Seit 1956 die Fachzeitschrift für Innere Sicherheit.

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Aus dem aktuellen Heft - pvt 05/2022

  • Editorial "Zur Inneren Sicherheit" - Prof. Dr. Michael Wolffsohn, Historiker und Publizist - S. 3

  • Der Sprengstoffspürhund als USBV-Detektor – ein Hilfsmittel mit Grenzen in der polizeilichen Einsatzunterstützung; Dr. Peter Kolla, Leiter Entschärfungsdienst, BPOLDir 11 - S. 6

  • Gesprengte Geldautomaten; Dr. Reinhard Scholzen, Historiker und Journalist - S. 18

  • …damit es sich nie wiederholt! Die schlimmste Nacht der Bundesrepublik Deutschland als Geburtshelfer der GSG 9; Bernd Walter, Präsident eines Grenzschutzpräsidiums a. D. - S. 22

  • Symposium Zufahrtsschutz - Kompetenz, Erfahrung und ein gutes Stück Heiterkeit; Christian Schneider, International tätiger Sachverständiger, Gutachter und Dozent für Zufahrtsschutz, S. 28

  • 16. Internationales DJJV Polizei Bundesseminar 2022; Dr. Uwe Wehrstedt, Leitender Redakteur pvt - S. 40

  • 60. Deutscher Verkehrsgerichtstag in Goslar; Dr. Uwe Wehrstedt, Leitender Redakteur pvt - S. 44

  • Digitalisierung der Polizei – Neue Chancen und Risiken; Heinz-Dieter Meier, Direktor in der Bundespolizei a. D. - S. 46

  • Pilotprojekt MONOcam – Automatisierte Erkennung von Ablenkungsverstößen im Straßenverkehr; PR Matthias Emmerich und POK Florian Poß, PP Trier - S. 48

  • Top-Einsatz- und Schießtraining: RAMROD XR - S. 59

Fehldiagnosen zum Antisemitismus

 

Zum Antisemitismus (AS) ist schon alles gesagt, nur nicht von jedem. Irrtum: Fast jeder hat sich dazu bereits zu Wort gemeldet. Von „ganz oben“ bis „ganz unten“, von Gelehrten bis zu Analphabeten, Judenfeinden und Judenfreunden.  
Das Ergebnis: Auch nach dreitausend Jahren grassiert die Pandemie des AS. Kein Impfstoff weit und breit. Trotz allen Anstrengungen, ihn zu überwinden. 
Grundsätzlich zu unterscheiden ist zwischen dem diskriminatorischen und liquidatorischen AS. Der erste ist unerfreulich, aber nicht tödlich. Man findet ihn meistens „in der Mitte der Gesellschaft“, auch oben und unten. Mit ihm haben wir Juden uns längst abgefunden. Resignierend, aber arrangierend. Wir nennen ihn den „guten alten Rischess“. Rischess bedeutet so viel wie Bosheit. Überall und immer wird irgendeine Gruppe, meist eine Minderheit, wenig geliebt, verachtet oder gehasst. Natürlich wäre eine Überwindung dieses Vorurteils ebenso wie anderer wünschenswert, doch leider wirklichkeitsfremd. Liquidatorisches, also mörderisches Handeln, beabsichtigt oder vollzogen, gleich weshalb und gegen wen, ist eine strafbare Tat. Sie muss entweder reaktiv geahndet oder, besser, präventiv verhindert werden. Das ist leichter gesagt als getan. Selbst wo es der Polizei gelingt, versagt nicht selten die Justiz. Sie orientiert sich zunehmend am Kulturrelativismus und weniger am Grundsatz Tat-Strafe. Rückenwind bekommt sie dabei aus Politik, Kultur und Medien.   ...

 

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(Foto: Wolffsohn)


Prof. Dr. Michael Wolffsohn

Prof. Dr. Michael Wolffsohn







Der weltweite und weitreichende Einsatz von Sprengstoffspürhunden bei der Suche nach USBV/IED oder als Warnsystem vor Sprengvorrichtungen hat schon viele Menschenleben gerettet. Insbesondere da wo technische Mittel oftmals versagen und an physikalische Grenzen stoßen oder taktisch nicht einsetzbar sind, können Sprengstoffspürhunde (SSH) unterstützende Leistungen erbringen.

Die guten Unterstützungsleistungen beim richtigen Einsatz von SSH dürfen jedoch nicht dazu verleiten SSH unkritisch als USBV Detektor in beliebigen Szenarien und Lagen einzusetzen.
In diesem Beitrag sollen insbesondere Lagen beleuchtet werden, in denen es Sinn macht, gut ausgebildete SSH einzusetzen, dies insbesondere vor dem Hintergrund der Leistungsfähigkeit und des Leistungsumfangs von SSH. ...

 

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(Foto: BPOL-Inspektion Magdeburg)


Sprengstoffspürhund Yukon spürt herrenlose Gepäckstücke auf

Sprengstoffspürhund Yukon spürt herrenlose Gepäckstücke auf







Seit einigen Jahren steigen die Fälle von Geldautomatensprengungen. Das dazu vom Bundeskriminalamt erstellte Lagebild „Angriffe auf Geldautomaten“ liefert zahlreiche Fakten. 

Modus Operandi
In den späten 1970er Jahren nahm die Stadtsparkasse München den ersten Geldausgabeautomaten (GAA) in Betrieb. Diesen zeichnete besonders aus, dass er online arbeitete. Weitere Geldinstitute folgten, obwohl die Begeisterung der Deutschen für das Geld aus dem Blechkasten zunächst nur gering war. Zum Durchbruch verhalf den Geräten die Entscheidung, sie nicht mehr – wie zunächst – innerhalb der Banken aufzustellen, sondern sie entweder im Foyer oder im Außenbereich der Geldinstitute anzubringen. Somit boten sie den großen Vorteil, dass an ihnen nicht nur während der Öffnungszeiten der Bank, sondern rund um die Uhr Geld abgehoben werden konnte. Diese Verlagerung des Standortes machte die GAA aber nicht nur für die Kunden interessanter, sie weckte auch bei Straftätern Begehrlichkeiten. ...

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(Foto: Polizei Bochum)


Nächtliche Geldautomatensprengung in Herne - Trümmerteile fliegen 50 m weit

Nächtliche Geldautomatensprengung in Herne - Trümmerteile fliegen 50 m weit







Katastrophen haben zumindest den Vorteil, dass man aus ihnen lernen und Vorkehrungen für die Zukunft treffen kann. Im Bereich der Sicherheitspolitik wird diesem Gemeinspruch jedoch nicht immer die notwendige Aufmerksamkeit gewidmet. Weder die Fahndungspannen bei der Verfolgung der NSU-Täter noch die aus dem Ruder gelaufenen Einsätze beim G-20-Gipfel in Hamburg oder der Abbruch des Einsatzes zur Geiselbefreiung auf dem deutschen Frachter Hansa Stavanger hatten durchgreifende Konsequenzen zur Folge. Eine herausragende Ausnahme bildete hingegen die durch vielfältige Faktoren begünstigte Schaffung der GSG 9 als Konsequenz aus dem Überfall palästinensischer Terroristen auf die israelische Olympiamannschaft während der Olympischen Spiele 1972 in München. Es handelt sich um einen in der deutschen Polizeigeschichte einmaligen organisatorischen Parforceritt, bei dem ungeachtet des unseligen Anlasses im Zusammenwirken von Politik und den richtigen Personen an der richtigen Stelle neue Wegmarken in der deutschen Sicherheitsarchitektur gesetzt wurden.  ...

 

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(Logo und Foto: BPOL)




"Operation Feuerzauber" zur Geiselbefreiung aus der 1977 entführten Lufthansa "Landshut"

"Operation Feuerzauber" zur Geiselbefreiung aus der 1977 entführten Lufthansa "Landshut"





Mit einer sensationellen Weiterempfehlungsrate von 97 % setzte das GPEC®-Zufahrtsschutz-Symposium bemerkenswerte Maßstäbe und begeisterte die Teilnehmer durch internationale Referenten auf höchstem Niveau.

Wenn 12 Referenten aus vier europäischen Ländern zusammenkommen, um sich im Rahmen einer international renommierten Fachmesse für Innere Sicherheit über ein rasant wichtiger werdendes Thema der Gefahrenabwehr auszutauschen, dürfen die Erwartungen bereits groß sein. Diese zu erfüllen oder gar zu übertreffen, war das Ziel des GPEC®-Zufahrtsschutz-Symposiums vom 01.06.2022. Wie dies gelang und somit ein weiterer Beitrag zur Erhöhung der Inneren Sicherheit geleistet werden konnte, behandelt dieser Bericht.

Spätestens seit den fahrzeuggestützten Terrorfahrten des Jahres 2016 befassen sich deutsche Sicherheitsbehörden, Kommunen und Betreiber kritischer Infrastrukturen noch intensiver mit dem Thema Zufahrtsschutz. ...

 

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(Foto 1: Harriet Muntean, Foto 2: Uwe Wehrstedt)


Christian Schneider, Sachverständiger, Gutachter und Dozent für Zufahrtsschutz, Registrierter Experte bei UNO, EU, DIN und ISO

Christian Schneider, Sachverständiger, Gutachter und Dozent für Zufahrtsschutz, Registrierter Experte bei UNO, EU, DIN und ISO



Fahrzeugsperren am Breitscheidplatz, Berlin

Fahrzeugsperren am Breitscheidplatz, Berlin





Die AG Polizei des Deutschen Ju-Jutsu Verbandes e.V. (DJJV) organisiert seit 2006 in Zusammenarbeit mit der Direktion Bundesbereitschaftspolizei diese internationale Aus- und Fortbildungsveranstaltung mit vielen praktischen Kursen. Die Teilnehmenden kommen hauptsächlich von der Bundes- und den Länderpolizeien, Justiz/JVAs, Zoll und Bundeswehr. Vom 19. bis 21. August fand das 16. Internationale DJJV Polizei Bundesseminar 2022 bei der Bundesbereitschaftspolizeiabteilung Uelzen unter Schirmherrschaft von Uwe Sieber, Präsident der Direktion Bundesbereitschaftspolizei, statt. Die sportliche Leitung lag wieder bei Jörg Schmidt, Referent Polizei und Behörden DJJV.

Das Seminar wird seit mehr als 17 Jahren als dienstliche Fortbildung für Einsatztrainer und -trainerinnen vom BMI anerkannt und unterstützt. Es dient der Fortbildung für DOSB Trainer-A-B-C-Breitensportlizenzen, insbesondere Profil Polizei, denn Ju-Jutsu ist die grundlegende Sportart des dienstlichen Einsatztrainings.  ...

 

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(Foto: DJJV)




Verteidigung in der Nahdistanz mit Trainer Martin Olk und Kollegen aus Litauen

Verteidigung in der Nahdistanz mit Trainer Martin Olk und Kollegen aus Litauen





Der 60. Deutsche Verkehrsgerichtstag, der wegen der pandemischen Situation nicht wie üblich im Januar durchgeführt werden konnte, fand vom 17. bis 19. August 2022 mit 1200 Teilnehmenden in Goslar statt, wo man dieses Jahr auch das Stadtjubiläum 1100 Jahre Goslar als UNESCO-Welterbe begeht. 

Jährliche Konferenz für Verkehrsrecht
Dieses Jahr tagten sieben Arbeitskreise, die wieder Empfehlungen an die Politik zu aktuellen und auch vorausschauenden Entwicklungen diskutiert und erarbeitet haben, damit diese bei der Ausgestaltung von Gesetzen und Vorschriften berücksichtigt werden. ...

 

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(Foto: Uwe Wehrstedt)


Pressesprecherin Maria Focken und der Präsident des Deutschen Verkehrsgerichtstages, Prof. Dr. Staudinger in der Eröffnungs-Pressekonferenz

Pressesprecherin Maria Focken und der Präsident des Deutschen Verkehrsgerichtstages, Prof. Dr. Staudinger in der Eröffnungs-Pressekonferenz







Wer eine Veranstaltung zur Digitalisierung im Bereich der Inneren Sicherheit vorbereitet, trifft nach wie vor auf eine große Themenvielfalt und viele laufende Projekte. Ein Fachforum der GPEC® 2022 zur Digitalisierung der Polizei verfolgte das Ziel, einen Überblick über aktuelle Digitalisierungs-Aktivitäten und Projekte in der Inneren Sicherheit zu geben. 
Alle Beiträge wurden durch den Moderator interaktiv aus der Zuhörerperspektive mit Fragen begleitet.

Im 1. Block „Neue Chancen durch die Digitalisierung“ stellte Dr. Christian Hummert den Auftrag der neuen Agentur für Innovation in der Cybersicherheit vor und erläuterte die Herangehensweise der von ihm geführten Agentur,  neue Schlüsseltechnologien und bahnbrechende Innovationen für die innere und äußere Sicherheit nutzbar zu machen, zu ermöglichen und zu verbessern. ...

 

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(Foto: EMW)








Die Verkehrssicherheitsarbeit ist eine der polizeilichen Kernaufgaben zur Gewährleistung der Inneren Sicherheit. Dabei wirkt sich der Megatrend Digitalisierung unmittelbar auf die Verkehrssicherheit aus. Die Nutzungszahlen von Smartphones steigen weiterhin rasant an. Nicht zuletzt das Gefühl, immer erreichbar sein zu müssen und etwas verpassen zu können, verleitet viel zu häufig auch zur gefährlichen Nutzung des Mobiltelefons im Straßenverkehr.

Aktuelle Herausforderungen der Verkehrssicherheitsarbeit.
Die Feststellung und Ahndung der Unfallursache Ablenkung ist demnach zentraler Bestandteil moderner Verkehrssicherheitsarbeit. Diese Erkenntnis wird bereits im Rahmen von Präventionsmaßnahmen sowie bei allgemeinen Kontrollmaßnahmen berücksichtigt. Bisher ist in Deutschland allerdings noch keine Technik im Einsatz, die eine automatisierte Überwachung ermöglicht. ...

 

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(Fotos: Polizei und MdI RLP)


Die MONOcam

Die MONOcam



Prüfung des potenziellen Treffers durch geschulte Kontrollkräfte

Prüfung des potenziellen Treffers durch geschulte Kontrollkräfte





Die Vorteile von Virtual (VR, Extended (XR) und Augmented (AR) Reality für die Aus- und Fortbildung von Führungs- und Einsatzkräften bei Polizei, Bundeswehr, Justiz, weiteren BOS und Sicherheitsunternehmen gewinnen zunehmend an Aufmerksamkeit, Akzeptanz und Beschaffungsinteresse. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Zukunftsfähigkeit für die Nachwuchsgewinnung. Die deutsche Top-Adresse dafür ist das Hamburger Start-up RAMROD XR.

Bisher hat das Jahr 2022 der Systementwicklung und der Nachfrage nach den Produkten schon einen enormen Auftrieb verliehen.
Bei der ersten internationalen Präsentation im März auf dem WORLD POLICE SUMMIT in Dubai wurde RAMROD XR und das dort ausgestellte Produkt UTAV Urbane Trainingsanlage Virtuell mit dem Innovation Award der Dubai Police ausgezeichnet. Damit wurde erstmals der technologische Vorsprung im Vergleich zu dem nur drei Messestände weiter ausstellenden Schweizer VR-Anbieter REFENSE AG durch eine externe Bewertung deutlich. ...

 

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(Fotos: Uwe Wehrstedt)


In wenigen Minuten konnte das MTT² in Uelzen einsatzbereit aufgebaut werden

In wenigen Minuten konnte das MTT² in Uelzen einsatzbereit aufgebaut werden



Vertreter aus Sachsen-Anhalt testen im Rahmen ihrer Marktsichtung das MTT² inkl. Bio-Feedback als Hilfsmittel der Stressbewältigung

Vertreter aus Sachsen-Anhalt testen im Rahmen ihrer Marktsichtung das MTT² inkl. Bio-Feedback als Hilfsmittel der Stressbewältigung





Aus dem Heft - pvt 04/2022

  • Editorial "Zur Inneren Sicherheit" - Präsident Dr. Dieter Romann - S. 3

  • Grußwort Präsident der Bundespolizeidirektion 11; Präsident Olaf Lindner - S. 6

  • Grußwort Kommandeur GSG 9; Ltd. PD Jérôme Fuchs- S. 7

  • Die Bundespolizeidirektion 11 für die Spezialkräfte der Bundespolizei; Autorenteam Bundespolizei - S. 8

  • Aktuelle terroristische Anschlagsszenarien und -ziele sowie die Gewaltbereitschaft von Extremisten gegenüber der Polizei ; Prof. Dr. Stefan Goertz, Hochschule des Bundes, FB BPOL - S. 18

  • Innovationen von der GPEC® 2022 - S. 32

  • Wo drückt der Schuh? Stiefel für den Streifendienst; Thomas Prange, Landespolizeipräsidium Niedersachsen - S. 39

  • Ausrüstung - Technik, Trends und Neuigkeiten; Michael Waldbrenner, Redakteur Waffen und Geräte / Persönliche Ausrüstung - S. 44

  • Augen auf und Fokus - Leuchtpunktvisiere; Philipp Schmidt, Waffensachverständiger und Polizeibeamter - S. 48

  • Deformationsgeschosse für die Vollzugspolizei; Dr. Reinhard Scholzen, Historiker und Journalist - S. 52

Präsident des Bundespolizeipräsidiums


Liebe Leserinnen und Leser,

Jubiläen sind stets ein Anlass für einen selbstkritischen Rückblick aber auch für den Blick in die Zukunft. Die Besinnung auf die Geschichte und die Gegenwart formen die Zukunftsgestaltung. 

50 Jahre GSG 9, das sind auch 50 Jahre deutscher Geschichte. Rückblickend auf die Olympischen Spiele im Jahre 1972 war allen Beteiligten klar, dass sich dieses schreckliche Ereignis und die damit verbundenen tragischen Geschehnisse, die den Tod von elf israelischen Sportlern und einem deutschen Polizisten zur Folge hatten, niemals wiederholen dürfen. Eine erste – richtige – Reaktion der politisch Verantwortlichen auf die damaligen Ereignisse war der Entschluss, die GSG 9, die „Grenzschutzgruppe 9“ im Bundesgrenzschutz, zu schaffen.

Am 26. September 1972 gegründet, meldete der Gründungskommandeur Ulrich Wegener im April 1973 die Einsatzbereitschaft von zwei Einsatzeinheiten. Seither hat die GSG 9 eine Vielzahl von besonderen Einsätzen im In- und Ausland  ...

 

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(Foto: BPOL)


Präsident Dr. Dieter Romann

Präsident Dr. Dieter Romann







Liebe Leserinnen und Leser, 

es ist eine besondere Zeit, in die das 50. Jubiläum der GSG 9 fällt. Internationale Krisen, die Komplexität von Bedrohungslagen im Extremismus, Terrorismus und in der Organisierten Kriminalität als auch Cyberangriffe erfordern eine starke Antwort. Diese starke Antwort ist auch die GSG 9.

Zur Bekämpfung von Terrorismus und schwerster Gewaltkriminalität wurde die GSG 9 im Jahr 1972 gegründet und zählt damit zu den ältesten Spezialeinheiten der Welt. Rückblickend auf meine Funktion als Kommandeur erinnere ich mich an Einsätze, wie beispielsweise die Festnahme von drei fundamentalistischen Terroristen der „Islamischen Jihad Union“, besser als Sauerlandgruppe bekannt oder die Operation „Jeep“, bei der sich die GSG 9 in Ägypten auf die Befreiung von Geiseln vorbereitete, die Entführung der „Hansa Stavanger“ vor der Küste Somalias und zahlreiche Einsatzmaßnahmen gegen die Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“.

Auf der Grundlage dieser Erfahrungen und einer Vielzahl weiterer Einsätze wurden Einsatztaktik, Einsatztechnik und Führung immer weiter modifiziert. Technische Innovationen und die Antizipation von neuen Trends waren in der Vergangenheit und sind auch heute ein Garant für einen langanhaltenden Erfolg der GSG 9. ...

 

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(Foto: BPOL)








Liebe Leserinnen und Leser,

die GSG 9 ist seit September 1972 ein zentraler Baustein der Sicherheitsarchitektur der Bundesrepublik Deutschland im Kampf gegen terroristische und extremistische Bedrohungen und Organisierte Kriminalität. Sie stellt sich als flexible Organisation immer auf die jeweiligen Kriminalitätsschwerpunkte ein. 

Aufgestellt nach dem Attentat auf die israelische Olympiamannschaft 1972 in München, besonders geprüft bei der erfolgreichen Befreiung der Lufthansa Maschine "Landshut" 1977 aus der Hand von Terroristen, wurde sie bis heute über 2200-mal zur Bekämpfung von Terrorismus und schwerer Gewaltkriminalität national und international eingesetzt. 

Dabei war es seit jeher das Ziel des Verbandes, auf die jeweils aktuellsten Herausforderungen mit Anpassung der Einsatztaktik, -technik und Organisationsform und Schnelligkeit zu reagieren. Eine Spezialeinheit, die für die Werte unserer Verfassung einsteht und sich mit allen Mitteln des Rechtsstaates all denen entgegenstellt, die Leben und Freiheit unserer Bürger bedrohen.

Die GSG 9 ist, wie kaum ein anderer Spezialverband weltweit mit polizeilichen und militärischen Premium-Spezialeinheiten vernetzt. Sie steht in permanentem, engem Erfahrungsaustausch mit den weltbesten Einheiten. ...

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(Foto: BPOL)








Die Spezialkräfte der Bundespolizei sind in der Bundespolizeidirektion 11 als Unterbehörde mit sechs Dienststellen gebündelt. Sie sind ein zentraler Bestandteil des Krisenmanagements des Bundes.
 

Die Dienststellen leisten einen wesentlichen Beitrag, um die Krisen- und Reaktionsfähigkeit der Bundespolizei und unseres Landes zu stärken. 
Die Bundespolizeidirektion 11 löst komplexe Szenarien im Verbund und ist 24/7 weltweit im Einsatz. Sie bekämpft Terrorismus, Extremismus und der Organisierte Kriminalität. Im Kern der Aufgabenwahrnehmung steht der Schutz und die Rettung von Menschenleben.
Die Unterstützungsleistung der GSG 9 bei Einsatzlagen  im Bereich des Terrorismuns und der schweren Gewaltkriminalität erfolgen grundsätzlich auf Anforderung von Bedarfsträgern. Neben den Behörden der Bundespolizei können dies u. a. das Auswärtige Amt, das Bundeskriminalamt, die Polizeien der Länder, das Bundesamt für Verfassungsschutz oder die Bundeszollverwaltung sein.  ...

