der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO verwendeter Fachbegriff für Ausweisdokumente im Kreditkartenformat, also beispielsweise Personalausweise oder Führerscheine. Der Scanner erstellt mit Hochleistungs-Sensoren mehrere Aufnahmen, jeweils von der Vorder- und Rückseite der ID1 Karte, und das in nur einem einzigen Arbeitsprozess:
„Daher auch der Name des neuen Geräts: In nur einem Zug – in one go – entstehen Aufnahmen unter sichtbarem, Infrarot- und UV-Licht. Sechs hochauflösende Bilder unter drei Lichtquellen in nur wenigen Sekunden. Das erleichtert und beschleunigt Prüfprozesse enorm,“ bekräftigt Alexander Zahn.
Der clevere One-Go-Prozess macht das Gerät ausgesprochen bedienerfreundlich. Der Benutzer muss die ID1 Karte lediglich in den Leser einführen. Ein Motor bewegt dann das Dokument automatisch an den Sensoren vorbei. In Abhängigkeit der auf der ID1 Karte verfügbaren Datenquellen werden alle verfügbaren Daten ausgelesen und einer Anwendung via API-Schnittstelle zur Verfügung gestellt.

Die Scans dienen zum Überprüfen des Dokumentes auf Echtheit, werden aber auch zur Datenübernahme verwendet. So kann der Scanner mittels der Infrarotaufnahmen beispielsweise eine OCR Erkennung durchführen oder per Weißlichtaufnahme einen auf dem Dokument abgedruckten Barcode lesen.  Außerdem verfügt der ID-1 GO über die Möglichkeit, einen Magnetstreifen, einen kontaktbehafteten oder kontaktlosen Chip auszulesen oder via RFID bzw. Bluetooth sogenannte eIDs von einem Smart Phone zu lesen.
Auch in Sachen Design setzt der ID-1 GO neue Maßstäbe: Die futuristische Anmutung mit dezenten LED-Signalen und klarer Linienführung macht den kompakten Präzisions-Scanner zum perfekten Tisch- und Einbaugerät.


Über DESKO:

Seit 30 Jahren entwickelt DESKO Hardware zum Auslesen von Dokumenten wie Ausweisen, Barcodes, Magnetstreifen- und Chipkarten. Die Anwendungsgebiete reichen vom reinen Auslesen der Daten über deren optische Erfassung bis hin zu einer kompletten Authentifizierung. DESKO Produkte werden in über 100 Länder verkauft. Mehr als 250.000 Geräte unterstützen Mitarbeiter weltweit in ihrer täglichen Arbeit am Flughafen, in Banken, Behörden oder Sicherheitsunternehmen. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Bayreuth. Weitere Niederlassungen und Büros befinden sich in den USA, Mexiko, Singapur und Frankreich. Website: www.desko.com
 

Bild: Der DESKO ID-1 GO Präzisions-Scanner

(Foto: Desko)