 

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(Logo: BPOL)








Dieser Beitrag untersucht aktuelle terroristische Anschlagsszenarien- und Ziele sowie die Gewaltbereitschaft von Extremisten gegenüber der Polizei. Grundlage dafür ist eine
Auswertung der verübten terroristischen Anschläge in Deutschland und Europa sowie der durch die Sicherheitsbehörden verhinderten Anschläge.


Seit 2004 wurden allein in Europa mindestens 95 islamistische Anschläge verübt bzw. von den Sicherheitsbehörden der Staaten verhindert. Durch die verübten islamistischen Anschläge wurden über 800 Menschen getötet und über 3800 verletzt. Seit 2015 wurden allein in Frankreich mehr als 250 Menschen durch islamistische Terroranschläge getötet. Im Zeitraum 2000 bis 2020 haben Polizei- und Verfassungsschutzbehörden in Europa über 50 islamistische Anschläge verhindert. In Deutschland wurden seit 2002 über 25 islamistische Anschläge durch deutsche und internationale Sicherheitsbehörden – in letzter Konsequenz durch die Spezialkräfte GSG 9 und SEK – verhindert. Hinzu kommen ca. acht rechtsextremistisch-rechtsterroristische Gruppen, die Anschläge geplant hatten.  ...

 

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(Foto: PP Krefeld)


Bei einem Grefrather, der sich selbst als Reichsbürger bezeichnet, wurden im März 2017 Waffen und Munition sichergestellt.

Bei einem Grefrather, der sich selbst als Reichsbürger bezeichnet, wurden im März 2017 Waffen und Munition sichergestellt.







- Erneut über 500 Aussteller aus 33 Staaten und mehr als 7.000 Teilnehmer aus 55 Staaten
- Europas größte geschlossene, nur für Behörden zugängliche Info-Plattform zur Inneren Sicherheit
- Schirmherrschaft: Bundesministerin des Innern und für Heimat Nancy Faeser

Die GPEC® ist einfach Pflicht! Das hat seit der Erstveranstaltung im Jahr 2000 nun endlich nach der Corona-Pause die nunmehr 12. GPEC General Police Equipment Exhibition & Conference® wieder mit beeindruckenden Zahlen bewiesen: Die Fachmesse für alle Fach- und Ausstattungsbereiche der Inneren Sicherheit bildete mit 503 Aussteller aus 33 Staaten (340 aus Deutschland und 163 aus dem Ausland) wieder den geeigneten einzigartigen Rahmen für einen qualifizierten Bund und Länder übergreifenden, interministeriellen und internationalen Fachaustausch und förderte zudem endlich wieder die Entwicklung eines Kontaktnetzwerkes zwischen den Behörden sowie mit den Entwicklern und Anbietern relevanter Produkte und Lösungen, was schließlich 7.091 Teilnehmer aus 55 Staaten zur GPEC® 2022 vereinte.
Marktführende Anbieter und Wettbewerber präsentierten einmal mehr ihre innovativen Produkte und zahlreiche Neuheiten in dieser umfassendsten Gesamtschau von Führungs- und Einsatzmitteln.  ...

 

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(Foto: EMW)


Eröffnung der GPEC® 2022 durch den Präsidenten des Hessischen Polizeipräsidiums für Technik Karl-Heinz Reinstädt, den Veranstalter der GPEC® Dr. Uwe Wehrstedt, den Hessischen Minister des Innern und für Sport Peter Beuth und den Landespolizeipräsidenten Roland Ullmann (v.r.n.l.)

Eröffnung der GPEC® 2022 durch den Präsidenten des Hessischen Polizeipräsidiums für Technik Karl-Heinz Reinstädt, den Veranstalter der GPEC® Dr. Uwe Wehrstedt, den Hessischen Minister des Innern und für Sport Peter Beuth und den Landespolizeipräsidenten Roland Ullmann (v.r.n.l.)







Kein Bekleidungselement ist so komplex und anspruchsvoll wie der Schuh. Vom ers-ten Schritt an ist er unser ständiger Begleiter und unterstützt unsere Füße, die mehr als 150.000 Kilometer, die wir im Laufe unseres Lebens bewältigen, zu ermöglichen. Das richtige Schuhwerk ist demnach essentiell und hat sich immer individuell nach dem eigenen Fuß zu richten.

 

Die Optik steht hierbei nicht an erster Stelle, sondern vielmehr eine adäquate Passform und ein Material, das den Anforderungen der Trägerin / des Trägers gerecht wird.

Beginnend mit der Schuhgröße, die sich im Laufe eines Erwachsenenlebens beispielsweise durch Muskelaufbau oder eine Schwangerschaft verändern kann, ist auf eine stabile Fersen-kappe und ein flexibles Fußbett zu achten, welches die Fußmuskulatur unterstützt. Die Sohle ist vorne und hinten nach oben gebogen, um so das natürliche Abrollverhalten des Fußes zu fördern. Die Zehen sollten problemlos nebeneinander liegen und nicht zusammengepresst sein, um Fehlstellungen zu vermeiden. Ergänzend zum Einsatzgebiet ist die Einsatzzeit des Schuhwerks zu definieren, ...

 

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(Foto: Autor)


Übersicht der getesteten Stiefel

Übersicht der getesteten Stiefel







Bekleidung, persönliche Ausrüstung und Technik sind wichtige Elemente zum Schutz unserer Einsatzkräfte und damit auch zum Schutz unserer Bevölkerung. Damit stehen entsprechende Entwicklungen, Innovationen und Beschaffungen auch stets unter Beobachtung für pvt.
 

Kleidung

Schuhwerk
Im Bereich der Einsatzstiefel sind weiterhin Stiefel mit einem Materialmix ganz vorne. Haix hat einen Winterstiefel mit einem Webpelzfutter und einer isolierenden Zwischenschicht namens Aerogel herausgebracht. Dieses Material soll aus der Raumfahrt stammen und sehr hohe Isolationswerte aufweisen.
Statt klassischer Lederhalbschuhe sieht man vermehrt auch Einsatzschuhe, die lediglich bis unter den Knöchel reichen, also wie normale Halbschuhe, aber eben mit den Vorteilen der besseren Dämpfung, griffiger Sohle und damit besseren Unterstützung z. B. auch im Streifeneinsatz. 
Selbst bei der Bundeswehr hatte man erkannt, dass es neben den “schweren” Kampfstiefeln noch eine leichte Variante geben sollte und mehrere Anbieter zur Auswahl des Soldaten bestellt.

Unterwäsche ...

 

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(Foto: EMW)


Besichtigung des aktuellen Survivor R auf der GPEC® 2022 durch den Inspekteur der Bereitschaftspolizeien der Länder Andreas Backhoff (Mitte)

Besichtigung des aktuellen Survivor R auf der GPEC® 2022 durch den Inspekteur der Bereitschaftspolizeien der Länder Andreas Backhoff (Mitte)







Das Leuchtpunktvisier auf Dienstpistolen ist auf dem Vormarsch und hat das Potential die klassische Visiereinrichtung in die zweite Reihe, als Notvisier, zu drängen.
Dabei ist der Einsatz von Leuchtpunktvisieren auf Pistolen nichts Neues. Auf Langwaffen gehören holographische und Reflexvisiere schon länger zum Standard. Beispielsweise kam das G36 der Bundeswehr bei seiner Einführung mit einer Kombination aus Reflexvisier und einer dreifach vergrößernden optischen Visiereinrichtung. In den letzten Jahren begannen auch die Länderpolizeien, die in die Jahre gekommene MP5 bzw. neu beschaffte Mitteldistanzwaffen mit Leuchtpunktvisieren aufzuwerten.

 

Der Leuchtpunktvorteil
Der große Vorteil dieser Visiere besteht darin, dass der Schütze beide Augen geöffnet hat und seinen Fokus aufs Ziel ausrichtet. Das Absehen, meist ein Punkt, Kreis oder Kombination aus beidem, scheint auf das Ziel projiziert zu sein. Macht der Schütze bei der Handhabung der Waffe alles richtig, trifft er das Ziel dort, wo der Punkt wahrnehmbar ist. Das richtige Abstimmen von Kimme und Korn entfällt. ...

 

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(Foto: Autor)


Ansicht verschiedener Leuchtpunktvisier-Profile

Ansicht verschiedener Leuchtpunktvisier-Profile







Die ersten Spezialeinheiten der deutschen Polizei wurden bereits in den 1970er Jahren mit Deformationsgeschossen ausgerüstet. Bis die moderne Munition auch für die Vollzugspolizei in den Bundesländern angeschafft wurde, vergingen noch Jahrzehnte. Noch mehr Zeit verstrich, ehe die Nachbarn in der Schweiz und in Österreich diesem Vorbild folgten. Es ist zu fragen, ob die mit den Deformationsgeschossen erhofften Effekte eintraten. 

 

Vergangenheit
Mitte der 1970er Jahre geriet die von der Polizei verwendete Munition immer öfter in die Kritik. Zunächst wurde meist grundsätzlich beklagt, die von den Polizisten im Streifendienst verschossenen Vollmantel-Rundkopf-Geschosse im Kaliber 9 x 19mm seien für zahlreiche Einsatzszenarien wenig geeignet. Dann griff die Gewerkschaft der Polizei (GdP) das Thema auf und benannte die erkannten Schwächen: Unbeteiligte wurden durch Querschläger verletzt und mitunter stand in den Einsatzberichten, dass die von Polizeibeamten abgefeuerten Patronen bei unter Drogen stehenden Straftätern kaum Wirkung zeigten.
Wie so oft, löste den Wandel ein spektakulärer, tragischer Fall aus, ...

 

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(Foto: RUAG)

 


Munition der Action-Serie

Munition der Action-Serie







Aus dem Heft - pvt 03/2022

  • Editorial "Zur Inneren Sicherheit" - IMK-Vorsitzender Staatsminister Joachim Herrmann - S. 4-5

  • Der Krieg in der Ukraine – Folgen für die Innere Sicherheit Deutschlands und Europas; Prof. Dr. Stefan Goertz, Hochschule des Bundes, Fachbereich Bundespolizei - S. 8

  • IPO-International Police Organization und Forensic Extractor FX-1 - S. 14

  • WORLD POLICE SUMMIT in Dubai, 14. – 17. März 2022; Dr. Uwe Wehrstedt, Leitender Redakteur pvt - S. 19

  • Ham Se das schomma gemacht? Ein fast schon heiterer Ausflug in die Praxis des Zufahrtsschutzes; Christian Schneider, International tätiger Sachverständiger, Gutachter und Dozent für Zufahrtsschutz - S. 28

  • GPEC® 2022 Internationale Behörden-Fachmesse & Konferenzen für Innere Sicherheit - S. 36

Staatsminister Joachim Herrmann, Vorsitzender der IMK 2022


Sehr geehrte Leserinnen und Leser der pvt,
sehr geehrte Damen und Herren,

als diesjähriger Vorsitzender der „Ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder“ – kurz Innenministerkonferenz (IMK) freut es mich sehr, einen Beitrag für diese im Bereich der Inneren Sicherheit international so hoch anerkannte Fachzeitschrift beisteuern zu können. Denn genauso wie die IMK eine unverzichtbare Institution ist, um länderübergreifende fachliche Zusammenarbeit zu stärken und den gegenseitigen Informationsaustausch zu intensivieren, verfolgt auch die pvt das Ziel, umfangreich, fundiert und zielgerichtet Informationen und Fachwissen zur Stärkung der Inneren Sicherheit zu verbreiten.
Das Jahr 2022 wird für die IMK sicherlich eine große Bandbreite an unterschiedlichen Themen mit sich bringen.  ...

 

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(Foto: Bayerisches Innenministerium)


Bayerischer Staatsminister des Innern, für Sport und Integration Joachim Herrmann

Bayerischer Staatsminister des Innern, für Sport und Integration Joachim Herrmann







Dieser Beitrag bespricht Folgen für die Innere Sicherheit Deutschlands und Europas, die sich aus dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine ergeben. Dabei beginnend russische Cyberangriffe und Desinformationskampagnen, danach Straftaten mit Bezug zum Krieg in der Ukraine. „Abschließend werden Radikale und Extremisten und das System Putin im Kampf gegen westliche Demokratien thematisiert.
Bereits wenige Tage nach dem Beginn des Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine haben sich erhebliche Folgen für die Innere Sicherheit Deutschlands und Europas gezeigt.
Russische Cyberangriffe und Desinformationskampagnen
US-Präsident Joe Biden erklärte nach Information durch die US-Sicherheitsbehörden Ende März 2022, dass Cyberangriffe Russlands gegen westliche Demokratien bevorstehen ...

 

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(Foto: pixaby)








Die IPO Section Deutschland und ihre Partner mit Innovation

Bereits im Jahr 2019 gründete sich in Belgrad die erste Form der International Police Organization. Inzwischen ist die IPO in vielen europäischen und afrikanischen Staaten und in Übersee als NRO, einer Nichtregierungsorganisation oder international als NGO bezeichnet, vertreten. Das selbst auferlegte Aufgabenspektrum umfasst neben der länderübergreifenden Beziehungspflege der Mitarbeitenden und Beamtinnen und Beamten aus Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben auch die Fortbildung und Entwicklung eigener Systeme und Konzepte zur Einsatzunterstützung. 
Dies geschieht im Rahmen der beispielweise von Interpol vorgegebenen Richtlinien, hier speziell beim Umgang mit digitalen Beweismitteln. 
Die IPO legt besonderen Wert auf den Aufbau von Kapazitäten durch die Ausbildung von Beamtinnen und Beamten, einschließlich Polizei und Justiz, Ausrüstungs-Upgrades und eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen lokalen Strafverfolgungsbehörden und internationale Zusammenarbeit zum Austausch von Fachwissen und Strategien.
Das Studium und die Prävention von allgemeiner und organisierter Kriminalität, schweren Verbrechen und Terrorismus umfassen eine Reihe spezifischer Ziele: ...

 

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(Fotos: IPO + Peter Meyer)








REDEFINING POLICING AND LAW ENFORCEMENT FOR A SAFER WORLD

Der WORLD POLICE SUMMIT (WPS) ist der globale Treffpunkt für hochrangige, internationale Polizei- und Strafverfolgungsbeamtinnen und -beamte und -fachleute, um mit Regierungen, politischen Entscheidungsträgern und Branchenfachleuten in Kontakt zu treten und die wichtigsten Prioritäten für die Gestaltung der Zukunft der Polizei zu diskutieren. Erstveranstaltung war 2022, nächster WPS folgt im Februar 2023.


Der WPS wurde von der Dubai Police als Veranstalter dieses Jahr erstmals durchgeführt, parallel zur Weltausstellung 2020, und soll künftig jährlich der internationale Treffpunkt für die genannten Zielgruppen sein. Als Plattform für eine Ausstellung und Konferenzen bietet der Gipfel Polizei- und Strafverfolgungsbehörden die Möglichkeit, die neuesten Technologien zu beschaffen, wichtige Trends zu diskutieren und die Herausforderungen und Prioritäten anzugehen, die durch intelligente Städte, Cyberkriminalität, schnelles Bevölkerungswachstum und Urbanisierung sowie sich entwickelnde digitale Technologien, Ressourcenknappheit und die Auswirkungen nach der Pandemie auf die öffentliche Sicherheit entstehen. ...

 

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(Fotos: WPS + Uwe Wehrstedt)




LPP Horst Kretzschmar und GPEC(R)-Veranstalter Dr. Uwe Wehrstedt laden den Oberbefehlshaber der Dubai Police Generalleutnant Abdullah Khalifa Al Marri zur GPEC(R) 2022 nach Frankfurt ein.

LPP Horst Kretzschmar und GPEC(R)-Veranstalter Dr. Uwe Wehrstedt laden den Oberbefehlshaber der Dubai Police Generalleutnant Abdullah Khalifa Al Marri zur GPEC(R) 2022 nach Frankfurt ein.



Moment des Rettungswettbewerbs beim UAE SWAT Challenge

Moment des Rettungswettbewerbs beim UAE SWAT Challenge



Das Hamburger Start-Up RAMROD XR wurde für sein virtuelles Einsatz- und Schießtrainingssystem von der Dubai Police mit diesem Innovation Award ausgezeichnet.

Das Hamburger Start-Up RAMROD XR wurde für sein virtuelles Einsatz- und Schießtrainingssystem von der Dubai Police mit diesem Innovation Award ausgezeichnet.

Wenn zur Umsetzung von Zufahrtsschutzprojekten Theorie auf Praxis trifft, tun sich zuweilen große Diskrepanzen auf. Vieles liegt darin begründet, dass das Thema Zufahrtsschutz entweder mit einfachen Verkehrsleitmaßnahmen verwechselt wurde oder aber in seiner erforderlichen Expertise unterschätzt wird. Beides gilt leider sowohl für die öffentlichen Auftraggeber als auch für die beratenden Auftragnehmer. 

Mit den Worten „Ordentlicher Zufahrtsschutz für die Innenstadt. Ham Se das schomma gemacht?“ begann Ende 2021 ein höchst interessantes Gespräch mit Herrn Mayer* (*Name durch Autor geändert), einem erfrischend direkten Ordnungsamtsleiter, das so exemplarisch für die Erfahrungen von kommunalen Verantwortungsträgern steht, dass es sich lohnt, es zu teilen. 
Eigentlich, so möchte man meinen, sind die wichtigen Eckpunkte einer normativ geregelten Aufgabe wie dem Zufahrtsschutz recht gut zu erfassen und umzusetzen. Doch in der Praxis scheitern nicht Wenige bereits an der Vorbereitung ihrer Maßnahmen. ...

 

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(Fotos: Harriet Esther Muntean)


Permanente Maßnahmen; eine hoch effektive, gleichzeitig optisch dezente Kombination aus Pollern und ertüchtigten Ableitmaßnehmen

Permanente Maßnahmen; eine hoch effektive, gleichzeitig optisch dezente Kombination aus Pollern und ertüchtigten Ableitmaßnehmen



Temporäre Maßnahmen; keinesfalls zur Nachahmung empfohlen

Temporäre Maßnahmen; keinesfalls zur Nachahmung empfohlen



Temporäre Maßnahmen; die vorbildlich umgesetzte Blockade erlaubt jederzeit die Zufahrt von Einsatzfahrzeugen

Temporäre Maßnahmen; die vorbildlich umgesetzte Blockade erlaubt jederzeit die Zufahrt von Einsatzfahrzeugen



Die 12. GPEC® findet vom 31. Mai bis 2. Juni 2022 wieder als Präsenzveranstaltung in der Messe Frankfurt statt und hat bereits über 420 Ausstelleranmeldungen aus 27 Staaten. Diese nationale und internationale Innovations- und Informationsplattform für Ausrüstung, Ausbildung und Einsatz ist seit dem Jahr 2000 der einzigartige „Behörden-One-Stop-Shop“ für alle Führungsebenen und Sachgebiete der Inneren Sicherheit. Mit der Übernahme der Schirmherrschaft setzt die Bundesinnenministerin Nancy Faeser die seit mehr als 10 Jahren bestehende Tradition der BMI-Schirmherrschaft fort. https://www.gpec.de/ 

Fachmesse mit Tagungen und Trainings und Drohnenflug
Die GPEC® hat sich seit dem Jahr 2000 zu Europas größter geschlossener Spezialveranstaltung für Innere Sicherheit entwickelt. Auf der Website sind unter Besucher und Aussteller die aktuelle Ausstellerliste und die Hallenaufplanung einzusehen.
Die Seite Programm listet alle dienstlichen Fachtagungen und Arbeitsgruppentreffen sowie die Fortbildungsveranstaltungen, Trainings und praktische Vorführungen auf. Highlights der GPEC® 2022 sind: ...



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(Foto: GPEC®)




Wie zur GPEC® 2020 wird Hessens Innenminister Peter Beuth auch wieder am 31.05.22 um 09:00 Uhr die GPEC® eröffnen.

Wie zur GPEC® 2020 wird Hessens Innenminister Peter Beuth auch wieder am 31.05.22 um 09:00 Uhr die GPEC® eröffnen.





Aus dem Heft - pvt 02/2022

  • Editorial "Zur Inneren Sicherheit" - Präsident Holger Münch - S. 3

  • Sicherer Flugbetrieb mit unbemannten Luftfahrzeugen in großen Schadenslagen und Katastrophenfällen; Heinz-Dieter Meier, Redakteur IuK + Digitalisierung - S. 49

  • Bundesministerin des Innern und für Heimat Nancy Faeser hat die Schirmherrschaft über die GPEC® 2022 übernommen - S. 10

  • Zentrales polizeiliches Datenhaus und Datenschutz – wie geht das zusammen?; Tobias Wiemann, Bundesministerium des Innern und für Heimat - S. 12

  • Plattformstrategie für eine weiterhin erfolgreiche Kriminalitätsbekämpfung im föderalen Verbund; Präsident Holger Münch, Bundeskriminalamt - S. 15

  • Chancen und Risiken von KI für die IT-Sicherheit in Deutschland; Präsident Arne Schönbohm, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik - S. 21

  • Die Cyberagentur: Was macht die neue Agentur in Halle?; Dr. Christian Hummert + Dr. Simon Vogt, Agentur für Innovation in der Cybersicherheit GmbH - S. 24

  • Mit Künstlicher Intelligenz gegen Abrechnungsbetrug im Pflegedienst BMBF-Verbundprojekt PflegeForensik: Software unterstützt Strafverfolgung; Dr. Heike Stephani + Dr. Elisabeth Leoff, Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik - S. 28

  • Cybercrime in Deutschland: Straftaten, Trends und Akteure – Die aktuelle Analyse des BKA und BSI; Prof. Dr. Stefan Goertz, Hochschule des Bundes, Fachbereich Bundespolizei - S. 31

  • Die Zukunft der Dienstbekleidung heißt Nachhaltigkeit; Thomas Prange, Landespolizeipräsidium, Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport - S. 39

Präsident des Bundeskriminalamtes


Liebe Leserinnen und Leser,

es ist keine neue Erkenntnis, dass die Digitalisierung und neue Technologien in Fragen der inneren Sicherheit in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen haben und die Sicherheitsbehörden vor besondere Herausforderungen stellen. Ein Problem dieser dynamischen und komplexen Entwicklungen besteht in dem enormen Anstieg der zu bearbeitenden Datenmenge in polizeilichen Ermittlungsverfahren, wodurch eine händische Datenauswertung teilweise unmöglich wird. Dennoch sind für die Polizei digitale Beweismittel heutzutage in vielen Deliktsbereichen ein wichtiger, manchmal sogar der einzige Ermittlungsansatz. 

Eine zukunftsfähige Lösung liegt in der Anwendung neuer Technologien, z.B. aus dem Bereich der so genannten Künstlichen Intelligenz (KI), die die Bearbeitung großer Datenmengen erleichtern sollen.  ...

 

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(Foto: BKA)


Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamtes

Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamtes







Tief „Bernd“ zog im Juli 2021 über das Ahrtal hinweg und hinterließ Tod und Verwüstung. Nach langanhaltendem Starkregen kam es zu zahlreichen Überschwemmungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Menschen verloren ihr Leben und zahlreiche Gebäude wie auch Infrastrukturen wurden zerstört. Die Fluten versperrten den Zugang zu mehreren Ortschaften und setzten Gebäude bis in höhere Stockwerke unter Wasser. Die dadurch eingeschlossenen Menschen konnten ihre Wohnungen nur noch über Dächer oder Balkone verlassen. 

Die schlechten Wetterverhältnisse und der Verlust der öffentlichen Kommunikationsverbindungen sowie der Ausfall des digitalen Behördenfunks erschwerten die Lokalisierung von Personen in Not erheblich. Nachdem in der Nacht unvorstellbare Regenmengen die Naturkatastrophe ausgelöst hatten, begannen bereits am nächsten Morgen die Rettungsaktivitäten aus der Luft. ...

 

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(Foto: HHLA Sky)


Leitstand der HHLA Sky GmbH

Leitstand der HHLA Sky GmbH







Die internationale Behörden-Fachmesse & Konferenzen für Innere Sicherheit GPEC® 2022 findet vom 31. Mai bis 2. Juni 2022 wieder als Präsenzveranstaltung in der Messe Frankfurt statt und hat bereits über 300 Ausstelleranmeldungen aus 24 Staaten. Diese nationale und internationale Innovations- und Informationsplattform für Ausrüstung, Ausbildung und Einsatz ist seit dem Jahr 2000 der einzigartige „Behörden-One-Stop-Shop“ für alle Führungsebenen und Sachgebiete der Inneren Sicherheit. Mit der Übernahme der Schirmherrschaft setzt die Bundesinnenministerin die seit mehr als 10 Jahren bestehende Tradition der BMI-Schirmherrschaft fort.

 

Fachmesse mit Tagungsprogramm
Die GPEC® hat sich seit dem Jahr 2000 zu Europas größter geschlossener Spezialveranstaltung für Innere Sicherheit mit Fachmesse und -tagungen entwickelt.
Auf der Website sind unter Besucher und Aussteller die aktuelle Ausstellerliste und die Hallenaufplanung einzusehen. 
Die Seite Programm listet alle dienstlichen Fachtagungen und Arbeitsgruppentreffen sowie die Fortbildungsveranstaltungen, Trainings und praktische Vorführungen des Rahmenprogramms auf. https://www.gpec.de/ ...

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(Foto: GPEC®)








P20 ist das Zukunftsprogramm der deutschen Polizeien. Das Programm ist auch im Koalitionsvertrag der neuen Regierungskoalition verankert. Ziel von P20 ist die umfassende Digitalisierung der deutschen Polizeiarbeit sowie die Harmonisierung und Modernisierung der Informationsarchitektur der Polizeien von Bund und Län-dern. In der Ausgabe 3/2021 von pvt wurde das Programm mit seinen Zielen und Inhalten vorgestellt. Der aktuelle Artikel knüpft an dem dort bereits beschriebenen schrittweisen Programmvorgehen an und befasst sich dabei schwerpunktmäßig mit dem Thema Datenhaltung und Datenschutz. 


Ein kurzer Rückblick: Im März 2021 hat der Verwaltungsrat des Polizei-IT-Fonds, das zentrale Entscheidungsgremium von P20, eine Anpassung der strategischen Vorge-hensweise vorgenommen, um das Zielbild des Programms durch einen schrittweisen Ansatz umzusetzen. Die Entscheidung bezog sich insbesondere auf das weitere Vor-gehen zu den polizeilichen Vorgangsbearbeitungssystemen (VBS), ...

 

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(Fotos: BMI)




Die gegenwärtige heterogene IT-Landschaft der deutschen Polizeien genügt nicht mehr den Anforderungen an eine moderne Polizeiarbeit

Die gegenwärtige heterogene IT-Landschaft der deutschen Polizeien genügt nicht mehr den Anforderungen an eine moderne Polizeiarbeit





Globalisierung, Digitalisierung und die damit verbundene digitale Vernetzung beeinflussen Erscheinungsformen von Kriminalität und Extremismus gleichermaßen wie die Kriminalitätsbekämpfung. Dieses dynamische Umfeld birgt keinesfalls nur Risiken, sondern auch viele Chancen für die Polizei, die es zu nutzen gilt.


Veränderungen in allen Phänomenbereichen der Kriminalität

Dynamische, vielfältige und komplexe Entwicklungen insbesondere im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik bedingen einschneidende Veränderungen, nicht nur in unserem privaten und beruflichen Umfeld. Auch Kriminalität verändert sich mit hoher Geschwindigkeit: Die grenzenlose Digitalisierung und mit ihr die digitale, teilweise anonyme Vernetzung spielen in der Kriminalität des 21. Jahrhunderts eine zentrale Rolle. Kriminelle Tatvorbereitungen und Tathandlungen finden zunehmend nicht mehr nur im analogen, sondern auch im virtuellen Raum statt. Daraus entstehen sowohl neue Tatmittel als auch neue Angriffsflächen – und mit ihnen neue Deliktsbereiche sowie neue Modi Operandi in „klassischen“ Deliktsbereichen.  ...

 

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(Fotos: BMI)








Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) nutzt und erforscht Künstliche Intelligenz (KI), um die IT-Sicherheit in Deutschland zu stärken. Es identifiziert Missbrauchsrisiken neuer Technologien und entwickelt Gegenmaßnahmen.

Die Digitalisierung in Deutschland und Europa kann nur erfolgreich sein, wenn der zugrundeliegenden Informationstechnik vertraut werden kann. Das BSI als die Cyber-Sicherheitsbehörde des Bundes gestaltet Informationssicherheit in der Digitalisierung durch Prävention, Detektion und Reaktion für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. Hierbei analysieren wir kontinuierlich die Gefährdungslage, bewerten aktuelle Entwicklungen und befassen uns aktiv mit den Chancen und Bedrohungen von Schlüsseltechnologien der Digitalisierung. Eine solche Technologie ist Künstliche Intelligenz (KI). Sie wird im BSI aus fünf Perspektiven bearbeitet:  ...

 

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(Foto: BSI)


Vom Originalbild zum Deepfake. Links und in der Mitte handelt es sich um die Originalaufnahmen der realen Personen. Rechts wurde das Gesicht von Herr Schönbohm (Mitte) mittels KI auf das Gesicht der anderen Person übertragen.

Vom Originalbild zum Deepfake. Links und in der Mitte handelt es sich um die Originalaufnahmen der realen Personen. Rechts wurde das Gesicht von Herr Schönbohm (Mitte) mittels KI auf das Gesicht der anderen Person übertragen.







2020 gründete die Bundesregierung die Agentur für Innovation in der Cybersicherheit GmbH (kurz Cyberagentur). Jetzt nach eineinhalb Jahren hat die Agentur ihre Forschungsstrategie finalisiert und erste Projekte gestartet. Grund genug einmal zu schauen, was die Agentur plant und wohin die Reise geht.

 

Die Cyberagentur – Auftrag und Umsetzung 

Der letzte Global Cybersecurity Index der Internationalen Fernmeldeunion ITU – einer Sonderorganisation der Vereinten Nationen – ist aus dem Jahr 2020. Hier wurden 194 Staaten daraufhin vergleichen was sie für die nationale Cybersicherheit tun. Dabei werden viele Punkte bewertet, wie das Engagement geben Cyberkriminalität, aber auch Strategien zur Verbesserung der Cybersicherheit, Forschungsförderung oder Kooperationen in diesem Bereich. In der Studie im Jahr 2020 erreichte Deutschland den 13. Platz. Das ist im Vergleich sicher nicht schlecht, aber die Bundesrepublik kann sicher noch etwas tun, um in die Top 10 aufzuschließen. 
Ein Problem ist, dass Deutschland im Bereich der Cybersicherheit stark von ausländischen Partnern angewiesen wird. Viel Technologie wird aus den USA, Israel oder China importiert.  ...

 

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(Grafik: Cyberagentur)


Erforschung von Brain-Computer-Interfaces

Erforschung von Brain-Computer-Interfaces







Gemeinsam mit der Generalstaatsanwaltschaft Dresden und der Polizeidirektion Leipzig gehen Forschende des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM gegen Abrechnungsbetrug in der Pflege vor. Sie entwickeln im Projekt »PflegeForensik« eine KI-Software.

 

Betrug bei der Abrechnung ambulanter Pflegeleistungen hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Kriminalitätsphänomen mit steigenden Fallzahlen entwickelt. Das führt zu großen Schäden in den Sozialversicherungen und es entstehen enorme Kosten für die Solidargemeinschaft. Wenn einzelne schwarze Schafe unrechtmäßig Leistungen abrechnen, so fehlt dieses Geld dann bei den vielen regeltreuen Pflegediensten. ...

 

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(Foto: Fraunhofer ITWM)


Die beiden Forscherinnen Dr. Henrike Stephani und Dr. Elisabeth Leoff vom Fraunhofer ITWM vor einem anonymisierten Untersuchungsgegenstand

Die beiden Forscherinnen Dr. Henrike Stephani und Dr. Elisabeth Leoff vom Fraunhofer ITWM vor einem anonymisierten Untersuchungsgegenstand







Dieser Beitrag bespricht die aktuellen Analysen des Bundeskriminalamtes und des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik zur Cybercrime in Deutschland. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf einer Darstellung der aktuellen Straftaten, Trends und Akteure. 

 

Die Anzahl erfasster Cyberstraftaten ist im Berichtszeitraum des aktuellen Bundeslagebildes Cybercrime, das am 10.5.2021 veröffentlicht wurde, weiter angestiegen. Der Fokus von Cyberkriminellen liegt aktuell häufig im Bereich „Big Game Hunting“. Sowohl die Quantität an DDoS-Angriffen als auch ihre Qualität hat zugenommen. Die Cyberkriminellen sind weltweit vernetzt und agieren nach Angaben des BKA und des BSI zunehmend professioneller. Die Underground Economy wächst seit Jahren und stellt eine kriminelle, weltweite Parallelwirtschaft dar. ...

 

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(Foto: pixaby)








Das Thema Nachhaltigkeit nimmt bei den sich stetig weiterentwickelnden und verändernden Gesellschaftstrends mittlerweile eine ganz zentrale Rolle ein. Staatlich wurde der Schutz und Erhalt des Ökosystems sowie Klimas der Erde im Artikel 20a GG verankert. Im menschlichen Alltag erfährt der Umweltschutz immer mehr Wertschätzung und Akzeptanz. Aktuelle Auseinandersetzungen mit dies bezogenen Problemstellungen, wie z. B. Plastikverbote, Untersagung der Nutzung von Dieselfahrzeugen in Innenstädten, Klimawandel durch Industrieemissionen und Glyphosat-Zulassung zeigen, dass den Menschen die irreversible Veränderung der sensiblen Umwelt nicht bedeutungslos ist.


Die Nachhaltigkeit in Form des Handlungsprinzips zur Ressourcen-Nutzung bildet einen nicht zu unterschätzenden Teil des gesellschaftlich anerkannten Naturschutzes, der mittelweile einen festen Einzug in die produzierende Industrie genommen hat. Die Entwicklungs- und Produktionsprozesse sowie die Wahrnehmung der heutigen Mode haben sich auch durch die Digitalisierung und das Internet radikal verändert.

In der Bekleidungsindustrie bezieht sich Nachhaltigkeit  ...

 

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(Foto: LZN)


Bund-Länder-Tagung 2018 in Niedersachsen

Bund-Länder-Tagung 2018 in Niedersachsen







Aus dem Heft - pvt 01/2022

  • Editorial "Zur Inneren Sicherheit" - Präsident Olaf Lindner - S. 3

  • Entschärfungsdienst der Bundespolizei setzt neue Standards im Bereich der Sprengstoffentschärfung; Entschärfungsdienst der BPOL - S. 6

  • Rechtsterroristische und islamistische Einzeltäter – Radikalisierungshintergründe, Modi Operandi und die Rolle des Internets; Prof. Dr. Stefan Goertz - S. 18

  • Novelle der StVO trat am 9. November 2021 nach vielem Hin und Her in Kraft- Trauerspiel ohne Happy End; PD Stefan Pfeiffer - S. 25

  • Professionelle Verkehrsunfallprävention; Peter Schlanstein - S. 30

  • Crime fighting meets new work – Cybercrimebekämpfung im Bundeskriminalamt; Carsten Meywirth, Direktor beim BKA - S. 37

  • „Sonderwagen 5“ - was lange währt…; Andreas Backhoff, Inspekteur der Bereitschaftspolizeien der Länder - S. 42

  • Evolution des polizeilichen Schießtrainings; Daniel Jokiel, PVA Sachsen - S. 45

  • Stress und kritische Zwischenfälle bewältigen lernen – Szenario-basiertes Training; S. 49

  • MSTZ? Was ist denn das?; Michael Walbrenner - S. 50

  • Forschungsprojekt „Poli-Corporate“ - Weiterentwicklung der Polizeidienstbekleidung aus funktionaler, nachhaltiger, wirtschaftlicher und innovativer Sicht; Thomas Prange - S. 55

  • Nachhaltigkeit und Menschenrechtsschutz in der öffentlichen Beschaffung – wie das Sorgfaltspflichtengesetz Impulse setzt; Dr. Jan Byok LL.M. und Anna Horschik - S. 58

Präsident, Bundespolizeidirektion 11


Sehr geehrte Leserinnen und Leser der pvt,

Sicherheit braucht ein tragfähiges und verlässliches Fundament. Mit der Gründung der Dienststelle „Entschärfungsdienst der Bundespolizei“ wurde und wird die Krisen- und Reaktionsfähigkeit unseres Landes weiter gestärkt. Um in einem systemischen Ansatz die Fähigkeiten der Spezialkräfte der Bundespolizei zu erweitern, erfolgte die Anbindung an die Bundespolizeidirektion 11. 
Zur Bekämpfung von Terrorismus, Extremismus und Organisierter Kriminalität unterbreitet die Bundespolizei nun ein weiteres Angebot für Bedarfsträger in Bund und Ländern. Die jüngsten Anforderungen und Einsatzzahlen sprechen für sich. Der Entschärfungsdienst der Bundespolizei ist als weitere Säule der Bundespolizeidirektion 11 längst in der deutschen Sicherheitsarchitektur angekommen.  ...

 

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(Foto: BPOLD 11)


Präsident Olaf Lindner, Bundespolizeidirektion 11

Präsident Olaf Lindner, Bundespolizeidirektion 11







Eine neue Dienststelle bei der Bundespolizei, die sich einzig und allein mit den Gefahren, welche von Unkonventionellen Spreng- und Brandvorrichtungen (USBV) ausgehen, auseinandersetzt? Wozu das Ganze und welchen Nutzen soll das haben? Warum beschäftigt sich damit ausgerechnet die Bundespolizei? Berechtigte Fragen! Um diese zu beantworten muss etwas weiter ausgeholt und auf die Geschichte des Entschärferwesens in der Bundespolizei zurückgeblickt werden.

Geburtsjahr des Entschärferwesens im Bundesgrenzschutz

Genauer muss auf das Jahr 1992 geschaut werden. Denn in diesem Jahr, am 1. April 1992, fand die Rückübernahme der sogenannten Luftsicherheitsaufgabe durch den Bund an den großen deutschen Verkehrsflughäfen statt. Diese gesetzliche Aufgabe lag zuvor in der Zuständigkeit des jeweiligen Bundeslandes. ...

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(Foto: Bundespolizei)








Dieser Beitrag untersucht einführend das Phänomen des terroristischen Einzeltäters, sowohl im Rechtsterrorismus als auch im islamistischen Terrorismus. Danach werden aktuelle Fälle von Anschlägen durch terroristische Einzeltäter auf ihre Modi Operandi hin und die Rolle des Internets dabei untersucht.


Terroristische Einzeltäter in den Phänomenbereichen Rechtsterrorismus und islamistischer Terrorismus haben sich in den letzten Jahren zu einer Strategie entwickelt, die bereits zahlreiche Menschenleben gekostet hat, dazu kommen zahlreiche (schwer) Verletzte und die nach der Wirklogik von low level-Terrorismus auch in den nächsten Jahren angewendet werden wird. ...

 

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(Foto: Wikimedia Commons)








Durch Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt ist die Novelle zur Straßenverkehrsordnung mit dem neuen Bußgeldkatalog (https://www.gesetze-im-internet.de/bkatv_2013/) am 9. November 2021 in Kraft getreten, nachdem über die beabsichtigte Änderung der StVO zwischen dem Bundesverkehrsministerium und den Bundesländern monatelang gestritten worden war. 

Zur Erinnerung: Die StVO-Novelle, die ursprünglich am 27. April 2020 mit höheren Bußgeldern in Kraft trat, wurde wegen eines Formfehlers kurze Zeit später wieder zurückgenommen. Aber der Reihe nach:  ...

 

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An der Umsetzung der Vision Zero mit dem Ziel „keine Toten im Straßenverkehr“ erfolgreich mitzuwirken, bedeutet eine große Herausforderung für alle Verantwortlichen und ist eine gesetzliche Aufgabe der Polizei. Problemanalysen helfen, konkrete Ursachen der lokalen Unfallentwicklung sowie Verbesserungspotenziale zu erkennen, um die eigene Strategie darauf auszurichten. Interdisziplinäre, ganzheitliche Betrachtungen und aufeinander abgestimmte Vorgehensweisen können Verkehrssicherheitsmaßnahmen optimieren. 

Statistik der Verkehrsopfer
Wenn das Thema Straßenverkehrssicherheit zur Sprache kommt, stehen meistens Unfallstatistiken im Mittelpunkt, allen voran die Zahlen der Getöteten und Verletzten. ...

 

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(Foto: Polizei Duisburg)


Duisburger Polizei setzt VR-Brillen im Rahmen der Verkehrsunfallprävention ein

Duisburger Polizei setzt VR-Brillen im Rahmen der Verkehrsunfallprävention ein







Cybercrime ist eine der großen Gefahren der Gegenwart und der Zukunft. Denn unsere Welt ist heute geprägt und durchdrungen von digitalen Prozessen, die von Kriminellen angegriffen und ausgenutzt werden können. Industrie 4.0 und autonomes Fahren sind längst keine Science Fiction Szenarien mehr. Wissen ist immer und überall verfügbar und jeder mit jedem digital vernetzt. Durch die Corona-Pandemie wurde die Digitalisierung in vielen Bereichen nochmals beschleunigt – das gilt insbesondere für den Alltag, in dem virtuelle Besprechungen im Home-Office ebenso selbstverständlich geworden sind wie digitale Weinproben oder der Weihnachtsgottesdienst.

Cybercrime – Eine große Gefahr
Mit der rasant voranschreitenden Digitalisierung hat sich auch die Kriminalität im Cyberraum verän-dert. Während Cyberkriminelle früher in der Lage waren, ihre Taten alleine zu begehen, gibt es heute hochspezialisierte Dienstleister für einzelne Komponenten eines Cyberangriffs. Auf einem globalen Markt werden – digital und weitgehend anonym – Dienstleistungen zur Begehung von Straftaten angeboten.

 

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(Grafik: BKA)








Endlich ist es soweit. Endlich konnte in dem Vergabeverfahren auf der Suche nach einem Nachfolgemodell für den „Sonderwagen 4“ vor einigen Wochen der Zuschlag erteilt werden. Er ging an Auftragnehmer unter der Leitung der Fa. Rheinmetall. 

Ich bin sehr froh, dass wir diesen wichtigen Meilenstein hinter uns gelassen haben. Denn man darf nie aus dem Auge verlieren, dass es um die Beschaffung eines taktisch bedeutsamen Einsatzmittels für die Bereitschaftspolizeien geht, das insbesondere dem Schutz dient. Bei dem „Sonderwagen 5“ handelt es sich wie bei seinem Vorgänger um ein bereitschaftspolizeiliches Multifunktionsfahrzeug, das in vielen Einsatzlagen verwandt werden kann. Unter anderem soll das Fahrzeug nach definierten Sicherheits- und Schutzstandards Einsatzkräfte in gefährliche Räume bringen oder sicher aus ihnen evakuieren. ...

 

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(Foto: pvt)


Version des SURVIVOR R - Übergabe an SEK Sachsen 2017

Version des SURVIVOR R - Übergabe an SEK Sachsen 2017







Sachsens Polizei startet mit einer der modernsten deutschen Schießanlagen in ein neues Zeitalter des polizeilichen Schießtrainings. Dabei ist das raumorientierte Schießtraining nicht wirklich neu. Was jedoch bisher spezialisierten Einheiten vorbehalten war, soll in der sächsischen Polizei für alle Einsatzbeamten zum Standard werden. 

Der wahrnehmbare horizontale Bereich des Gesichtsfelds, der durch das menschliche Auge beim binokularen (beidäugigen) Geradeaussehen erfasst werden kann, liegt bei ca. 200°. Nur durch die Augenbewegung kann das Blickfeld auf ca. 270° vergrößert werden. Durch das Drehen unseres Kopfes sind wir in der Lage, unser Umfeld vollständig zu erfassen. ...

 

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(Foto: Uwe Wehrstedt)


Schlüsselübergabe für die neue Raumschießanlage von Landepolizeipräsident Horst Kretzschmar (r.) und Sachsens Finanzminister Hartmut Vorjohann (l.) an die Leiterin der sächsischen Polizeifachschule Schneeberg Polizeidirektorin Marika Schwanitz

Schlüsselübergabe für die neue Raumschießanlage von Landepolizeipräsident Horst Kretzschmar (r.) und Sachsens Finanzminister Hartmut Vorjohann (l.) an die Leiterin der sächsischen Polizeifachschule Schneeberg Polizeidirektorin Marika Schwanitz







Das Hamburger Start-up RAMROD XR hat sich einen führenden Platz im Themengebiet Virtual und Extended Reality (VR und XR) erarbeitet und kann sich damit sowohl den Anforderungen hinsichtlich realistischer Einsatz- und Schießausbildung von Einsatzkräften als auch den Erwartungen von Führungs- und Funktionspersonal zur Stressbewältigung in vielen Wirtschaftszweigen stellen.


Virtuelle Realität - VR
Virtuelle Realität ist die mit Hilfe einer Grafikengine dargestellte künstliche Umwelt, welche typischerweise auf tragbaren VR-Brillen dargestellt werden. VR-Brillen haben in der Regel Positionsbestimmungssysteme verbaut, welche ihnen rudimentäres Feststellen der Bewegung des Trägers erlauben. Klassisch kabelgebundene VR-Brillen ermöglichen für den Normalanwender einen stationären Einsatz, da die Bewegung in der VR ohne Bewegung in der Wirklichkeit zur sogenannten "Motion-Sickness" (Bewegungs-Übelkeit) führen kann. Neuere kabellose Systeme erlauben das freie Bewegen in einer virtuellen Welt ...

 

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(Foto: RAMROD XR)








Es ist das Akronym für das Messer Schiess- und Trainings-Zentrum in Offenbach. Thomas Messer, der Geschäftsführer, hatte mir bereits auf der letzten GPEC® erzählt, dass er eine neue Schiess- und Trainingsgelegenheit mitten in Offenbach baut. Kaum jemand hätte wohl vermutet, dass er das MSTZ tatsächlich in überschaubarer Zeit realisiert.

Die Idee zu solch einer Schiessanlage hatte Thomas bereits 2013, die Baugenehmigung erhielt er im Januar 2020. Natürlich gab es in der Lokalpresse und -politik entsprechende Widerstände und Nachfragen, aber das Projekt wurde erfolgreich umgesetzt. 
Das gesamte Gelände ist verkehrstechnisch sehr gut erreichbar, da Offenbach eine zentrale Lage und exzellente Verkehrsanbindung hat. ...

 

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(Foto: Thomas Messer)


Die Schießbahnen bieten eine Breite bis zu 14,5 m. Der Nutzerschwerpunkt wird bei Behörden liegen.

Die Schießbahnen bieten eine Breite bis zu 14,5 m. Der Nutzerschwerpunkt wird bei Behörden liegen.







Vor rund 12 Jahren wurde die Uniform der Polizei Niedersachsen auf die Farbe Blau umgestellt. Ziel war einerseits die europaweit einheitliche Erkennbarkeit der Polizei, andererseits die Anpassung der Dienstbekleidung an geänderte Anforderungen. Seither wird die Uniform regelmäßig dem bekleidungstechnischen Fortschritt sowie den sich ändernden Bedarfen angepasst.

Im Zuge aller vorhandenen Innovationsprozesse wurde in Niedersachsen die Idee geboren, die Dienstkleidung der Polizei extern untersuchen zu lassen und so bislang nicht zugängliche Entwicklungspotentiale erkennen und freisetzen zu können. Hierfür konnte die Hochschule Hannover, Studiengang Modedesign, gewonnen werden. ...

 

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(Grafik: Thomas Prange)








„Grün grün grün sind alle meine Kleider, grün grün grün ist alles, was ich mag“ diese Zeilen, die wahrscheinlich schon unsere Großeltern als Kinder gesungen haben, sind heute aktueller denn je. Denn so, oder so ähnlich ließe sich auch die neue Beschaffungspolitik des Entwicklungsministeriums beschreiben, welches erst im Januar dieses Jahres eine neue Strategie zur nachhaltigen Textilbeschaffung der Bundesverwaltung vorlegte. Ziel ist es, bis 2030 nur noch ausschließlich fair produzierte Waren von Bund, Ländern und Kommunen einzukaufen.  

Die Bundesverwaltung setzt damit ein klares Zeichen, sich seiner sozialen Verantwortung anzunehmen, denn nicht allzu selten sind auch in der Kleidung von Staatsdienern oder Elektrogeräten der Behörden Aufdrucke wie “Made in Bangladesch” oder anderen Schwellenländern zu lesen. Denn ohne Zweifel hat nicht nur die private Wirtschaft oder der einzelne Verbraucher in der Vergangenheit von einer kostengünstigeren, ausgelagerten Produktion in Asien oder Afrika profitiert, sondern auch die Beschaffungsstellen der öffentlichen Hand. Doch zu welchem Preis? ...

 

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(Grafik: Beschaffungsamt BMI)








Aus dem Heft - pvt 06/2021

  • Editorial "Zur Inneren Sicherheit" - Ministerin Dr. Tamara Zieschang - S. 3

  • Siebzig Jahre im Dienste der Inneren Sicherheit – der lange Weg der Bundespolizei von der Innerdeutschen Grenze zum Hindukusch; Bernd Walter - S. 6

  • Aktuelle Trends und Akteure im Extremismus in Deutschland – Die aktuelle Analyse der Verfassungsschutzbehörden; Prof. Dr. Stefan Goertz - S. 16

  • Satellitentechnik: Neue Wege der Kommunikation in Verbindung mit Satellitentechnik für die BOS: „BOS@Satcom“; Tabea Lehmann und Andreas Belitz - S. 27

  • Das Smartphone auf dem Weg zum Einsatzmittel; Bodo Koch und Daniel Becker - S. 30

  • Die polizeiliche Bildübertragung in Sachsen; Enrico Rothe - S. 34

  • Innovation und Evolution: Das neue „Infotainment-System Polizei“ der Länderpolizeien Bayern und Sachsen; Claudia Wachs - S. 42

  • Cyberagentur startet: Erste Veranstaltung und erste Programme; Dr. Uwe Wehrstedt - S. 44

  • Verschiedene Videoanalysen – ein Unterschied wie Tag und Nacht; Dr. Uwe Wehrstedt - S. 46

  • Vergleichsstudie von Schnelltestern zur Detektion von Benzodiazepinen im Oralfluid - eine saarländische Feldstudie; Harald Frey, Dr. Andreas Ewald, Martin Ernst - S. 49

  • Uniform weckt Emotionen; Thomas Prange - S. 52

  • Weltpremiere der neuen Generation Mercedes-Benz G-Klasse BR 464; S. 56

Ministerin für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt


Sehr geehrte Leserinnen und Leser der pvt,

die zunehmende Digitalisierung unserer Gesellschaft verändert auch die Erwartungshaltung der Bürgerinnen und Bürger an die Polizei. In den vergangenen Jahren haben Sie in zahlreichen Artikeln bereits mitverfolgen können, wie sich die polizeiliche Arbeit durch den digitalen Wandel verändert. 
 
In Sachsen-Anhalt wurde in diesem Jahr ein neuer Landtag gewählt. Im Koalitionsvertrag haben die Regierungsparteien eine Digitalisierungsoffensive für die Polizei als eines der wichtigsten Vorhaben in der Landesverwaltung aufgeführt. Dafür haben wir das „Programm Polizei Sachsen-Anhalt digital 2030“ initiiert, welches neben den bekannten polizeilichen Handlungsfeldern wie Sachbearbeitung, Auswertung und Analyse oder Operativtechnik, insbesondere auch Kommunikation und Information, Lernen und Wissen, Bürgerservice, Zusammenarbeit und Führung unter neuen Aspekten beleuchten soll,  ...

 

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(Foto: Laurence Chaperon)


Dr. Tamara Zieschang, Ministerin für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt

Dr. Tamara Zieschang, Ministerin für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt







Der Beitrag beschreibt und analysiert die Entwicklung von der Gründung des Bundesgrenzschutzes der Bundesrepublik Deutschland 1951 über einschlägige Aufgaben- und Gesetzesänderungen, die Integration der Grenztruppen der ehemaligen DDR nach der Wiedervereinigung, Reformen und Umstrukturierungen und die wachsenden Einsatzanforderungen zur multifunktionalen Bundespolizei.

Die frühen Jahre
„Die Bundespolizei ist inzwischen Rückgrat für die öffentliche Sicherheit in Deutschland geworden, jeden Tag, 365 Tage im Jahr,” verkündete der vormalige Bundesinnenminister de Maizière den Parlamentariern bei der Einbringung des Haushaltsgesetzes 2014. Nicht nur diese Tatsache, sondern auch das nunmehrige siebzigjährige Jubiläum sind Anlass genug, sich etwas näher mit der zwischenzeitlich personalstärksten Polizeiexekutive der Bundesrepublik zu beschäftigen, die in ihrer wechselvollen Geschichte nicht von polemischen Attacken, sachfremden Unterstellungen und politischen Eifersüchteleien verschont blieb. ...

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(Foto: Bundespolizei)








Dieser Beitrag untersucht aktuelle Akteure und Trends in allen Phänomenbereichen von Extremismus in Deutschland und geht dabei sowohl auf das Personenpotenzial dieser Extremismusphänomenbereiche als auch auf Straftaten sowie auf aktuelle Strategien und Taktiken ein. ...

 

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(Foto: Aaron Tang, CC BY 2.0 via Wikimedia Commons)


(Foto: Superikonoskop, CC BY-SA 3.0)

(Foto: Superikonoskop, CC BY-SA 3.0)



(Quelle: https://de.indymedia.org)

(Quelle: https://de.indymedia.org)





Die Gewährleistung einer (hoch)verfügbaren Sprachkommunikation für Nutzerinnen und Nutzer in den BOS und der Gebrauch breitbandiger Kommunikation gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Nutzung der polizeilichen Fachanwendungen mittels Satellitentechnik stellt eine gute und wichtige Ergänzung dar, um eine physikalische Redundanz zu bestehenden Netzen aufzubauen, Abhängigkeiten zu reduzieren und die Reaktionsfähigkeit zu erhöhen.


Der Anspruch an die Kommunikation in der gesamten Gesellschaft, und natürlich auch in den Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), hat sich in den letzten Jahren verändert. Der Wandel erstreckt sich von der Sprach- zur Datenkommunikation und von der statischen zur mobilen Nutzung. Die Möglichkeit einer flexiblen Nutzung breitbandiger Kommunikationsmittel, via Tablet oder Smartphone, spielt eine immer größere und bedeutsamere Rolle. ...

 

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Zusammenarbeit von Feuerwehr, Katastrophenschutz und Polizei bei einem Test im Rahmen des Projektes (Foto: ZPD NI)

Zusammenarbeit von Feuerwehr, Katastrophenschutz und Polizei bei einem Test im Rahmen des Projektes (Foto: ZPD NI)



Schematische Darstellung eines Demonstrators (Quelle: ZPD NI)

Schematische Darstellung eines Demonstrators (Quelle: ZPD NI)



Mobile Basisstation (Foto: Uwe Wehrstedt)

Mobile Basisstation (Foto: Uwe Wehrstedt)



Mit den Apps aus dem INNOVATION HUB 110 schreiten Digitalisierung und technische Innovation in der hessischen Polizei sichtbar voran

Anfang 2020 nahm der INNOVATION HUB 110 der hessischen Polizei seine Arbeit in einem modernen Bürogebäude am Frankfurter Westhafen auf. Angegliedert an das Hessische Polizeipräsidium für Technik (HPT), entsteht in dieser Organisationseinheit nicht nur neue Software, sondern er ist auch Ort der Vernetzung zwischen Polizei, Wissenschaft und Wirtschaft. In einem dualen Betriebssystem ergänzt die Einrichtung klassische Behördenstrukturen im Betrieb um eine netzwerkbasierte Organisation in crossfunktionalen Teams in der Entwicklung – kreativ, flexibel und umsetzungsorientiert. ...

 

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Apps auf Smartphone und Tablet werden den Polizeialltag in Hessen immer mehr bestimmen. (Quelle: HPT)

Apps auf Smartphone und Tablet werden den Polizeialltag in Hessen immer mehr bestimmen. (Quelle: HPT)



Abfragen mit biometrischer Authentifizierung (Foto: Uwe Wehrstedt)

Abfragen mit biometrischer Authentifizierung (Foto: Uwe Wehrstedt)



Staatsministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus, Innenminister Peter Beuth, Leiter des INNOVATION HUB 110Ltd. KD Bodo Koch und Präsident des HPT Karl-Heinz Reinstädt (v. l. n. r.) beim Ministerbesuch im INNOVATION HUB 110 (Foto: Uwe Wehrstedt)

Staatsministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus, Innenminister Peter Beuth, Leiter des INNOVATION HUB 110Ltd. KD Bodo Koch und Präsident des HPT Karl-Heinz Reinstädt (v. l. n. r.) beim Ministerbesuch im INNOVATION HUB 110 (Foto: Uwe Wehrstedt)



Ob vom Hubschrauber, Hausdach oder Fahrzeug: Die Bildübertragung ist ein fester Bestandteil zur Informationsgewinnung für polizeiliche Einsatzlagen. Noch vor wenigen Jahren als Polizeifernse-hen für elitäre Polizeiführer dogmatisiert, ist die Bildübertragung heute – qualitativ und quantita-tiv gewandelt – das Mittel der Wahl für ein breiteres Publikum.

Die ersten Steine fliegen schon. Ein sanfter Druck auf das Touchdisplay und die Aufzeichnung könn-te laufen. Die Kamera wird durch den Operator neu in Stellung gebracht und zeigt die Szenerie in guter Übersicht. Das Live-Bild wird heute per Video- und Mobilfunk übertragen. Die Kollegen in der Regie werten das geeignete Bild aus und verteilen es an den Führungsstab, die Einsatzabschnitte und die eingesetzten Kollegen vor Ort. Die Beweissicherung  im Geschehen übernehmen die Be-weissicherungstrupps der Bereitschaftspolizei. ...


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(Fotos: Polizei Sachsen)


Videowagen: Standardisiert und funktional

Videowagen: Standardisiert und funktional



HD-TVKW: Die rollende Bildregie

HD-TVKW: Die rollende Bildregie



Sachsens Landespolizeipräsident Horst Kretzschmar am Regiepult im HD-TVKW (Foto: Uwe Wehrstedt)

Sachsens Landespolizeipräsident Horst Kretzschmar am Regiepult im HD-TVKW (Foto: Uwe Wehrstedt)



Der ULS-KW: Das Basisfahrzeug des ULS – wenn der Einsatzort mal nicht so gut zu erreichen ist!

Der ULS-KW: Das Basisfahrzeug des ULS – wenn der Einsatzort mal nicht so gut zu erreichen ist!

Bereits seit 2014 kommen in Sachsen interaktive Funkstreifenwagen zum Einsatz. Als diese drei Jahre später weiterentwickelt werden sollen, kommt es zeitgleich zu einem Erfahrungsaustausch mit der Bayerischen Polizei. Aus dem zusammengelegten Know-how entsteht schließlich eine Kooperation über die Beschaffung des „Infotainment-System Polizei“ (ISP), das den Arbeitsalltag der Polizeibeamtinnen und -beamten beider Freistaaten sicherer, leichter und effizienter macht.


Der Weg zum digitalisierten Streifenwagen beginnt bei Sachsens erster interaktiver Fahrzeug-Generation. Die Funkstreifenwagen von VW sind mit einer vom Hersteller selbst entwickelten zentralen Bedien- und Anzeigeeinheit (ZBA), dem Sonderfahrzeugassistent (SFA), ausgestattet und erfreuen sich bei den sächsischen Beamten einer hohen Nutzerzufriedenheit und -akzeptanz. An einer ähnlichen Entwicklung arbeitete auch BMW für die bayerischen Funkstreifenwagen mit dem Individualfahrzeug Steuergerät (IFS). ...

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(Fotos: PVA Sachsen)


ISP-Anzeige im Fahrzeugdisplay mit Einsatzmeldung

ISP-Anzeige im Fahrzeugdisplay mit Einsatzmeldung



Radiomenü des Serienfahrzeugs und Permanentbereich (gestrichelte Markierung) des ISP-ALEA

Radiomenü des Serienfahrzeugs und Permanentbereich (gestrichelte Markierung) des ISP-ALEA





Können Maschinen unsere Gedanken lesen?

 

Die Agentur für Innovation in der Cybersicherheit, kurz Cyberagentur, wurde im Sommer 2020 in der Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung gegründet. Einzige Gesellschafterin ist die Bundesrepublik Deutschland, gemeinsam vertreten durch das Bundesinnenministerium und das Bundesverteidigungsministerium. Sie versteht sich als treibende Kraft einer offenen Innovations- und Wagniskultur sowie für ein lebendiges Ökosystem zur Förderung von Cybersicherheitstechnologien. 

 

Die Cyberagentur will Forschung sowie bahnbrechende Innovationen im Bereich der Cybersicherheit und diesbezüglicher Schlüsseltechnologien im Bereich der inneren und äußeren Sicherheit vorantreiben. Mit diesem Auftrag leistet sie einen Beitrag zur technologischen Souveränität Deutschlands im Cyber- und Informationsraum. Die Cyberagentur forscht nicht selbst. Aktuell arbeiten rund 20 Beschäftigte bei der Cyberagentur, mit einem Ausbauziel von etwa 100 Beschäftigten. Ihr Sitz ist in Halle (Saale). ...

 

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(Fotos: Uwe Wehrstedt)


Grußwort von Sachsen-Anhalts Innenministerin Dr. Tamara Zieschang

Grußwort von Sachsen-Anhalts Innenministerin Dr. Tamara Zieschang



Zur Eröffnung sprach der kaufmännische Geschäftsführer der Cyberagentur Daniel Mayer

Zur Eröffnung sprach der kaufmännische Geschäftsführer der Cyberagentur Daniel Mayer





Das gab es in dieser Form lange nicht: ein Sicherheitserrichter aus Österreich und ein Sachverständiger für Sicherheitstechnik aus München berichten über die Ergebnisse eines äußerst umfangreichen, viermonatigen Vergleichstests in Form eines Fachvortrags während des VfS Kongress 2021 in Kassel, der unter dem Motto: „Künstliche Intelligenz für mehr Sicherheit?“ stand. In dem bis auf den letzten Platz gefüllten Vortragsraum war die Spannung von Herstellern, Erstversicherern, Sicherheitserrichtern und Behördenvertretern spürbar – welche Ergebnisse würden sich die beiden Vortragenden in welcher Klarheit trauen zu präsentieren?

Der ein oder andere Leser mag mir zustimmen: viele Fachvorträge auf Kongressen sind herstellerfokussiert. Ein direkter Vergleich verschiedener Systeme durch neutrale Dritte in Form eines Vortrags, in dem noch dazu Klartext gesprochen wird, ist äußerst selten. Umso positiver überrascht war das Publikum, aber auch ich persönlich von dem Vortrag: ‚15 verschiedene Videoanalysen im harten und fairen Vergleichstest. Die Nachbetrachtung des 1. Österreichischen Perimeter Sicherheitstags durch die Firma STYX und deren fachlichen Berater, Sachverständigen für Sicherheitstechnik Markus Piendl aus München.‘ Unmittelbar nach dem Vortrag am 19. Oktober 2021 ist es mir gelungen, die beiden Vortragenden zu einem Interview zu bitten. ...

 

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(Fotos: Markus Piendl)


Installation der Testausrüstungen

Installation der Testausrüstungen



Teilnehmende Videoanalysesysteme

Teilnehmende Videoanalysesysteme





Mit dem zunehmenden Konsum von Medikamenten auch außerhalb einer medizinischen Notwendigkeit, sei es zum sportlichen Doping, zur Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit oder zur Stimmungsaufhellung, werden die Kontrollkräfte der Polizei zunehmend mit Menschen konfrontiert, die Medikamentenmissbrauch betreiben. Die nachfolgend beschriebene Feldstudie hat die praktische Erprobung von bereits am Markt befindlichen Schnelltestgeräten auf Oralfluid Basis in Bezug auf die Detektion von Benzodiazepinen zum Gegenstand. 

Einführung 
Bereits 2014 wurde bei der Erwerbstätigenbefragung der DAK-Gesundheit über den Gebrauch von Medikamenten festgestellt, dass der missbräuchliche Konsum von Medikamenten stark ansteigt. Eine 2019 von Professor Franke, Professor an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit in Mannheim, durchgeführten bundesweiten Studie ergab, dass bis zu 20 % der für die Studie Befragten schon mindestens einmal illegale oder verschreibungspflichtige Mittel zur Leistungssteigerung eingenommen haben. ...

 

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(Fotos: Harald Frey)


Auswahl beteiligter Drogenschnelltests

Auswahl beteiligter Drogenschnelltests



Speichelsammler

Speichelsammler





Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. In Sachen Bekleidung gehen die Meinungen oftmals weit auseinander. Herausfordernd wird es vor allem, wenn es um Uniform geht, denn mit nur wenigen Schnittformen muss ein großer, heterogener Personenkreis zufriedengestellt werden. Dieser Umstand ist eng mit dem Entwicklungsprozess der Uniform verwoben und wird immer ein schwieriger Spagat bleiben.

Sicherheit ist ein Grundbedürfnis der Menschen und somit der Gesellschaft. Der Rechtsgüterschutz und die damit einhergehende Befriedigung des menschlichen Sicherheitsbedürfnisses ist eine elementare Aufgabe des Staates. ...
 

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(Foto: Innenministerium NI)


Neue Einsatzhose, funktionales Langarmshirt sowie ein Troyer

Neue Einsatzhose, funktionales Langarmshirt sowie ein Troyer







Mercedes-Benz schlägt mit der größten Produkt-Überarbeitung der G-Klasse für Rettungs- und Sondereinsätze seit 29 Jahren ein neues Kapitel der Erfolgsgeschichte des Geländewagens auf. Die neue G-Klasse für Rettungs- und Sondereinsätze (BR 464) ermöglicht als robustes Fahrzeug höchste Mobilität auch unter schwierigsten Bedingungen. Gesteigerte Offroad- und Onroad-Performance sowie ein Höchstmaß an Benutzerfreundlichkeit verbunden mit neuen Ausstattungen wie dem  Emergency Override Switch für Notfallsituationen, zeichnen das neue Modell aus. Erhältlich ist die neue G-Generation zunächst als Stationswagen und als Fahrgestell-Fahrerhaus. Die dienstälteste Mercedes-Benz Baureihe ist damit bestens gerüstet, ihre Erfolgsgeschichte weiter fortzuschreiben.
Allein in den letzten 10 Jahren wurden rund 10.000 Einheiten der G-Klasse in viele Länder ausgeliefert, insgesamt wurden seit 1979 über 60.000 Fahrzeuge in rund 30 Nationen ausgeliefert. ...

 

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(Fotos: Daimler AG)


Baureihe 464

Baureihe 464



Die Basisfahrzeuge der BR 464, links Stationswagen BA06, rechts das Pritschenmodell BA09

Die Basisfahrzeuge der BR 464, links Stationswagen BA06, rechts das Pritschenmodell BA09



Die neue G-Klasse bietet einen Emergency Override Switch (EOS)

Die neue G-Klasse bietet einen Emergency Override Switch (EOS)



Aus dem Heft - pvt 05/2021

  • Editorial "Zur Inneren Sicherheit" - Direktor der Polizei Ralf Stoll - S. 3

  • Unbemannte Luftfahrzeuge im Einsatz für BOS; Heinz-Dieter Meier - S. 6

  • Massenanfall von Verletzten durch Terrorismus – Eine aktuelle Analyse und Anschlagsszenarien; Prof. Dr. Stefan Goertz - S. 10

  • Clever gegen Terror; Christian Schneider - S. 16

  • Schutz von Orten der Religionsausübung; Christian Schneider und Karl-Gustav Günther - S. 22

  • Aktuelle Gefahren für Kritische Infrastrukturen und mögliche Präventionsmaßnahmen; Dr. rer. nat. Hans-Walter Borries - S. 33

  • Das neue Waffengesetz - tatsächlich ein Antiterrorgesetz?; Olaf März - S. 40

  • Beeinflussung durch Arzneimittel – Die unentdeckte Gefahr; Harald Frey, Dr. Andreas Ewald, Martin Ernst, Markus Zimmermann - S. 49

  • Numerische Simulation: Anprall einer VB-IED (LKW mit Sprengstoff) auf eine Pollerkonstruktion; Dr.-Ing. Daniel M. Huber - S. 82

  • Satellitenkommunikation, E-Autos, ballistische Schutzhelme und Splitterschutzwesten: Neue Einsatzmittel der Polizei Niedersachsen; Dr. Uwe Wehrstedt - S. 86

Leiter Abteilung Polizeiangelegenheiten/Bevölkerungsschutz, Saarland


Sehr geehrte Leserinnen und Leser der pvt,

die Polizei muss sich einer Vielzahl neuer Herausforderungen stellen. So begleitet uns die Corona-Pandemie weltweit seit über 1 1/2 Jahren.

Aktuell bewältigen die Länder Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz noch immer die Auswirkungen einer bis dahin in dieser Dimension nicht gekannten Naturkatastrophe.

Wir können diese und andere Herausforderungen nicht bewältigen, ohne den Blick auch auf die unsere Zeit prägenden, großen Entwicklungslinien auszurichten. So erfahren wir in einer gefühlt kleiner gewordenen, globalisierten Welt nahezu täglich, welche Chancen uns z.B. die Digitalisierung bietet. Zugleich nehmen wir ein sich parallel entwickelndes, deutlich erkennbares Gefährdungspotenzial wahr. ...

 

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(Foto: Ministerium für Inneres, Bauen und Sport, Saarland)


Direktor der Polizei Ralf Stoll

Direktor der Polizei Ralf Stoll







Unbemannte Luftfahrtsysteme haben ein großes Potential als Einsatzmittel für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS). Die Nutzung von Luftfahrzeugen erscheint vielen Verantwortlichen in den BOS aufgrund ihrer Erfahrungen mit Dienststellen der bemannten Luftfahrt als Herausforderung, die zu einem weiteren Bereich von „Spezialisten“ führen kann. Dieser Artikel soll dazu beitragen, eine angemessene Einschätzung der Nutzung unbemannter Luftfahrt zu unterstützen.

Unbemannte Luftfahrzeuge – ein kurzer Rückblick

Den meisten Menschen sind unbemannte Luftfahrzeuge unter dem Begriff Drohnen geläufig. Sie wurden vorwiegend zunächst aus Flugzeugen der bemannten Luftfahrt entwickelt, in die eine Fernsteuerung eingebaut wurde. So konnten Piloten diese Luftfahrzeuge vom Boden aus fernsteuern.
Wie viele neue Technologien kamen unbemannten Luftfahrtzeuge zunächst für militärische Aufgaben zur Anwendung. 
Die zivile Nutzung der unbemannten Luftfahrt ist erst in der jüngeren Vergangenheit gewachsen. ...

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Drohneneinsatz bei der Polizei NRW (Quelle: IM NRW, Caroline Seidel)

Drohneneinsatz bei der Polizei NRW (Quelle: IM NRW, Caroline Seidel)



Kontroll-Center Raum Hamburg (Quelle: Autor)

Kontroll-Center Raum Hamburg (Quelle: Autor)



(Quelle: Autor)

(Quelle: Autor)



Dieser Beitrag untersucht die Besonderheiten eines Massenanfalls von Verletzten durch Terrorismus (TerrorMANV) im Unterschied zu einem gewöhnlichen MANV wie einem Autounfall oder Zugunglück. Daran anknüpfend werden die aktuelle Bedrohungslage durch Terrorismus in Deutschland und Europa, Anschlagsziele und -szenarien sowie potenzielle Modi Operandi und Wirkmittel von terroristischen Anschlägen und die Folgen für einen TerrorMANV dargestellt. ...

 

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(Foto: Aaron Tang, CC BY 2.0 via Wikimedia Commons)








Eine Fallstudie über die vielen positiven Seiten von wohl durchdachtem Zufahrtsschutz.

Moderner Zufahrtsschutz hat viele, nutzbare Facetten und ist bei weitem keine bedrohlich anmutende Polleritis mehr, sondern eine ausgeklügelte Synergie aus Sicherheit, Ästhetik und Praktikabilität. Die Landeshauptstadt Mainz realisiert nun ein international beachtetes Zufahrtsschutzkonzept und setzt damit in vielerlei Hinsicht weltweit bemerkenswerte Standards. Dieser Bericht wirft ein Licht auf dieses besondere Schutzkonzept und seinen innovativen Charakter. ...

Normen im Zufahrtsschutz

Menschenleben schützen, feindselige Fahrzeuge abwehren, zuverlässig funktionieren, unauffällig ästhetisch sein und sich dabei in jeder Anwendungssituation als technisch und juristisch einwandfrei erweisen! Die Anforderungen an modernen Zufahrtsschutz sind so vielfältig wie anspruchsvoll. Sollten Zufahrtsschutzmaßnahmen in der Vergangenheit in erster Linie „harte Ziele“ dauerhaft gegen Rammfahrten improvisierter Autobomben-Fahrzeuge schützen, so müssen Zufahrtsschutzexperten heutzutage die deutlich anspruchsvollere Aufgabe erfüllen, „weiche Ziele“ sprich ungeschützte Personen vor  Überfahrtaten und tödlichen Splittern umherfliegender Wrack- und Ladungsteile, den sogenannten Trümmerflug, zu schützen. ...

 

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(Foto: Harriet Esther Muntean)


Kombination aus Ableitmaßnahmen und Fixpollern

Kombination aus Ableitmaßnahmen und Fixpollern



Übersicht über die weltweite Entwicklung von Zufahrtsschutz-Standards

Übersicht über die weltweite Entwicklung von Zufahrtsschutz-Standards





Die Sicherheit von Kirchen, Synagogen, Moscheen und anderen Orten der Religionsausübung (ORA) gewinnt weiterhin an wachsender Bedeutung, nicht nur für die Sicherheit der Gläubigen und die sich zunehmend diversifizierende Gesellschaft, sondern auch für die Präventionsarbeit der Sicherheitsbehörden, die in steigendem Maße mit der radikalen Intoleranz von Extremisten konfrontiert werden. Dieser Beitrag möchte Überblick, Praxisbeispiele und Denkstöße zum physischen Schutz dieser besonderen Orte und ihrer Besonderheiten geben.

Eine Frage die sich auch während der vergangenen Monate nicht den vielen Pandemiethemen unterordnen musste, war jene: „Wie gestaltet man heutzutage den physischen Schutz von Gotteshäusern mit Vernunft, Weitsicht und Ausgewogenheit?“. ...

 

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(Foto: Autoren)








Krisenlagen, die sich kurzfristig und entgegen allen Prognosen und Erfahrungswissen zu Katastrophen und Großschadenslagen in der Menschheitsgeschichte entwickelt haben, bestimmen unser aller Zusammenleben und sind zugleich ein Gradmesser, inwieweit eine Gesellschaft ein vorausschauendes und in sich bewährtes Krisenmanagement zur Bewältigung solcher Ereignisse geschaffen hat und es auch entschlossen anwendet.  ...


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(Foto: Provinzial Holding AG)


Überflutung im Ahrtal

Überflutung im Ahrtal







Aktuelle waffenrechtliche Problemstellungen

Die Waffenrechtsänderung 2020 zur Umsetzung der EU-Waffenrichtlinie ist durchaus umfangreich und kompliziert und enthält einige detailreiche Neuregelungen, die in verschiedenen Formen Waffenberechtigte, aber auch alle anderen Bürger berühren.

Getreu des Titels dieser Zeitschrift wird der Autor versuchen, zumindest im weiteren Sinne den Bezug zu den Themen Polizei, Verkehr und Technik in diesem Beitrag herzustellen, auch wenn dies zum Thema Waffen (und hier insbesondere neues Waffengesetz) nicht per se vollständig gegeben zu sein scheint. ...

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Schild Waffenverbotszone im Bereich Hbf. Magdeburg (Foto: Polizei)

Schild Waffenverbotszone im Bereich Hbf. Magdeburg (Foto: Polizei)



Beispiel Pfeilabschussgerät (Foto: Autor)

Beispiel Pfeilabschussgerät (Foto: Autor)



Foto: Bundespolizei

Foto: Bundespolizei



13. Europäisches Expertentreffen Drogenerkennung / Suchtprävention 2021

 

Arzneimittel werden immer häufiger ohne ärztlichen Rat oder außerhalb einer medizinischen Notwendigkeit eingenommen. Ihr Einsatz erfolgt nicht nur zur Linderung von körperlichen und psychischen Problemen, sondern auch zum sportlichen Doping, zur Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit oder zur Stimmungsaufhellung. Auch ihr Einsatz als Party- und Rauschdroge ist bekannt. Natürlich bleiben diese Konsumenten nicht von den Neben- und Nachwirkungen oder den Folgen ihres Arzneimittelkonsums verschont. Ihre Leistungs- und Wahrnehmungsfähigkeit bleibt oft über die Dauer der eigentlichen Wirkung hinaus beeinflusst. So können Konzentrationsmängel, Selbstüberschätzung, verringerte Kritikfähigkeit, verfälschte Selbstwahrnehmung, eingeschränkte Reaktionsmöglichkeiten und anderes zu einem Sicherheitsrisiko für den Straßenverkehr oder den Konsumenten selbst werden. ...

 

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(Foto: Martin Ernst, LPH)








Wie wirken sich Sprengstoffanschläge von Terroristen auf belebte Plätze in Innenstädten aus? Mit welchem Gefährdungsbereich durch Trümmer ist zu rechnen, wenn Lastkraftwagen in eine Straßensperre rasen. Und wieviel Sprengstoff benötigen Spezialeinheiten, um bei einer Geiselnahme eine Haustüre in Bruchteilen einer Sekunde aufzusprengen?
Mit all diesen Fragen beschäftigen sich Ingenieure der SIMBLAST GmbH aus der Nähe von München. Durch modernste Hochleistungsrechner können diese und weitere Szenarien, wie zum Beispiel Beschussvorgänge, am Computer simuliert und bis ins Detail analysiert werden. ...

 

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(Foto: SIMBLAST GmbH)








Die Polizei Niedersachsen wird mit neuen Elektro-Fahrzeugen, Ausrüstungsgegenständen, Uniformteilen und Kommunikationsmitteln ausgestattet. Bei einem Pressetermin in der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen (ZPD) in Hannover hat der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport Boris Pistorius am 16. August 2021 gemeinsam mit der Polizeipräsidentin der ZPD Christiana Berg die neuen Anschaffungen präsentiert. Vorgestellt wurde auch das gemeinschaftliche Vorhaben der ZPD Niedersachsen und dem Niedersächsischen Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK), eine zentrale Satellitenkommunikationsinfrastruktur für die Polizei Niedersachsen und den niedersächsischen Katastrophenschutz aufzubauen. 

Minister Pistorius: „Eine gute Ausrüstung ist die Grundvoraussetzung für gute Arbeit. Mit mehr als 40 Millionen Euro machen wir unsere Polizei weiter fit für die Herausforderungen der Zukunft. Durch erneute Investitionen in Millionenhöhe in die gesamte Ausrüstung können wir unsere Polizistinnen und Polizisten noch besser und vor allem noch sicherer ausstatten. Die Bedrohungslagen werden komplexer, das spiegelt sich auch in der Ausstattung wider. Je sicherer die Polizei unterwegs ist, umso sicherer sind die Bürgerinnen und Bürger.“ ...
 

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(Fotos: Uwe Wehrstedt)


Innenminister Pistorius präsentiert den neuen Schutzhelm von Busch PROtective Germany mit ballistischem Visier

Innenminister Pistorius präsentiert den neuen Schutzhelm von Busch PROtective Germany mit ballistischem Visier



Elektrisch angetriebene Fahrzeuge der Polizei NI

Elektrisch angetriebene Fahrzeuge der Polizei NI



Mobile Wache aus dem Pilotprojekt BOS@Satcom

Mobile Wache aus dem Pilotprojekt BOS@Satcom



Elemente aus dem Pilotprojekt BOS@Satcom

Elemente aus dem Pilotprojekt BOS@Satcom

Aus dem Heft - pvt 04/2021

  • Editorial "Zur Inneren Sicherheit" - Präsident Thomas Haldenwang - S. 3

  • Judenhass heute - Es ist nicht vorbei - Stinken Juden?; Prof. Dr. Michael Wolffsohn - S. 6

  • CARGO - Ein Projekt das wirkt!; Manuela Kurrat - S. 15

  • MePol - Ein Messenger von der Polizei für die Polizei; Jan Hentschel - S. 25

  • Digitalisierung auch von Freital aus sicher gestalten; Dr. Uwe Wehrstedt - S. 28

  • Schutzausrüstung; Michael Waldbrenner - S. 38

  • Mitteldistanzwaffe im "Runddum-Sorglos-Paket"; Olaf Allmannsberger - S. 45

Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz


Sehr geehrte Leserinnen und Leser der pvt,

vor wenigen Wochen habe ich zusammen mit Bundesinnenminister Horst Seehofer den Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2020 vorgestellt. Das Berichtsjahr war von der weltweiten Corona-Pandemie geprägt, die Einfluss auf sämtliche Phäno-menbereiche des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) hatte. Extremisten und Terroristen nutzen die gesamte Bandbreite digitaler Kommunikation, um sich zu vernetzen, gegenseitig aufzustacheln und Pläne gegen unsere freiheitliche demo-kratische Grundordnung zu schmieden. ...

 

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(Foto: BfV)


Präsident Haldenwang

Präsident Haldenwang







Dieser Beitrag ist ein Abdruck des Schlusskapitels aus Michael Wolffsohns neuestem Jugendbuch. Sein Enkel Noah, letztes Jahr 7, wollte "mehr über Juden und Hitler wissen". Daraus ist dieses erste und wohl nicht sein letztes Kinder- und Jugendbuch geworden, erschienen im April d. J. im Verlag dtv:
„Wir waren Glückskinder – trotz allem
Eine deutschjüdische Familiengeschichte“.
Dieses Schlusskapitel ist leider „prophetisch“ geworden. Antijüdische Hetzdemos in Deutschland 2014. Und nun 2021 ...

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(Foto: Datesa, CC BY-SA 4.0)








Die Bekämpfung des grenzüberschreitenden, organsierten Ladungsdiebstahls geht weiter – Einrichtung der Koordinierungsstelle (KOST) CARGO im Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt

Mehr als 8,2 Milliarden Euro verlieren Unternehmen nach Angaben der Europäischen Union jährlich durch den Diebstahl hochwertiger Produkte und risikoreicher Güter auf dem Transportweg (Vgl. Engel, Prummel (2007), Organised theft of commercial vehicles and their loads in the European Union, Brüssel, im Auftrag European Parliament, S. 16).

Am 31.12.2020 endete das vom Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt (LKA) geleitete internationale Projekt CARGO. Mit Ablauf des Projektes endete auch die Laufzeit der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe (GEG) „Plane“, die seit Beginn des Projektes CARGO als operative Ermittlungseinheit des Projektes bei der Bekämpfung des Ladungsdiebstahls in Sachsen-Anhalt agierte ...

 

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(Foto: LKA Sacsen-Anhalt)








Seit 2019 verfügt die sächsische Polizei über einen flexiblen, plattformunabhängigen und hochgradig kompatiblen Messenger. Entwickelt wurde er gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut. Er bietet zahlreiche Funktionen speziell für Einsätze und hat das Potenzial, Landesgrenzen zu überwinden.

Die zunehmende Digitalisierung sowie neuartige Einsatzszenarien fordern die moderne Poli-zeiarbeit heraus. Es braucht Lösungen für eine schnelle und sichere Übermittlung von Nach-richten, Bildern und Einsatzdaten jenseits der Grenzen des Tetra-Digitalfunks. Im Jahr 2018 beschloss die sächsische Polizei deshalb die Einführung eines Messenger-Dienstes ...

 

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(Quelle: PVA Sachsen)








Am 1. Juli haben der Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat Horst Seehofer sowie der Innenminister des Freistaates Sachsen Prof. Dr. Roland Wöller gemeinsam mit Präsident Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), den neuen Standort in Freital eingeweiht und sich vor Ort über den Aufbau des Standorts Freital informiert.

Das BSI, Cyber-Sicherheitsbehörde des Bundes, hatte 2019 nach dem Hauptstandort in Bonn einen zweiten Dienstsitz am Standort Freital in Sachsen eröffnet. ...

 

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(Foto: Uwe Wehrstedt)








Schutz ist “etwas, was eine Gefährdung abhält oder einen Schaden abwehrt.”  Im technischen Bereich ist es “eine Vorrichtung, die zum Schutz gegen etwas errichtet wird.” So zumindest die allgemein üblichen Definitionen. Aber Schutz vor was?
Einsatzkräfte brauchen natürlich Schutz vor gegnerischen Angriffen mit Hieb-, Schuss- und Stichwaffen, aber auch vor Witterung, also Hitze und Kälte, vor Feuer und anderen Gefahren. Letztlich auch Schutz ihrer Privatsphäre, Familien, etc. was aber natürlich nicht Gegenstand der Betrachtung hier sein soll. Aber Schutz vor biologischen (Viren, Bakterien) und chemischen Wirkstoffen schon eher.

Der Helm ist sogar Symbol des Schutzes vor kriegerischen Einflüssen seit der Antike. Die ersten frühgeschichtlichen Erwähnungen von Schutzhelmen gehen bis auf 3000 v. Christus zurück ...

 

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(Foto: Uwe Wehrstedt)








Mit der Einführung des G 38 setzt die hessische Polizei auf ein durchdachtes Konzept von der Ausbildung über das Schießtraining bis zur Unterbringung im Fahrzeug 

Fachteam Beschaffung Mitteldistanzwaffe
Alles begann 2016 mit der Vorerprobung zur Beschaffung einer Maschinenpistole im Kaliber 9 mm x 19, und es endete im Mai 2019 mit der Bezuschlagung der Mitteldistanzwaffe (MDW) G 38 in 5,56 mm x 45 NATO des Herstellers Heckler & Koch. Das Gewehr wird flächendeckend in Hessen die in die Jahre gekommene MP 5 ersetzen, deren Beschaffung vor über einem halben Jahrhundert begonnen hatte. ...

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(Foto:HPT)








Aus dem Heft - pvt 03/2021

  • Editorial "Zur Inneren Sicherheit" - Präsident Armin Schuster - S. 3

  • Zwei Meilensteine im Programm „Polizei 2020“; Dr. Christian Klos - S. 6

  • Projekt BioCapture; AIT – Austrian Institute of Technology - S. 13

  • Professionalisierung der Angreifer verlangt Abwehr aus einer Hand; Arne Schönbohm - S. 20

  • Konjunktur für die Cybersicherheit?!; Christoph Bernstiel MdB - S. 24

  • Heute schon für die Cybersicherheit von morgen forschen; Interview Prof Dr. Christoph Igel, Chef der Cyberagentur - S. 26

  • Drohneneinsatz bei der Polizei; Dr. Jan Byok LL.M. und Anna Horschik - S. 29

  • Drohnen und der Schutz öffentlicher Räume; Patrick Scholz M. A. und Harald Polewczynski - S. 34

  • „Reichsbürger“ und „Selbstverwalter“ - Die aktuelle Analyse der Sicherheitsbehörden; Prof. Dr. Stefan Goertz - S. 38

  • Geschwindigkeitsüberwachung durch Nachfahren mit dem Dienstwagen; Stefan Sonntag - S. 44

  • Uniformierte Elektrofahrzeuge und Mobilitätsbedarfe der Polizei; Prof. Dr. Clemens Lorei und Dipl.-Pol. Dipl.-Psych. Hermann Groß - S. 51

Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe


Sehr geehrte Leserinnen und Leser der pvt,

nicht erst die COVID-19-Pandemie hat uns gezeigt, dass wir zu jeder Zeit auf Krisen vorbereitet sein sollten. Herausforderungen durch den Klimawandel wie Dürren, Waldbrände oder Hochwasser gefährden uns ebenso wie mögliche Ausfälle unserer Kritischen Infrastrukturen z.B. durch Cyberangriffe, sonstige hybride Aktivitäten oder Terrorismus. Diese und eine Reihe weiterer Risiken und Gefahren machen es dringend nötig, den Bevölkerungsschutz in Deutschland umfassend zu stärken. Das Risiko- und Krisenmanagement...

 

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(Foto: Bildkraftwerk/ Jürgen Schulzki)








Harmonisierung der polizeilichen Vorgangsbearbeitung und innovative Begleitung durch die Polizeipraxis

Auf dem Weg zu einer einheitlichen polizeilichen Sachbearbeitung wurde im Programm „Polizei 2020“ im März 2021 eine wegweisende strategische Entscheidung hinsichtlich des zukünftigen Vorgehens mit den Vorgangsbearbeit ...

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(Foto: Polizei Braunschweig)








Bei einer Identitätsfeststellung vor Ort müssen die Einsatzkräfte schnell diverse erkennungstechnische Personenmerkmale erfassen, um einen treffsicheren Abgleich mit den polizeilichen Zentralsystemen national und später auch international durchführen zu können. Im Falle einer Personenidentifizierung ohne Vorhandensein von Dokumenten gibt es derzeit fast keine technische und marktreife Lösung, die kontaktlos und rasch Personenmerkmale aufnimmt. Das Projekt BioCapture hat das Ziel, den vorhandenen erkennungsdienstlichen Workflow für die Beamtinnen und Beamten im mobilen Einsatz zu optimieren. ...

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(Foto: AIT)








Die wichtigste Zielgruppe des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sind die Behörden des Bundes. Hier Gefahren für die IT-Sicherheit durch Prävention, Detektion und Reaktion abzuwehren, ist eine der gesetzlichen Kernaufgaben des BSI.

Schutz der Regierungsnetze
Seit seiner Gründung verfolgt das BSI die Aufgabe, die Regierungsnetze professionell zu schützen. Als Regierungsnetze werden dabei die Netze des Bundes (NdB) und das gemeinsame Bund-Länder-Netz bezeichnet. ...

 

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(Quelle: BSI)








Eine Bilanz dieser Legislaturperiode

Schon in der Überschrift dieses Artikels wird deutlich, dass das Thema Cybersicherheit ambivalent betrachtet werden kann. In meiner Funktion als Berichterstatter der Unionsfraktion für die Themen IT- und Cybersicherheit kann ich ohne jede Übertreibung sagen, dass wir uns im Deutschen Bundestag in den letzten drei Jahren sehr intensiv mit Cybersicherheitsfragen auseinandergesetzt haben. Das lag zum einen daran, weil wir diverse Spezialgesetze beraten und verabschiedet haben, und zum anderen, weil wir es schlichtweg mussten. Denn nicht erst seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie wächst die Zahl der schweren und mittelschweren Cyberangriffe kontinuierlich an. In diesem Zusammenhang ist es längst ein offenes Geheimnis, dass kriminelle Hackergruppierungen ihre Fähigkeiten nicht mehr ausschließlich zum Ausspionieren von Daten einsetzen, sondern gezielt Unternehmen erpressen. Auch Mitglieder der Regierung und Abgeordnete geraten mehr und mehr in den Fokus von professionellen Angreifern im virtuellen Raum. ...

 

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(Foto: Christoph Bernstiel)








Seit wenigen Monaten wird im Raum Leipzig/Halle eine Bundeseinrichtung aufgebaut. Die Agentur für Innovation in der Cybersicherheit soll dafür sorgen, dass exzellente Forschung die Innere und Äußere Sicherheit im Cyberraum der Zukunft sichert. ...

 

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(Foto: Cyberagentur, 2021








 Das Jahr 2020 – die Welt steht Kopf. Die Corona-Pandemie stellt die Menschheit in allen Lebensbereichen vor neue Herausforderungen. Dazu gehört auch die Verhängung von Lockdown-Maßnahmen, die dem rasanten Ausbreiten von COVID-19 entgegenwirken sollten. Doch erwies sich nicht nur der Erlass verschiedenster neuer Verhaltens- und Abstandsvorschriften als schwierig, sondern ganz besonders auch deren praktische Durchsetzung. In einigen europäischen Ländern kam die Polizei daher auf die kreative Idee, Drohnen zur Überwachung der Lockdown Maßnahmen einzusetzen. Auch in Deutschland beschäftigt uns das Thema Drohneneinsatz im Bereich der öffentlichen Sicherheit und Ordnung immer mehr. Werden wir also bald von kleinen fliegenden Streifenwagen in der Luft kontrolliert? ...


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(Foto:IM NRW, Caroline Seidel)








Im Januar 2019 startete das europäische Sicherheitsprojekt „Safer Space for Safer Cities“ (SafeCi), das von der Polizei Berlin koordiniert wird. Dabei wurden internationale Erfahrungen im polizeilichen Umgang mit dem Schutz öffentlicher Räume erhoben und unter verschiedensten Aspekten analysiert und bewertet. Ziel war es, ein Handbuch mit Handlungsempfehlungen zu erstellen und den Dialog zwischen Polizei und Wissenschaft zu intensivieren. ...

 

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(Foto: PI Rotenburg)








Dieser Beitrag untersucht auf der Basis der Analyse der deutschen Sicherheitsbehörden das aktuelle Personenpotenzial und Straftaten der „Reichsbürger“ und „Selbstverwalter“, ihre Ideologieelemente, aktuelle Strategien und Mittel, aktuelle Bezüge zu den deutschlandweiten Corona-Demonstrationen sowie abschließend ihre Gewaltbereitschaft, auch gegenüber der Polizei, und Radikalisierungsfaktoren. ...

 

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(Foto: Uwe Wehrstedt)








Die Geschwindigkeitsmessung durch Nachfahren mit einem Dienstwagen ist eine gute Möglichkeit Tempoverstöße zu ahnden. Dabei kommt es gar nicht zwingend auf die Verwendung geeichter Messtechnik an, sondern auf eine nachvollziehbare und umfangreiche Dokumentation.

Wenn man an Geschwindigkeitsüberwachung denkt, gehen einem oft Bilder von Blitzersäulen, Starenkästen, Messungen aus dem stehenden Fahrzeug oder seit einiger Zeit auch den Geschwindigkeitsmessanhängern („Enforcement Trailern“) durch den Kopf. Sicherlich gibt es auch noch die Laserhandmessgeräte, die ihren entsprechenden Beitrag leisten. Es gibt jedoch auch noch eine andere und sehr flexible Möglichkeit die gefahrene Geschwindigkeit im Verkehrsraum zu überwachen. Dies geschieht mit dem Einsatzmittel, welches die Polizeibeschäftigten praktisch immer mitführen: den Streifen-/ Zivilwagen. ...

 

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(Foto: Stefan Sonntag)








Die Elektrifizierung der Fahrzeugflotten von deutschen Polizeien befindet sich nach einer rund zehnjährigen Erprobungs- und Einführungsphase mit unterschiedlichen Evaluationsergebnissen aktuell an einem kritischen Entscheidungspunkt, der eine Weichenstellung für einen flächendeckenden Einsatz von E-Fahrzeugen innerhalb der Polizei bedeutet. ...

 

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(Foto: PI Stade)








Aus dem Heft - pvt 02/2021

  • Editorial "Zur Inneren Sicherheit" - Präsident Dr. Dieter Romann - S. 3

  • 70 Jahre Bundespolizei; Dr. Uwe Wehrstedt - S. 6

  • Polizeiliche Begleitung von Aufzügen; Prof. Hartmut Brenneisen - S. 10

  • Zwei Ladungsprobleme: Messung des Ladungsüberstandes sowie Überladung eines Fahrzeugs; Dr. Adolf Rebler - S. 22

  • Cybercrime in Deutschland - Die aktuelle Analyse der deutschen Sicherheitsbehörden; Prof. Dr. Stefan Goertz - S. 26

  • Kein Einsatz ohne IT - Mobiles Arbeiten bei der Polizei NRW; Melanie Hermann - S. 30

  • Polizei Niedersachsen führt Polizeiinternes Soziales Netzwerk (PSN) ein; Till Maurer, Nils Allendorf, Andreas Obst- S. 33

  • Schick und praktisch? Oder praktisch und schick? Was sind moderne Anforderungen an Einsatzkleidung?; Michael Waldbrenner - S. 37

Präsident des Bundespolizeipräsidiums


Sehr geehrte Leserinnen und Leser der pvt,

viele von Ihnen werden es noch wissen, andere vielleicht schon nicht mehr. Die Bezeichnung Bundespolizei wird in unserem Land erst seit dem Jahr 2005 verwendet. Bis dahin trug unsere Polizeiorganisation den Namen Bundesgrenzschutz, kurz „BGS“. Seine Entstehung geht auf das „Gesetz über den Bundesgrenzschutz und die Einrichtung von Bundesgrenzschutzbehörden“ vom 16. März 1951 zurück. Und damit bin ich bei einem sehr erfreulichen Thema: Im März 2021 kann die Bundespolizei / der BGS auf ein 70-jähriges Bestehen zurückblicken. Für mich Grund genug - gerade in einer Zeitschrift wie der pvt - die vorhandene technische Ausstattung zu Beginn, und deren Entwicklung im Laufe der vergangenen Jahrzehnte zumindest in groben Zügen zu umreißen. ...

 

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(Foto: BPOL)








Am 16. März 1951 wurde der Bundesgrenzschutz gegründet und am 1. Juli 2005 in Bundespolizei umbenannt. Die Bundespolizei ist ein wesentlicher Bestandteil und Garant für die öffentliche Sicherheit in unserem Land. Mit 51.315 Beschäftigten, davon 42.885 Polizeivollzugsbeamte, ist die Bundespolizei eine bundesweit verfügbare Polizei von hohem Einsatzwert mit entsprechend umfangreicher und innovativer Ausstattung.

In den 70 Jahren hat sich die Bundespolizei stets entwickelt und erneuert, insbesondere hat sich seit der Wiedervereinigung viel in der Bundespolizei getan, s. auch die pvt-Sonderausgabe zum 60-jährigen Jubiläum, pvt 03/2011. ...

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(Foto: BPOLI Kleve)








Der Versammlungsfreiheit kommt eine herausragende Bedeutung im demokratischen Rechtsstaat zu und das hoheitliche Handeln in ihrem Schutzbereich ist stets an diesem Stellenwert auszurichten. Dies gilt auch für die Aufzugsbegleitung, der je nach konkreter Ausformung Eingriffsqualität zukommen kann.
1 Einführung
Die Begleitung von Aufzügen ist eine besondere Form der Polizeipräsenz und gehört zu den bewährten taktischen Standardmaßnahmen im Versammlungsgeschehen. ...
 

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(Foto: PI Stade)








 Probleme mit „übermäßiger“ oder „übergewichtiger“ Ladung gehören zu den Alltagsproblemen bei der Kontrolle des Güterverkehrs. Klar ist beispielsweise, dass ein Ladungsteil nur 1 m bzw. 3 m nach hinten hinausragen darf. Was aber genau ist „nach hinten hinaus“? Ab wo ist zu messen? Und was genau ist „Überladung“? Und wer ist verantwortlich? Dieser Beitrag möchte einen kurzen Aufriss der Problematik bieten. ...

 

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(Foto: Polizeiautobahnstation Kaiserslautern)








Dieser Beitrag untersucht auf der Basis der Analyse der deutschen Sicherheitsbehörden aktuelle Trends im Bereich Cybercrime in Deutschland. Darunter das große Dunkelfeld, aktuelle Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik, aktuelle Trends, aktuelle Gefährdungen der Cyber-Sicherheit in Deutschland und der Bezug zur Corona-Pandemie sowie die Underground Economy. ...

 

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(Foto: PP reutlingen)








Die Digitalisierung schreitet auch im Polizeialltag immer weiter voran. Den Polizeibeamten und die Polizeibeamtin, die mit ihrem grünen Notizbuch aus Papier am Einsatzort erscheinen und Informationen von Hand aufschreiben, sieht man in Nordrhein-Westfalen nur noch selten. Verantwortlich dafür ist das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD NRW) mit Sitz in Duisburg. Die Servicedienststelle der Polizei führt derzeit mehrere Projekte durch, um die polizeiliche Arbeit mit modernsten Mitteln zu unterstützen. ...

 

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(Foto: LZPD NRW)








Mit der Einführung eines transparenten und beteiligungsorientierten Social Intranets im November 2020 setzt die niedersächsische Polizei den organisationskulturellen Wandel in der internen Kommunikation und Wissensvermittlung konsequent fort.
Als 2017 die Entscheidung im Landespolizeipräsidium getroffen und der Auftrag erteilt wurde, ein Enterprise Social Network als Polizeiinternes Soziales Netzwerk (PSN) in der Polizei Niedersachsen einzuführen, war noch kaum absehbar, welche Bedeutung dies Ende 2020 bei der Einführung haben würde. ...


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(Foto:Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport)








Einfluss auf die Entwicklung moderner Einsatzkleidung haben neben den Einsatzarten und Funktionalität auch Klimabedingungen und Anforderungen an Reißfestigkeit, Abriebfähigkeit, Farbechtheit, Tragekomfort, Atmungsaktivität, Wetterschutz und Aussehen. Da stellt sich natürlich zuerst die Frage nach der Einsatzart. Ein Streifenbeamter, der einen Mix aus verschiedenen Tätigkeiten nachgeht hat andere Bedürfnisse als ein Soldat im Winterkampf oder ein Beamter einer SE-Einheit, der sich spezifisch für die Gegebenheiten einkleiden kann. ...

 

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(Foto: Polizei Dortmund)








Aus dem Heft - pvt 01/2021

  • Editorial "Zur Inneren Sicherheit" - Minister Thomas Strobl - S. 3

  • Linksextremismus in Deutschland - Eine aktuelle Analyse der Sicherheitsbehörden; Prof. Dr. Stefan Goertz - S. 6

  • Die Notwendigkeit kriminologischer Wissensvermittlung im Polizeistudium und die praktische Verwendung im Polizeiberuf; Cindy Ehlert, M.A. - S. 11

  • Die verschiedenen Aspekte der Messung der Schießleistung; Prof. Dr. Clemens Lorei - S. 17

  • Einrichtungen für den Radverkehr: Sonderwege, Schutzstreifen, Radfahrstreifen, Fahrradzonen; Oberregierungsrat Dr. Adolf Rebler - S. 26

  • Kinder im Lastenfahrrad? Sicherheit gibt es nur mit Anschnallsystem; DEKRA e. V. - S. 31

  • Polizeiliche Verkehrsunfallaufnahme in Deutschland - Meilenweit hinter den tatsächlichen Möglichkeiten stehen geblieben; Polizeidirektor Stefan Pfeiffer- S. 35

  • Kfz-Datenauswertung bei Autorasern: Kein Mangel an Beweisen; Peter Schlanstein - S. 39

  • Polizei Köln setzt auf neue Technik in der Videobeobachtung; POR Alexander Stoll und PHK Torsten Schaub - S. 44

  • Die Wasserschutzpolizei Berlin – Umweltschutz ist Gewässerschutz; Peter Rieck- S. 48

Stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg

Vorsitzender der IMK 2021


Sehr geehrte Leserinnen und Leser der pvt,
mit Jahresbeginn hat Baden-Württemberg den Vorsitz der Ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder, der IMK, übernommen. Die Übernahme des Vorsitzes geschah inmitten der Corona-Pandemie. Das Corona-Virus stellt die Innenressorts der Länder aktuell vor große Herausforderungen. Unter anderem gilt es, die Krise zu „managen“, den Bevölkerungsschutz bestmöglich aufzustellen und auch unter Pandemiebedingungen die Sicherheit im Land zu gewährleisten. Gerade in diesen Zeiten brauchen wir einen handlungsfähigen Staat, der den Bürgerinnen und Bürgern Sicherheit und Vertrauen in die staatlichen Institutionen vermittelt. ...

 

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(Foto: Chaperon)








Dieser Beitrag untersucht auf der Basis der Analyse der deutschen Sicherheitsbehörden aktuelle Tendenzen und Phänomene im deutschen Linksextremismus, darunter den Trend zur Radikalisierung im gewaltorientierten Linksextremismus. Weiter untersucht werden die aktuellen linksextremistischen Aktionsfelder „Antifaschismus“, „Antirepression“ und „Antigentrifizierung“. Einführend werden die Zahlen der aktuellen linksextremistischen Straftaten und das Personenpotenzial Linksextremismus in Deutschland untersucht. ...


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(Foto: BfV)








Cindy Ehlert ist studierte Kriminologin (M.A.) und lehrt und forscht als Dozentin an der Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen dabei im Bereich des sozial abweichenden Verhaltens im Kinder- und Jugendalter, speziell im schulischen Umfeld, der digitalen Risiken, sowie des allgemeinen gesellschaftlichen Normenwandels. Als Vorstandsvorsitzende des Fördervereins der Hochschule setzt sie sich zudem aktiv und ehrenamtlich für den Bildungs- und Forschungsauftrag ein. ...

 

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(Foto: PI Osnabrück)








Die Schießleistung wird oft und zu unterschiedlichen Zwecken wie in Studien, bei Evaluationen, im Rahmen von Aus- und Fortbildung zur Leistungsstandfeststellung oder aber bei Auswahlverfahren zur Bestimmung der Geeignetheit von Bewerbern für spezielle Aufgabenbereiche gemessen. Häufig wird die Schießleistung dabei weder präzise noch umfassend betrachtet und erfasst. Es erfolgt häufig keine explizite Operationalisierung. Vielmehr wird sie meist als selbstverständlich definiert angesehen. Jedoch können zu unterschiedlichen Zwecken verschiedene Maße für die Schießleistung zum Einsatz kommen. Wie es dabei um die Validität dieser Maße bestellt ist, bleibt häufig im Dunkeln. Ähnliches gilt für Zieldarstellungen.
Dieser Beitrag beschreibt die Problematik der Messung von Schießleistung und zeigt einige Möglichkeiten auf und diskutiert diese. Anschließend werden mögliche und übliche Parameter zur Erfassung der Schießleistung angeführt. ...

 

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(Foto: Uwe Wehrstedt)








Die StVO kennt inzwischen eine ganze Reihe von Anlagen für den Radverkehr:  Sonderwege, Schutzstreifen, Radfahrstreifen, Fahrradzonen, Radschnellwege. Jede dieser Anlagen hat spezifische Einsatzzwecke, rechtliche Voraussetzungen für ihre Anordnung und rechtliche Konsequenzen für die Benutzer und die übrigen Verkehrsteilnehmer. Die unterschiedlichen Anlagen, die Voraussetzungen für ihre Einrichtung und die Bedingungen, die für ihre Benutzung gelten, sollen im Folgenden vorgestellt werden. ...

 

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(Foto: KPB Borken)








Der Trend zum Lastenrad ist ungebrochen. Das Angebot wächst ständig, die Verkaufszahlen steigen. Studien sprechen davon, dass künftig rund 50 Prozent aller motorisierten Warentransporte in Städten per Lastenrad bewältigt werden könnten. Aber nicht nur Transport- und Lieferdienste oder Handwerker haben die Vorteile der Lastenräder erkannt, auch Familien springen auf den Trend auf. Immer häufiger zu sehen sind Eltern, die ihre Kinder nicht auf dem Fahrradsitz oder im Anhänger, sondern im Lastenrad transportieren. Die DEKRA Unfallforscher geben klare Empfehlungen in Sachen Sicherheit. ...

 

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(Foto: DEKRA e. V.)








„Das Verkehrsunfallgeschehen stellt die Polizei vor vielfältige Aufgaben. Die polizeiliche Unfallaufnahme dient der Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, der Verhinderung zukünftiger Unfälle, dem Erkennen, Vermeiden und Beseitigen von Unfallursachen, der örtlichen Unfalluntersuchung als Grundlage für das Erkennen von Schwachstellen im Straßenraum sowie für die Ausrichtung der Verkehrssicherheitsarbeit. Die erhobenen Daten der Verkehrsunfälle dienen außerdem den Zwecken der Statistik. Sie werden zudem zur zivilrechtlichen Schadensregulierung herangezogen“. (Bayerischen Unfallaufnahmerichtlinie) ...


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(Foto:Landrat Rhein-Erft-Kreis)








Illegale Autorennen sind gefährlich. Immer häufiger kommt es zu schweren oder gar tödlichen Verkehrsunfällen, weil Raser sogar mitten in der Stadt illegale Autorennen veranstalten. Die Polizei beobachtet diese Entwicklung mit großer Sorge. Tragfähige Beweismittel, die den Vorwurf eines verbotenen Rennens stützen, stehen mit klassischen Methoden oft nicht zur Verfügung. Im Auto vorhandene Datenspeicher elektronischer Bauteile sind jedoch in der Lage, das zu einem Unfall führende Fahrverhalten mit hoher Aussagekraft zu objektivieren. ...

 

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(Foto: Bosch)








Das Polizeipräsidium Köln setzt zur Bekämpfung der Kriminalität an ausgewählten Plätzen im Zuständigkeitsbereich Köln auch auf das technische Mittel der Videobeobachtung. Diese Orte weisen alle eine vergleichbar hohe Einsatz- und Kriminalitätsbelastung auf. Es handelt sich dabei jedoch auch um bevorzugte Versammlungsorte. Um den Teilnehmern dieser Versammlungen eindeutig erkennbar zu machen, dass die Versammlungen nicht beobachtet werden, setzt das Polizeipräsidium Köln auf innovative technische Lösungen. ...

 

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(Foto: PP Köln)








Unter dem Motto „Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen“ stellte sich die Berliner Wasserschutzpolizei (WSP) der Herausforderung, innovative Techniken zu erproben und ließ im Herbst 2019 in ein dafür geeignet erscheinendes Streifenboot aus dem Bestand eine moderne alternative Antriebsvariante einbauen. Die bisher gewonnenen Erkenntnisse sind durchweg positiv und so kann auf diesem Wege ein Erfolg vermeldet werden. ...

 

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(Foto: WSP Berlin)








Aus dem Heft - pvt 06/2020

  • Editorial "Von den Tonnen bis zum Gramm – ein Weckruf zur Drogenproblematik" - Dr. Christian Klos - S. 3

  • Detektion von Medikamentenkonsum in der polizeilichen Praxis; Harald Frey, Dr. Andreas Ewald, Martin Ernst - S. 12

  • Auswirkungen von COVID-19 auf den EU-Drogenmarkt; EMCDDA und Europol - S. 21

  • INNOVATION HUB 110; Bodo Koch und Christine Sauer - S. 23

  • Polizei und Gaming – The next level?; Dr. Thomas-Gabriel Rüdiger - S. 26

  • Einsatz- und Schießtraining mithilfe virtueller und erweiterter Realität; Dr. Uwe Wehrstedt - S. 30

  • Fake News und Verschwörungstheorien – Eine aktuelle Analyse; Prof. Dr. Stefan Goertz - S. 34

  • Hightech hochmobil; Christian Greßhöner - S. 43

  • Neue Ausrüstung für die Polizei Sachsen-Anhalt; Dr. Uwe Wehrstedt - S. 46

  • Neue Anlagen für Diensthundführerschule der Polizei Sachsen-Anhalt; Dr. Uwe Wehrstedt S. 49

  • Neue Chancen für mehr Sicherheit beim Motorradfahren; Peter Schlanstein S. 51

Abteilungsleiter Öffentliche Sicherheit im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat


Für die Leserinnen und Leser der pvt ist es kein Geheimnis, dass wir seit mehreren Jahren eine besorgniserregende Entwicklung auf den europäischen Drogenmärkten beobachten müssen. Die enorme Verfügbarkeit verschiedener Drogenarten, immer neue Rekordsicherstellungen bis in den Tonnenbereich, gerade bei Kokain, und in 2019 auf 1.398 Personen gestiegene Drogentote sollten uns nicht nur beunruhigen. Eigentlich ist Handeln angezeigt. Umso erstaunlicher ist es, dass in den Massenmedien das Thema Drogen seit geraumer Zeit außerhalb spektakulärer Fahndungserfolge nicht richtig in Erscheinung zu treten scheint. ...

 

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(Foto: BMI)








Die Detektion von Medikamentenkonsum unterliegt, wie die von Drogenkonsum, einem komplexen und anspruchsvollen Klassifizierungsprozess. Während der Nachweis von Alkoholkonsum anhand von Geruch, mobilen Atemalkoholtestgeräten und den damit verbundenen klaren Grenzwerten in der polizeilichen Praxis problemlos gelingt, bedarf es insbesondere bei der Entdeckung von Medikamentenkonsum eines spezialisierten Vorgehens. ...


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(Foto: KPB Soest)








EMCDDA und Europol haben im Mai 2020 eine gemeinsame Analyse veröffentlicht, welche Auswirkungen die COVID-19-Pandemie auf den Drogenmarkt, die öffentliche Gesundheit und Sicherheit in der EU hat. Sie erfasst die wichtigsten Drogentypen (Cannabis, Heroin, Kokain, Amphetamine, NPS), einschließlich Nachfrage, Produktion, Handel und Verfügbarkeit. ...

 

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(Foto: EMCDDA+EUROPOL)








Kriminalität ist global und digital - unter dem Claim „Sicherheit neu denken“ werden im INNOVATION HUB 110 des Hessischen Polizeipräsidiums für Technik neue Softwaretools und Applikationen für den täglichen Polizeieinsatz entwickelt. ...

 

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(Foto: Uwe Wehrstedt)








Games und die Polizei – Das missverstandene Medium?

 

Soziale Medien haben in nahezu allen Lebensbereichen und Altersgruppen große Bedeutung. Welche Möglichkeiten aber auch Herausforderungen der Spielebereich für die Sicherheitsbehörden bieten kann, soll im Rahmen dieses Beitrages thematisiert werden. ...

 

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Näher an der Einsatzpraxis ausbilden, wird mithilfe der Virtual Reality (VR) immer besser realisierbar. VR ist die technologische Speerspitze, wenn es um taktische Ausbildung insbesondere für lebensbedrohliche Lagen im 21. Jahrhundert geht. Außerdem steigern die Entwicklungen der Technologiefirma RAMROD XR aus Hamburg die Effizienz der Ausbildung, reduzieren Kosten, Organisations- und Logistikaufwand und schonen die Umwelt. ...

 

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(Foto: RAMROD XR








Dieser Beitrag untersucht aktuelle, prominente deutsche Verschwörungstheoretiker, die QAnon-Verschwörungstheorie sowie die wichtigsten Fake News und Verschwörungstheorien zur Corona-Pandemie. Untersucht werden dabei die prominentesten deutschen Verbreiter von Verschwörungstheorien, Xavier Naidoo, Attila Hildmann und Ken Jebsen. ...


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(Foto:Frederick Burr Opper, Public domain, via Wikimedia Commons)








Auf der GPEC® 2020 in Frankfurt am Main hat die sächsische Polizei einen ihrer beiden neuen Abteilungsbefehlskraftwagen vorgestellt. Gemeinsam mit der sächsischen Bereitschaftspolizei hatte das Polizeiverwaltungsamt die fahrenden Befehlsstellen konzipiert. ...

 

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(Foto: Polizei Sachsen)








Hubschrauber – Körperschutzausstattung – Entschärfer-Spezialfahrzeug

 

Sachsen-Anhalt hat in den letzten fünf Jahren 178 Mio. EUR in die Sachausstattung der Polizei investiert. Die jüngsten Beschaffungen waren ein zweiter neuer Polizeihubschrauber, die modulare Körperausstattung für die Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei des Landes und ein neues Entschärfer-Spezialfahrzeug. ...

 

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(Foto: Uwe Wehrstedt)








Auf dem Gelände der Diensthundführerschule (DHFS) der Landespolizei Sachsen-Anhalt in Pretzsch im Landkreis Wittenberg wurden umfangreiche Modernisierungs- bzw. Neubauarbeiten abgeschlossen. Aus diesem Anlass und zum 70-jährigen Bestehen wird die weit über Deutschland hinaus bekannte und gefragte Ausbildungseinrichtung hier vorgestellt. ...

 

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(Foto: Uwe Wehrstedt)








Motorradfahrer profitieren zu wenig von allgemeinen Fortschritten in der Verkehrssicherheit. Unfallstatistiken und Forschungsergebnisse zeigen, wo besonders hohe Unfall- und Verletzungsrisiken für Motorradfahrer liegen. Daraus ergeben sich wichtige Erkenntnisse, um Unfallschäden künftig besser zu verhindern. Dazu organisierte das Institut für Zweiradsicherheit (ifz) im September und Oktober die Internationale Motorradkonferenz. ...

 

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(Foto: Honda/dpp-AutoReporter)








Aus dem Heft - pvt 05/2020

  • Editorial "Zur Digitalisierung und smarten Prävention" - Prof. h.c. Erich Marks - S. 3

  • THW leistet in der Corona-Krise bundesweit technisch-logistische Hilfe; Raphael Scheibler und Michael Kretz - S. 6

  • Rechtsextremismus und rechtsextremistischer Terrorismus in Deutschland; Prof. Dr. Stefan Goertz - S. 18

  • Radarwarngeräte, Laserstörgeräte und Blitzer-Apps; Dr. Adolf Rebler - S. 25

  • Start für die Beschaffung von acht neuen Polizeihubschraubern in Bayern; Dr. Uwe Wehrstedt - S. 34

  • Zivilschutz-Hubschrauber heben 800.000 Mal ab; Dr. Uwe Wehrstedt - S. 38

  • 59 neue Funkstreifenwagen für die Polizei Sachsen-Anhalt; Dr. Uwe Wehrstedt - S. 40

Geschäftsführer des Deutschen Präventionstages


Sehr geehrte Leserinnen und Leser der pvt,
die Digitalisierung hat die Welt klein gemacht. In Echtzeit können wir bequem von der Couch erfahren, was Bürgerinnen und Bürger in einem Bürgerkriegsland durchmachen und denken. Das Informationszeitalter birgt große Chancen und Gefahren. Nie war es so einfach Falschinformationen und Verschwörungsglauben zu verbreiten und zu inszenieren. Das hat die noch immer anhaltende Corona-Krise anschaulich in den letzten Wochen und Monaten gezeigt. ...

 

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(Foto: Erich Marks)








Anfang Februar 2020 konnten sich nur die wenigsten vorstellen, dass Covid-19 eine weltweite Pandemie auslösen würde. Aber bereits damals unterstützten die THW-Helferinnen und –Helfer, die am 2. Februar im rheinland-pfälzischen Germersheim zum ersten Einsatz im Zusammenhang mit dem Corona-Virus alarmiert wurden, mit der notwendigen Vorsicht und Sorgfalt das Deutsche Rote Kreuz. Dies war der Beginn für einen monatelang andauernden Pandemie-Einsatz der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW). ...


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(Foto: THW-LV Bayern)








Dieser Beitrag untersucht die aktuellen und zukünftigen Bedrohungen für die Innere Sicherheit in Deutschland, die von Rechtsextremismus und rechtsextremistischem Terrorismus ausgehen. Analysiert werden rechtsextremistische und rechtsextremistisch-terroristische Akteure, Strategien und Anschläge. ...

 

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(Foto: commons.wikimedia.org, Superikonoskop)








Die Vorschrift des § 23 Abs. 1c StVO

Die Vorschrift des § 23 Abs. 1c StVO verbietet im Interesse der Verkehrssicherheit den Einsatz oder dass betriebsbereite Mitführen von Geräten, die dazu bestimmt sind, Ver-kehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen oder zu stören. Die Vorschrift wurde von der Rechtsprechung auch bisher schon technikoffen interpretiert. Mit der 54. Verord-nung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften erfolgte nun eine Klarstel-lung. ...

 

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(Foto: KPB Soest)








Bayerns Innenminister Joachim Herrmann startete die Beschaffung von acht neuen Polizeihubschraubern der 4-Tonnen-Klasse für insgesamt rund 100 Millionen Euro: Hochmodern und noch leistungsfähiger - Auslieferung ab 2022 geplant ...

 

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(Foto: Uwe Wehrstedt)








Im April haben die Zivilschutz-Hubschrauber des Bundes ihren 800.000. Einsatz geflogen und dies genau im Jahr 2020, in dem die zivile Luftrettung in Deutschland 50 Jahre alt wird. Dieses Ereignis wurde am 17.07.2020 beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe feierlich gewürdigt und als Anlass genommen, um auf die Bedeutung der Zivilschutz-Hubschrauber im Bevölkerungsschutz aufmerksam zu machen. ...

 

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(Foto: BBK)








Am 9. März 2020 hatte Innenminister Holger Stahlknecht vor dem Landtag auf dem Domplatz in Magdeburg neue Funkstreifenwagen vom Typ Ford S-Max und VW Tiguan Allspace an die Landespolizei übergeben. ...


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(Foto: Uwe Wehrstedt)








Aus dem Heft - pvt 04/2020

  • Editorial "Zur Inneren Sicherheit" - Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauer

  • Eine Analyse islamistischer und rechtsextremistischer Anschläge - Anschlagsziele, Taktik und Wirkmittel; Prof. Dr. Stefan Goertz - S. 6

  • IT-Beschaffungen zwischen Modernisierung und Spionagerisiko; Dr. Jan Byok und Anna Horschik - S. 21

  • Und es ward Licht!; Michael Waldbrenner - S. 28

  • Licht für Entscheidungssicherheit; Philipp Schmidt und Michael Waldbrenner - S. 33

  • Neues Dienstgewehr für die Polizei Sachsen; Alexander Liebschner - S. 39

  • Gummigeschosse. Ein Ländervergleich; Dr. Reinhard Scholzen - S. 41

  • Thüringer Polizisten tragen nun Dienstkleidung des Nordverbundes; Rainer Hosak und Torsten Stahlberg - S. 44

Landespolizeipräsident, Freistaat Bayern,
Vorsitzender des AK II - Innere Sicherheit - der Ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder


Sehr geehrte Leserinnen und Leser der pvt,
die Anforderungen an die Polizeien in ganz Deutschland sind so vielfältig und komplex wie nie zuvor. Themen der Inneren Sicherheit wie die Migrationskrise, Terrorismus, Cyber-Kriminalität, Organisierte Kriminalität und nicht zuletzt die Corona- Krise erfordern, dass wir als Organisation dynamisch agieren. Wir müssen bereit sein, uns zu verändern, uns stetig zu verbessern und grenzübergreifend zusammenzuarbeiten, um aktuelle und künftige Herausforderungen an die Polizeien gemeinsam erfolgreich zu bewältigen. ...

 

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(Foto: Bayerisches StMI)








Dieser Beitrag untersucht verübte und von Sicherheitsbehörden verhinderte islamistische und terroristische Anschläge auf der Ebene Zielauswahl, Taktik und Wirkmittel. Dabei werden sowohl high-profile-Wirkmittel wie Flugzeuge und CBRN-Mittel als auch low level-Wirkmittel wie Messer, Macheten und Kraftfahrzeuge analysiert. ...

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(Foto: Muenih, Public domain)








Die Vertrauenswürdigkeit von Unternehmen nach dem neuen Referentenentwurf des IT-Sicherheitsgesetzes 2.0. ...

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(Foto: Bernd Kasper pixelio.de)








Unsere Augen sind für ein Sehen bei Licht optimiert, daher haben wir z. B. die Fähigkeit auch Farben zu sehen. Bei zunehmender Dunkelheit fällt es uns immer schwerer, Farben, Strukturen und sogar Umrisse zu erkennen. Polizeibeamte und Militär, sowie Rettungsdienste und Feuerwehren sind aber 24 h im Einsatz und brauchen deshalb entweder künstliche Lichtquellen oder spezielle Nachtsichtgeräte. ...

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(Foto: Michael Waldbrenner)








Ob bei Dunkelheit, diffusen Licht- oder anderen eingeschränkten Sichtverhältnissen, die Polizei muss immer Situationen bewerten und Entscheidungen treffen können. Neben Taschenlampen sind dafür Waffenlichter/Ziellaser hilfreich, auch mit abschreckender Wirkung. Dieser Beitrag behandelt deren taktische Anwendung, Technik und Leistungsdaten. ...

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(Foto: Michael Waldbrenner)








Eine Ära geht in der sächsischen Polizei langsam zu Ende. Die bisher genutzte Maschinenpistole HK MP5 wird sukzessive durch die Mitteldistanzwaffe CR223 abgelöst. ...

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(Foto: Polizei Sachsen)








Seit einem halben Jahrhundert suchen die Polizeien nach Waffen und Munition, mit denen sie sich gegen Angreifer auf größere Distanz verteidigen können, ohne diese schwer zu verletzen. ...

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(Foto: Uwe Wehrstedt)








In der Thüringer Polizei gehören die Beamtinnen und Beamten der Landespolizeiinspektion in Saalfeld zu den ersten, die im normalen Dienstbetrieb seit Juni 2020 die neuen dunkleren Uniformteile aus dem Nordverbund tragen. ...


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(Foto: TMIK)








Aus dem Heft - pvt 03/2020

  • Editorial „Demokratie verteidigen - Rechtsstaat stärken“ - Minister Georg Maier

  • Die Corona-Krise: Internationale und deutschlandweite sicherheitspolitische Folgen; Dr. Stefan Goertz - S. 6

  • Jenseits der Pandemie - Wie wird die kriminelle Landschaft nach COVID-19 aussehen? - S. 10

  • Smart Prevention in Zeiten von Corona; Dr. Claudia Heinzelmann, Prof. h.c. (NMUO) Erich Marks, Dr. Malte Strathmeier - S. 12

  • Der Bundesverband Verkehrssicherheitstechnik e.V. hat seine Kompetenzen verstärkt - S. 17

  • Entschädigung nach Angriff mit Kfz: Was Terroropfern zusteht; Peter Schlanstein - S. 18

  • Weitere Berichte von der GPEC® 2020 - Alles für die Innere Sicherheit - S. 25

Thüringer Minister für Inneres und Kommunales und Vorsitzender der IMK 2020

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

der Freistaat Thüringen hat mit Jahresbeginn den Vorsitz der Ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder übernommen. Seit März steht die Politik aufgrund der Corona-Krise vor neuen, besonderen Herausforderungen. Gesellschaftliche Interaktionen und wirtschaftliche Aktivitäten wurden auf das Mindestmaß heruntergefahren. Nur schrittweise geht es zurück zu bekannten Gewohnheiten. Diese Entwicklungen bedeuten auch für die Organisation der Innenministerkonferenzen und den dazu gehörenden Veranstaltungen enorme Anstrengungen.

Als Vorsitzender der Innenministerkonferenz ist mir wichtig, die Verteidigung der Demokratie und die Stärkung des Rechtsstaates voranzutreiben. Im Schwerpunkt sehe ich dabei, neben der Stärkung der kommunalen Strukturen, drei große Themenfelder: die Verbrechensbekämpfung, die Prävention und Repression extremistischer Tendenzen und den Komplex Migration. ...

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(Foto: Steve Bauerschmidt)








Dieser Beitrag untersucht die aktuellen sicherheitspolitischen Folgen von Corona und Covid-19 für Deutschland und die Welt. Dabei unter anderem Russland, die Ukraine und die Corona-Krise, den massiven Anstieg der Waffenverkäufe in den USA, Corona als Risiko für die iranische Regierung, Covid-19 in Krisengebieten der „zweiten“ und „dritten“ Welt, Warnungen des BMI und des BfV vor rechtsextremistisch-terroristischen Anschlägen, einen linksextremistischen Anschlag in Berlin sowie ausführlich den Zusammenhang Corona und Cybercrime. ...

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(Foto: Christian Daum, pixelio.de)








Der neue Europol-Bericht bewertet die Auswirkungen der Pandemie auf die schwere und organisierte Kriminalität in drei Phasen.

Auf der Grundlage krimineller Informationen aus Ermittlungen in den Mitgliedstaaten bewertet Europol die Auswirkungen der Pandemie in drei Phasen; aktuelle, mittel- und langfristige Phase. Der Bericht sieht Entwicklungen in der gesamten Bedrohungslandschaft vorher, die sich operativ auf die Strafverfolgungsbehörden in ganz Europa auswirken werden. Europol identifiziert außerdem fünf Schlüsselfaktoren, die das organisierte Verbrechen während und nach der Pandemie beeinflussen. ...

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(Foto: Europol)








Der Deutsche Präventionstag trifft mit seinem Schwerpunktthema „Smart Prevention – Prävention in der digitalen Welt“ wegen der Corona-Krise stärker als beabsichtigt den Zeitgeist.

Die Corona/Covid-19-Pandemie wirbelt die ganze Welt durcheinander, der Krisenzustand ist vieler Orts ausgerufen und Kontaktsperren, vollkommene Lock-Downs, Fall-Statistiken, Todesfall-Hochrechnungen und allgemeine Hiobsbotschaften bestimmen die Medien. Cyberkriminelle nutzen den Corona-Virus für ihre Zwecke und ersinnen, genau wie Betrüger an der Haustür, neue Maschen, wie sie Bürgerinnen und Bürger austricksen können. Rechtspopulisten erdichten Verschwörungstheorien, verbreiten Falsch-Nachrichten rund um die Corona-Krise und instrumentalisieren die resultierenden Probleme, um ihre Propaganda voranzutreiben. ...

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(Foto: Deutscher Präventionstag)








Der Bundesverband Verkehrssicherheitstechnik e. V. ist in der technikbasierten Verkehrssicherheitsbranche die neutrale Gesprächsinstanz gegenüber Politik, Behörden, Verbänden und Öffentlichkeit. Er ist zudem Schnittstelle zwischen Industrie, Wissenschaft und Behörden und damit auch Diskussionsplattform für technische Innovationen.
Seit Januar 2020 unterstützt Bernd Heinen, Inspekteur a. D. der Polizei NRW, den Bundesverband für Verkehrssicherheitstechnik als ständiger Berater. ...

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(Foto: BVST)








Über drei Jahre liegt der Anschlag mit vielen Toten und Verletzten auf dem Berliner Breitscheidplatz zurück. Viele der Überlebenden leiden noch immer an den somatischen oder psychischen Folgen dieser schrecklichen Tat. Die Wiedergutmachung bei Opfern und Hinterbliebenen hat sich als eine komplexe Herausforderung erwiesen. Auf Antrag der Verkehrsunfall-Opferhilfe Deutschland e.V. (VOD) hat sich der Deutsche Verkehrsgerichtstag 2020 mit dem Thema befasst und für künftige Entschädigungen und Härteleistungen Empfehlungen gegeben. ...

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(Foto: DVR)








Die GPEC® ist einfach Pflicht! Das hat seit der Erstveranstaltung im Jahr 2000 die nunmehr 11. GPEC General Police Equipment Exhibition & Conference® wieder mit beeindruckenden Zahlen bewiesen: 537 Aussteller aus 31 Staaten (388 aus Deutschland und 149 aus dem Ausland) und 7.365 Teilnehmer aus 60 Staaten, erneut unter Schirmherrschaft des Bundesinnenministers.
Marktführende Anbieter und Wettbewerber präsentierten einmal mehr ihre innovativen Produkte und zahlreiche Neuheiten in dieser umfassendsten Gesamtschau von Führungs- und Einsatzmitteln. Auch viele Polizei- und Sicherheitsbehörden trugen selbst als Aussteller und noch viel mehr als Referenten in den Fachtagungen zum Erfolg dieser GPEC® bei. ...

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(Foto: EMW)








Aus dem Heft - pvt 02/2020

  • Editorial „Zur Inneren Sicherheit“ - Inspekteur der Bereitschaftspolizeien der Länder Andreas Backhoff

  • Prävention ist Investition in die Zukunft - Interview mit Carsten Stahl - S. 6

  • Abwehr von Überfahrtaten im öffentlichen Raum; Christian Schneider und Dr. Yan St-Pierre - S. 21

  • Zankapfel intelligente Videoüberwachung; Dr. Benjamin Wübbelt - S. 42

  • Datenspeicherspürhunde der Polizei NRW; Dr. Uwe Wehrstedt - S. 49

  • Bericht von der GPEC® 2020 - Alles für die Innere Sicherheit - S. 51

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
in Deutschland ist seit Jahren das Vertrauen in die Polizei so hoch wie in nur wenigen anderen Ländern. Die deutsche Polizei ist als Bürgerpolizei integraler Bestandteil der Gesellschaft.
Dies hat viele Gründe. Entscheidend ist sicher der Lern- und Entwicklungsprozess der deutschen Polizei seit Gründung der Bundesrepublik. Viele bedeutsame Erfahrungen und Meilensteine liegen hinter uns: Das Programm Innere Sicherheit 1974, fortgeschrieben 2008; eine an den Grundrechten und dem Verhältnismäßigkeitsgebot orientierte, professionelle Aus- und Fortbildung, Transparenz polizeilichen Handelns, professionelle, auch einsatzbegleitende Öffentlichkeitsarbeit, die gerichtliche Überprüfbarkeit getroffener Eingriffsmaßnahmen und vieles mehr. Sozusagen ein Lackmustest des Vertrauens der Bevölkerung in „ihre“ Polizei sind Momente der Intervention. ...

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(Foto: Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat)








Opfer und Täter, Schauspieler, Kampfsportler, Gewaltpräventions-Berater und Mobbing-Experte

pvt: Sie gelten aber auch als ein sehr polarisierender und emotionaler Referent und Coach. Warum?
Stahl: Weil mich dieses Thema persönlich betrifft! Weil ich nach all den Geschehnissen und Suizidfällen von jungen Menschen, die sich das Leben nahmen, weil sie gemobbt wurden, nicht mehr eiskalt sein kann! Des Weiteren erreiche ich junge Schülerinnen und Schüler durch meine Art dieses Thema zu behandeln. ...

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(Foto: Carsten Stahl)








Wirksamer Zufahrtsschutz oder lebensgefährliche Placebo-Polleritis? Die Öffentlichkeit ist zunehmend in der Lage das Eine vom Anderen zu unterscheiden – mit beträchtlichen Auswirkungen auf die Reputation der Behörden – worauf diese daher achten sollten, erörtert dieser Fachbeitrag.
Mit dem Artikel „Terroristische Fahrzeugangriffe sicherungstechnisch vereiteln“ berichtete pvt bereits im Jahr 2017 erstmalig über die technischen Möglichkeiten und Verfahren zur Verhinderung von Überfahrtaten (s. pvt 06/2017). Seither hat dieser Beitrag nichts an Aktualität verloren, gleichwohl haben sich weitere Erkenntnisse und zusätzliche Blickwinkel ergeben, die heute diese Ergänzung sinnvoll erscheinen lassen....

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(Foto: Christian Schneider)








Verwaltungsgericht Hamburg kassiert Löschungsanordnung

Digitale Innovationssprünge bieten auch den Ermittlungsbehörden eine Vielzahl von neuen Möglichkeiten. Seit der letzten Bestandsaufnahme der softwarebasierten Gesichtserkennung (pvt Heft 02/2019) haben diese technischen Hilfsmittel der Ermittlungsbehörden für großes Aufsehen gesorgt. Nun hat sich erstmalig ein deutsches Gericht mit Formen der intelligenten Videoüberwachung beschäftigt und – zum Ärger des Hamburger Datenschutzbeauftragten – den Einsatz einer Software zur automatisierten Gesichtserkennung gebilligt. Rechtliche Gretchenfragen bleiben allerdings unbeantwortet. ...

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(Foto: PP Köln)








Das LAFP Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW und das LZPD Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW ermöglichten im LAFB-Bildungszentrum Neuss erneut Einblicke in die Aus- und Fortbildung dieser besonderen Diensthunde.
Die rund 300 Diensthunde der Polizei NRW werden beim LAFP NRW auf verschiedene Einsatzanlässe vorbereitet. Egal ob als Schutzhunde und Spürhunde für Drogen, Explosivstoffe, Brandmittel, Banknoten und als sogenannte Mantrailer zur Personensuche oder nun für die Datenspeichersuche. ...
Seit 2019 verfügt die Polizei NRW als eine der ersten Polizeien in Deutschland über solche zertifizierten Datenspeicherspürhunde. Auslöser für deren Ausbildung war die Suche nach einer Vielzahl verschiedener Datenträger im Missbrauchsfall Lügde, bei dem erfolgreich solche spezialisierten Hunde von der Justiz eingesetzt wurden. ...

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(Foto: Uwe Wehrstedt)








Die GPEC® ist einfach Pflicht! Das hat seit der Erstveranstaltung im Jahr 2000 die nunmehr 11. GPEC General Police Equipment Exhibition & Conference® wieder mit beeindruckenden Zahlen bewiesen: 537 Aussteller aus 31 Staaten (388 aus Deutschland und 149 aus dem Ausland) und 7.365 Teilnehmer aus 60 Staaten., erneut unter Schirmherrschaft des Bundesinnenministers.
Marktführende Anbieter und Wettbewerber präsentierten einmal mehr ihre innovativen Produkte und zahlreiche Neuheiten in dieser umfassendsten Gesamtschau von Führungs- und Einsatzmitteln. Auch viele Polizei- und Sicherheitsbehörden trugen selbst als Aussteller und noch viel mehr als Referenten in den Fachtagungen zum Erfolg dieser GPEC® bei. ...

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(Foto: Uwe Wehrstedt)








Aus dem Heft - pvt 01/2020

  • Editorial „Zur Inneren Sicherheit“ - Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat Horst Seehofer

  • Prävention ist Investition in die Zukunft - S. 6

  • Schmuggel von Elfenbein und Pangolinschuppen; Dr. Uwe Wehrstedt - S. 16

  • Mehr Opferschutz im Straßenverkehr!; Peter Schlanstein - S. 20

  • Massenphänomen Cybercrime – Appell für ein neues Bewusstsein; Dr. Jan Byok und Anna Horschik - S. 41

  • Flüstertüten – Signaturdämpfer; Michael Waldbrenner - S. 58

Grußwort von Bundesinnenminister Horst Seehofer zur General Police Equipment Exhibition & Conference (GPEC)

 

Die öffentliche Sicherheit ist ein hohes Gut. Ziel der Politik der Bundesregierung ist es, Sicherheit auf höchstem Niveau zu gewährleisten.
Um dies ermöglichen zu können, müssen die Sicherheitsbehörden auch auf höchstem Niveau ausgestattet werden.
Die Polizeien des Bundes und der Länder, das Technische Hilfswerk, die Feuerwehr und alle weiteren im Bevölkerungsschutz tätigen Hilfsorganisationen verdienen professionelle Ausrüstung und Schutzausstattung. Die GPEC bietet mit ihrer großen Zahl an Ausstellern einen hervorragenden Überblick über den Stand der Technik und Innovationen. ...
Deutschland steht im Vergleich zu vielen anderen Ländern beim Thema Sicherheit gut da. Unsere Sicherheitsbehörden sind in ihrer Arbeit sehr erfolgreich. Dafür hat die GPEC seit dem Jahr 2000 ihren Beitrag geleistet. Die erstmals 2019 veranstaltete „GPEC digital“ ist in diesem Jahr zu Recht Teil der GPEC. ...

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(Foto: Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat)








Zur diesjährigen GPEC® werden wieder über 500 Aussteller aller Sach- und Ausrüstungsgebiete den zahlreichen Behördenbesuchern aus aller Welt ihre bewährten und neusten Innovationen präsentieren. Als Dienstleister der Inneren Sicherheit ist diese geschlossene Veranstaltung der Kristallisationskern für zahlreiche Fachtagungen, Seminare, dienstliche Arbeitsgruppentreffen und Trainings. ...

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(Foto: Carsten Stahl)








Die Wildlife Justice Commission hat die Daten zum Schmuggel von Elfenbein von 2015 bis Juli 2019 hinsichtlich Volumen, Verstecke und Transportrouten und -methoden von Afrika nach Asien analysiert, um Änderungen in der kriminellen Vorgehensweise des grenzüberschreitenden Elfenbeinschmuggels aufzuzeigen und zur Zerschlagung der OK-Strukturen beizutragen. ...

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(Foto: WCO)








Auf deutschen Straßen ereignen sich jährlich über 300.000 Unfälle mit Personenschaden. Dabei werden – mit steigender Tendenz – rund 400.000 Menschen verletzt, einige von ihnen besonders schwer oder gar tödlich. Beim Deutschen Verkehrsexpertentag diskutierten Ende November 2019 namhafte Referentinnen und Referenten über Ursachen von Verkehrsunfällen, über präventive Maßnahmen zur Vermeidung und über Folgen von Unfällen für die Opfer. ...

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(Foto: VOD)








Im Fall von Cybercrime ist die Fülle der denkbaren strafrechtlichen Szenarien, die einer juristischen Antwort bedürfen, ins schier Unermessliche angewachsen. Dieser Beitrag appelliert an ein entsprechend neues Bewusstsein in der Bevölkerung und in der Wirtschaft. Er fordert adäquate personelle und technische Ausstattung sowie Schulung in Behörden und die öffentliche Unterstützung durch die Politik für eine wirksame Polizeiarbeit und Strafverfolgung. ...

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(Foto: PI Wilhelmshaven / Friesland)








Wer kennt Sie nicht aus den Actionfilmen? Diese Aufsätze auf den Kurzwaffen, mit denen es nur noch Plopp macht, wenn geschossen wird. Ja, genau! Der Schalldämpfer, das Erkennungsmerkmal des Meuchelmörders? Mitnichten. ...
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(Foto: Uwe Wehrstedt)








Aus dem Heft - pvt 06/2019

  • Editorial „Zur Inneren Sicherheit“ - Präsident Holger Münch, Bundeskriminalamt

  • BWTEX Großübung mit Polizei, Bundeswehr und Rettungskräften; Dr. Uwe Wehrstedt - S. 6

  • Missbrauch psychoaktiver Substanzen; Aline Akel und Hans-Jürgen Maurer - S. 13

  • Tempolimit für die Verkehrssicherheit; Wulf Hoffmann - S. 21

  • Von den Netzen des Bundes zum IVÖV – sichere Kommunikation in der öffentlichen Verwaltung; Linda Haazipolo - S. 30

  • NGRS Notfall- und Gefahrenreaktionssysteme mit Anschluss an die Polizei; Michael Umbach und Torsten Schulz - S. 37

  • AMBOS unterstützt im Kampf gegen Drohnen; Hans Peter Stuch - S. 33

Die Digitalisierung und Vernetzung betrifft nahezu alle Bereiche unseres Alltags, auch unsere Mobilität: Moderne Autos sind fahrende Rechenzentren, die über zahlreiche elektronische Steuergeräte mit immer höherer Leistungsfähigkeit und Speicherkapazität verfügen. Sie sind ausgestattet mit einer Vielzahl von Sensoren wie Kameras, Mikrofonen, Radar, Ultraschall oder GPS. Sie generieren und verarbeiten Unmengen von Daten, die sie über Drahtlosschnittstellen wie Mobilfunk, Wifi, Bluetooth oder NFC senden und empfangen. Die Fahrzeuge sind vernetzt mit ihren Herstellern, mit Servicedienstleistern wie Kartendiensten, mit Versicherungen mit Mietwagen-Unternehmen, aber auch mit entsprechenden Apps auf den Mobilfunkgeräten ihrer Nutzer.
Diese Entwicklungen, die mit dem Schlagwort Automotive IT (AIT) umschrieben werden, bringen enorme Herausforderungen, aber auch viele Chancen für nahezu alle polizeilichen Arbeitsbereiche mit sich. ...

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(Foto: BKA)








Die abschließende Vollübung „Baden-Württembergische Terrorismusabwehr Exercise“ am 19. Oktober 2019 mit 2.500 aktiven Übungsteilnehmern auf dem Truppenübungsplatz in Stetten am kalten Markt war die größte interdisziplinäre Übung in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Dabei wurde erstmalig ein vollständig geschlossener Übungsablauf vom ersten Schuss über die Alarmierung bis zur Versorgung der Verletzten im Operationssaal geübt....

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(Foto: Uwe Wehrstedt)








Psychoaktive Substanzen, wie illegalisierte Drogen, Medikamente oder so genannte „Legal Highs“ scheinen zunehmend zur Bewältigung des Alltags zum Einsatz zu kommen. Leistungserwartung, Erfolgsdruck und Lustgewinn sind dabei Motive zum teilweise völlig unreflektierten Konsum durch alle Gesellschaftsschichten. Momentan beliebte Psychostimulantien wie „Ritalin“ rutschen aufgrund mangelnder Kontrollen und Detektierbarkeit durch Verfolgungsbehörden oft ins Dunkelfeld. ...

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(Foto: Hessisches LKA)








Die deutschen Autobahnen sind weltweit legendär. Während in fast allen Ländern der Welt durchgängig strikte Tempolimits auf Autobahnen in unterschiedlicher Höhe, in Europa zumeist zwischen 110 km/h und 130 km/h, gelten, darf auf deutschen Autobahnen noch unbegrenzt schnell gefahren werden, es gilt eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h. Dies nutzt der Verkehrssicherheit erkennbar nicht. ...

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(Foto: DVR)








Mit den Netzen des Bundes steht allen Behörden und Organisationen des Bundes und der Länder ein ausfallsicheres, schnelles und gut vor Angriffen geschütztes Basisnetz zur Verfügung. Was damit bald möglich werden könnte, zeigt ein Blick in die Zukunft. Möglich macht es die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) als Netzbetreiberin des Bundes. ...
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Neue technische Möglichkeiten, neue Chancen zur Einsatzbewältigung 
Die unter den Eindrücken der Amoktaten von Erfurt und Winnenden entstandene DIN V 0827er-Familie ist in Kraft und kommt langsam in der echten Welt der Polizeiarbeit an. Neue technische Möglichkeiten schaffen neue einsatztaktische Chancen, bedingen aber auch die Schaffung neuer Abläufe und Prozesse auf Seiten von Betreibern und der Polizei....
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(Foto: Präsidium Technik, Logistik, Service der Polizei BW)








Von Dezember 2018 bis Mai 2019 brachten Drohnenvorfälle drei der größten europäischen Flughäfen vorübergehend zum Stillstand. Sicherheitsbehörden sehen sich einer neuen Dimension von Angriffen aus der Luft gegenüber. Dringend gefragt sind Systeme, die bei ihrer Abwehr unterstützen. ...

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(Foto: FKIE)








Aus dem Heft - pvt 05/2019

  • Editorial „Zur Inneren Sicherheit“ - Landespolizeipräsident Gerhard Klotter, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration, Baden-Württemberg

  • Taktisch Technische Maßnahmen Öffnen und Lösen TMÖL; Chistian Back - S. 6

  • Polizei und Bundeswehr üben Hand in Hand; Andreas Backhoff und Carsten Breuer - S. 13

  • Fahrzeugsperren und Zufahrtsschutz; Detlev Schürmann und Christian Weicht - S. 18

  • EAGLE IV und ENOK 6.1 mit FLW 100; Guido Koch, Jonny Krägermann und Frank Neumann - S. 32

  • Blickpunkt „Bodycam“ - Audiovisuelle Ausrüstungskomponenten im Nahbereich polizeilicher Aufgabenwahrnehmung; Dr. Jan Byok und Anna Horschik - S. 52

  • Die Wasserschutzpolizeien der Länder; Dr. Uwe Wehrstedt - S. 43

Ohne Sicherheit gibt es keine freie Gesellschaft. Wenn wir diese aufrechterhalten wollen, müssen wir deshalb alles dafür tun, um die Sicherheit zu gewährleisten. Gerade im Bereich der Inneren Sicherheit sehen wir uns aber in den letzten Jahren mit großen Herausforderungen konfrontiert. Neben einer zunehmenden Zahl schwerer politisch motivierter Straftaten und immer mehr Gewaltdelikten im öffentlichen Raum sind uns aus den letzten Jahren vor allem die schweren terroristischen Anschläge in Paris, Brüssel und Berlin, aber auch Ansbach und Würzburg nachhaltig im Gedächtnis geblieben. Gerade diese terroristischen Anschläge sind eine ganz besondere Gefahr für unsere freie Gesellschaft, weil schon die latent hohe Bedrohung zu einer Beeinträchtigung unserer alltäglichen Lebensqualität führen kann. Wenn wir dies hinnehmen, haben die Terroristen bereits ein wesentliches Ziel ihrer perfiden Planungen erreicht. ...

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(Foto: IM BW)








Der Bundesbereitschaftspolizei steht bei der vielfältigen Aufgabenwahrnehmung zur technischen Unterstützung in den Bundespolizeiabteilungen der Technische Einsatzdienst (TED) zur Verfügung, zu dessen Fähigkeiten auch Taktisch Technische Maßnahmen Öffnen und Lösen (TMÖL) gehören.
Wie bereits in einer vorherigen Ausgabe der pvt (04/2015, S. 3 – 8, Die Bundesbereitschaftspolizei) beispielhaft dargestellt, verfügen die Mitarbeiter dieser Technischen Einsatzeinheiten über ...

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(Foto: Bundespolizei)








Stabsrahmenübung „Standhafter Bär“ zu den Verfahren der Zusammenarbeit im Rahmen der Amtshilfe nach Art. 35 GG zeitgleich mit der Übung „BBTEX“ Brandenburg Terrorismus Exercise

Ausgangslage

In der Zeit vom 1. bis 4. Juni 2019 fand die Stabsrahmenübung „Standhafter Bär“ statt, die seit mehr als zwei Jahren durch das Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr in Zusammenarbeit mit den Landeskommandos Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Sachsen vorbereitet wurde. Der Schwerpunkt der Übung ...

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(Foto: Polizei Brandenburg)








In der Ausgabe pvt 06/2018 wurde erstmals zu dem Thema berichtet. Der Schwerpunkt lag in einer ersten Bestandsaufnahme und Bewertung vorhandener Sperrtechnik sowie deren Zulassungs- und Anwendungsrichtlinien und möglicher Weiterentwicklung. Konstituierung einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe (BLAG) zum Schutz öffentlicher Räume vor Überfahrtaten.  

Fortschreibung
Es wird über den Beschluss der „Ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder (IMK)“ berichtet, eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe (BLAG) zum Schutz öffentlicher Räume vor Überfahrtaten einzurichten ...

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(Foto: Uwe Wehrstedt)








Die jüngsten Anschläge in Europa und in Deutschland mittels Waffengewalt, Sprengsätzen sowie schweren Fahrzeugen wie z.B. Lkw dürften jedem noch gut in Erinnerung sein. Aus diesem Grunde wurde entschieden, die Polizei für diese lebensbedrohlichen Einsatzlagen kurz „Lebel“ genannt, auszustatten.

Für die Polizei stehen bei diesen möglichen Einsatzlagen keine adäquaten mit entsprechendem Schutz ausgestattete Fahrzeuge zur Verfügung, bis auf die inzwischen mehr als 30 Jahre alten Sonderwagen 4. ...

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(Foto: Bundespolizei)








Der vorliegende Artikel wendet sich einmal mehr der Ausstattung der Sicherheitsbehörden mit neuem und modernem Equipment zu und möchte den Fokus auf rechtliche Aspekte lenken, die derartige Anschaffungen abseits der Bedeutung einer rechtskonformen Grundlage für den Einsatz auch begleiten können.

Wirft man einen Blick auf die technische Aufrüstung der Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern in den letzten Jahren, erkennt man schnell: ...

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(Foto: PP Aalen)








Aufbauend auf allgemeinpolizeiliche Aufgaben sind die Wasserschutzpolizeien der Bundesländer spezialisiert auf die wasserschutzpolizeiliche Aufgabenwahrnehmung und den schifffahrtspolizeilichen Vollzug. Hinzu kommen Umweltschutz und länderspezifische Anforderungen wie Grenzkontrolle oder solche, die durch die Struktur der Schifffahrt und deren im Kontext stehenden Wirtschaftsunternehmen geprägt wird.

Nachdem die Bundespolizei See in den letzten Jahren mehrfach in pvt präsent war (ausführlich in 04/2014, weiter in pvt 06/2015, 01/2016, 02/2016, 01/2017, 05/2017, 06/2018) ist dieser Beitrag den Wasserschutzpolizeien der Bundesländer gewidmet. ...

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(Foto: PP Einsatz, Logistik und Technik der Polizei Baden-Württemberg)








Aus dem Heft - pvt 04/2019

  • Editorial „Zur Inneren Sicherheit“ - Minister Hans-Joachim Grote, Minister für Inneres, ländliche Räume und Integration des Landes Schleswig-Holstein und 2019 Vorsitzender der IMK - S. 3

  • Aktuelle Trends im Waffenbereich; Michael Waldbrenner - S. 6

  • Netzunabhängige Stromversorgung; Dr. Uwe Wehrstedt - S. 19

  • Europol EC3 und die Vernetzung der Ermittlungsbehörden - Interview mit Dr. Philipp Amann, Head of Strategy, Europol EC3 European Cybercrime Centre - S. 31

  • Die Nutzung von Open-Source Intelligence in Einsatzleitstellen der Polizei; Franziska Ludewig, DHPol - S. 35

  • Digitalisierung und nationale Sicherheitsinteressen in Vergabeverfahren; Dr. Jan Byok und Anna Horschik - S. 48

  • Nicht letale Distanzwirkmittel; Dr. Uwe Wehrstedt - S. 51

Deutschland ist eines der sichersten Länder der Welt. Dieses hohe Niveau zu wahren, ist eine der wichtigsten und komplexesten Aufgaben des Staates. Insbesondere in Zeiten des rasanten technologischen und gesellschaftlichen Wandels erfordert dies eine gemeinsame Herangehensweise des Bundes und der Länder, um den daraus resultierenden Bedrohungen angemessen zu begegnen. Die Ständige Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder (IMK) ist insofern ein besonders geeigneter Ort, um effektiv die Möglichkeiten zu prüfen, wie Fachwissen, Erfahrung und Ressourcen gebündelt und zugleich individuell an die jeweiligen Länderbedürfnisse angepasst werden können.

Beispielsweise gehört heute und zukünftig die Bekämpfung von Cyberkriminalität zu den größten Herausforderungen für die Sicherheitsbehörden, denn die Phänomene sind hochgradig wandlungsfähig. Als eine Folge der zunehmenden digitalen Vernetzung ...

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(Foto: IM SH, Frank Peter)








Der Beitrag unternimmt den Versuch, alle Aspekte dieses Themas zu beleuchten, um damit die gesamte Bandbreite zu zeigen.

Zuerst sollte festgelegt werden, über welchen Bereich wir reden:
•    Allgemeiner Polizeidienst
•    Spezialeinheiten wie SEK, MEK, BFE+
•    Bundeswehr
•    Zivile Sicherheitsdienste
•    Offene Trageweise oder verdeckt?
•    Kurzwaffe als Backup oder Primärwaffe
•    Urban oder im freien Gelände
•    Nur aus deutscher Sicht?
•    Unter Eingrenzung auf die TR?

...

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(Foto: Uwe Wehrstedt)








Nicht nur die Stromausfälle der jüngsten Zeit, sondern auch viele verschiedene Lagebedingungen für Kräfte im mobilen oder verdeckten Einsatz und in Feldlagern sowie bei Hilfs-, Such- und Rettungsaktionen und der insgesamt steigende Energiebedarf stellen permanente Herausforderungen dar. Wie lässt sich eine bedarfsgerechte, autarke, ortsunabhängige Stromversorgung sicherstellen? ...

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(Foto: Sunfire Fuel Cells)








Die grenzüberschreitende Kooperation, was natürlich den Austausch relevanter Informationen im Rahmen der gesetzlichen Richtlinien und Vorgaben als essenzielles Element beinhaltet, ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Bekämpfung der Cyberkriminalität aber auch anderer schwerer und organisierter Verbrechensformen. Es braucht ein Netzwerk zur Bekämpfung eines Netzwerks ...

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Foto: Dr. Amann warb auf der GPEC digital 2019 für das EC3 und den weiteren Ausbau der Zusammenarbeit
 

(Foto: EMW GmbH)








Open-Source Intelligence ist im Zeitalter der Digitalisierung ein weiterer Baustein für die professionelle Aufgabenbewältigung der Polizei. In dem Forschungsprojekt SENTINEL an der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) wird untersucht, inwieweit der öffentliche Bereich Sozialer Medien und des Internets für die Polizei als Informationsquelle genutzt werden kann. ...
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(Foto: PD Osnabrück)








Bedrohung nationaler Sicherheitsinteressen als Kehrseite fortschreitender Digitalisierung – Abwehr von unerwünschten Vertragspartnern mittels Ge-setzgebung und vergaberechtlicher „Werkzeuge“

Der Ruf nach „Digitalisierung“ durchdringt nahezu alle Lebensbereiche und verheißt janusköpfig zum einen den Weg in eine Zukunft schier unbegrenzter Möglichkeiten und zum anderen einen drohenden individuellen oder gar kollektiven Kontrollverlust. ...
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Foto: Houkun Hu, Chairman Huawei Technologies, trug auf der Potsdamer Konferenz für Nationale CyberSicherheit 2019 des Hasso-Plattner Instituts vor.
(Foto: EMW GmbH)








Die enorme Bandbreite nicht letaler Wirkmittel kann hier nicht vollumfänglich betrachtet werden, auch nicht die in den Bundesländern unterschiedlichen polizeirechtlichen Regelungen für deren Einsatz. Der Beitrag beschränkt sich auf einige in deutschen Polizeien eingeführte Einsatzmittel und einige ausgewählte neue Technologien.

Mit der Zunahme gewalttätiger Auseinandersetzungen und terroristischer Bedrohungen erhöht sich neben dem Bedarf an verbessertem Körperschutz und angepasster Bewaffnung auch die Nachfrage nach nicht letalen Mitteln, um die Fähigkeits- gleich Einwirkungslücke zwischen üblicher Polizeiausstattung mit Pfefferspray plus Einsatzstock und dem Schusswaffengebrauch zu überbrücken. ...

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(Foto: B&T AG)









Seit 1956 die Fachzeitschrift für Innere Sicherheit.
Fach- und Führungszeitschrift für Polizei- und Verkehrsmanagement, Technik und Ausstattung.


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